3 Tipps wie du Partner und Familie zum Ausmisten bringst

Du hast bereits Nützliches rund ums Ausmisten erfahren, gelernt und das ein oder andere schon erledigt. Du arbeitest hart daran zu entrümpeln und zu vereinfachen in den Bereichen die für alle im Haushalt zugänglich sind und bei deinen privaten Sachen. Doch dann siehst du den Kram deines Partners, das Chaos der Kinder in ihrem Zimmer und darüber hinaus. Der Partner und / oder Kinder sind vielleicht verwundert, was da plötzlich los ist im Haushalt. Oder sie realisieren eine positive Veränderung und wollen sogar mitmachen. Meist ist leider das erstere der Fall.

Grundsätzlich ist es so, dass je mehr Leute unter einem Dach wohnen, umso mehr Kram sammelt sich im Laufe der Zeit an. Und je älter die Mitbewohner sind, umso weniger kannst du deren Gerümpel kontrollieren. Bei einem Baby kann man einfach Dinge reduzieren, je älter die Kinder werden, umso schwieriger kann es werden.


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Partner bzw. Familie zum Entrümpeln motivieren

Mit „Missionieren“ kommen wir da leider nicht recht weit. Statt dessen mit gutem Vorbild vorangehen ist die bessere Wahl, denn sie werden im Laufe der Zeit sehen, wie viel leichter ein ausgemisteter Haushalt den Alltag macht. Der folgende Plan kann dich dabei unterstützen, deinen Partner / den Rest der Familie beim Ausmisten mit ins Boot zu holen.

Probiere aus, was bei deiner Familie funktioniert und umsetzbar ist. Wenn dein Zuhause von unnützem Zeugs befreit ist, hast du viel mehr Raum und Energie die hinzugewonnene Zeit mit Partner / Familie zu verbringen.

Wenn du erst mal die Freude am Ausmisten und den spürbaren Erfolg für dich entdeckt hast, kannst du deine Begeisterung vermutlich kaum für dich behalten. Zunächst mit gutem Beispiel voran zu gehen ist der beste Weg, deine Liebsten zu motivieren. Die neu geschaffene Ruhe und Klarheit in den allgemeinen Räumen deines Zuhauses können für deine Mitbewohner der Startpunkt für einen schlichteren Lebensstil sein.

Familie / Partner werden bemerken, dass du weniger gestresst bist und mehr Zeit hast. Dass du weniger Shoppen gehst. Dein Kleinkind erfreut sich daran, dass du mehr Zeit hast zum Spielen und weniger putzt. Und genau da ist der Punkt, an dem du behutsam anfangen kannst, deine Mitbewohner in die gleiche Richtung zu lotsen.

Außerdem kannst du durch die Erfahrungen die du beim Ausmisten bereits gemacht hast, deine Familie unterstützen. Wenn du so manche Probleme überwunden und Rationalisierungstechniken eingeführt hast, dann kannst du ihnen hilfreich zur Seite stehen. Je mehr du ausgemistet hast, desto mehr wird auch das Gerümpel der anderen ins Auge stechen. Und auf keinen Fall aber solltest du private Dinge von anderen einfach ungefragt entsorgen (außer bei Babys).

Du musst deine Familienmitglieder zu Partnern bei deinen Ausmistaktionen machen. Gerade Kinder lernen so viel von Erwachsenen indem sie beobachten und dann nachahmen. Ich kann das von meinem Kind nur bestätigen und er ist inzwischen großartig darin zu unterscheiden, was er noch behalten will und was nicht.
Zeige den Kindern vor allem, dass sich dein Leben und das Glück nicht um Gegenstände und Besitz dreht. Gehe weniger Shoppen und stopfe deinen privaten Bereich nicht mehr mit unnützem Kram voll. Sondern ziehe gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen vor. So lernen Kinder, was wirklich im Leben wichtig ist.
Bleibe vor allem geduldig wenn der Funke nicht sofort überspringt. Du bist diejenige, die die Freude am vereinfachten Lebensstil vorlebt und verbreitet.

Gib die Richtung vor

Sicher hat deine Familie schon bemerkt, welchen Spaß und Erleichterung dir das Ausmisten bringt. Vielleicht kam Bewunderung auf, eine positive Bemerkung, was auch immer. Du wirst spüren, wann es an der Zeit ist, deine Mitbewohner einzuladen beim Entrümpeln mitzumachen.

  • Kleine Projekte
    Ich empfehle Partner / Familie zunächst in kleine, gemeinschaftliche Projekte einzubinden oder sie zu übertragen. Die Ramschschublade in der Küche, die Garderobe oder das Innere des Autos sind für den Start geeignet. Auf jeden Fall sollte es etwas sein, womit wenig Emotionen verbunden sind, damit das Loslassen erlernt werden kann.
  • Familienprojekte
    Du kannst aber auch alle ins Boot holen und in einer Gemeinschaftsaktion z. B. Keller oder Garage angehen. Das stärkt das Wir-Gefühl und man würdigt und entlässt gemeinsam ein Stück Vergangenheit.

Erfahre mehr im Ausmistkurs

Dies war nur ein erster Einstieg in das Thema “Mit dem Kleiderschrank experimentieren”. In einem meiner Ausmist-Kurse habe ich dafür einen ganzen Thementag reserviert.

Dort werden darüber hinaus folgende Themen behandelt:

  • Partner / Familie effektive mit einbinden
  • Grenzen einführen
  • Starte mit Routinen

Mehr Informationen zu meinen Ausmist-Kursen und Termine findest du hier.

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Claudia Haushaltsfee

Es macht mir großen Spaß, alles mögliche zu organisieren. Nicht alleine, weil mich eine perfekte Struktur glücklich macht, sondern besonders deswegen, weil ich so jede Menge Zeit habe für die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Meine Checklisten und Online-Kurse helfen auch dir im Haushalt – ich habe sie für dich entworfen!

  • Rubi sagt:

    Oh je…..hab grad alles sortiert im Bereich tubberboxen. Alle Deckel zu allen Boxen. Da wird meinem Mann eine riesige Plastiktüte geschenkt. Er nimmt sie an obwohl ich gesagt habe, wir haben genug…ebenso zwei wunderschöne Liegen die wir nicht brauchen. Schaffe ich irgendwo Platz, wird er sofort wieder zugemüllt. Habt ihr auch so einen Mann und was tut ihr? Lb. Grüße , Rubi

    • Claudia Haushaltsfee sagt:

      Immer mit gutem Beispiel voran gehen. Überstülpen funktioniert in der Regel nicht ;-)

      Liebe Grüße
      Claudia

    • Inge sagt:

      Hallo Rubi,
      das kenn ich. So einen Mann habe ich auch. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden. Wir haben ausgemacht: “Alles hat seinen Platz” und oft erinnere ich ihn daran, damit er und letztendlich auch ich, nicht soviel suchen müssen, die Sachen an ihren Platz zurückzulegen.
      Grüße Inge

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