Kaffee, Brille und Planer auf weißem Schreibtisch

5 Routinen, die dein Leben sofort vereinfachen

Aller Anfang ist schwer und dabei spielt es keine Rolle, ob es darum geht, eine Bewerbung zu schreiben, oder ums Thema Ordnung. Der erste Schritt kostet uns immer Überwindung, aber wenn du erst mal losgelegt hast, gibt es kein Halten mehr. Kennst du das?

Eines haben alle, die meinen Blog lesen gemeinsam: Sie erinnern sich sehr gut an den Tag, an dem das Chaos zum ersten Mal bewusst wahrgenommen wurde. Täglich erreichen mich verzweifelte Nachrichten von Menschen, die sich vom „zu viel“ erdrückt fühlen und nicht wissen wo sie starten sollen. Auch ich stand mal an diesem Punkt und kann euch so gut nachfühlen!

Mein Tipp in diesem Fall: Verschaffe dir einen groben Überblick und dann leg einfach los! Es hilft nichts, lange auszutüfteln, wann und wo man starten sollte, oder erst einen Haufen Ordnungshelfer anzuschaffen… Miste aus und nutze freigewordene Boxen etc. kaufen kann man bei Bedarf immer noch…


Haushaltsfee Tipp: Wo hakt es eher bei dir... Beim Ausmisten oder beim Ordnung halten? Erfahre jetzt 5 Fehler, die du beim Ausmisten unbedingt vermeiden solltest. Die ersten sichtbaren Ergebnisse wirst du schon heute erzielen. Oder: Die 5 häufigsten Probleme, die dich von der Ordnung in deinem Zuhause abhalten .

Was aber noch wichtiger ist, als das Ausmisten an sich, ist das Umstellen deiner täglichen Abläufe. Wahrscheinlich hast du bisher noch keine etablierten Routinen gelebt, weshalb das Chaos es leicht hatte, sich in deinen 4 Wänden breit zu machen. Damit ist jetzt Schluss! Ich gebe dir 5 Routinen an die Hand, die du ab heute ganz einfach in deinen Alltag einfließen lassen kannst und die dafür sorgen, dass dein Haushalt Schritt für Schritt von zu viel Kram erleichtert und nach und nach ordentlich wird.

1. Mach dein Bett

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Ordnung im Schlafzimmer mit dem Bett steht und fällt? Probiere es einfach mal aus. Sieht es ordentlicher aus, wenn dein Bett gemacht ist, oder macht es keinen Unterschied? Dabei ist es gerade mal ein Aufwand von 3 Minuten…

2. Täglich 5 Minuten aufräumen

Hand aufs Herz, was sind schon 5 Minuten? Starte heute Abend damit, nur 5 Minuten aufzuräumen und du wirst sehen, wie sich das Chaos schon nach nur einer Woche lichtet. Bleibst du dabei und führst diese Routine täglich fort, wirst du nie wieder länger als 5 Minuten benötigen um deine gesamte Wohnung aufzuräumen. – Bei alltäglicher neuer Unordnung. ;-)

3. Mach keine leeren Gänge

Diese ist meine liebste, einfachste und effektivste Routine, denn sie kostet keine zusätzliche Zeit und unterstützt außerdem das tägliche 5-minütige Aufräumen! Kein leerer Gang bedeutet, jedes Mal wenn du ohnehin in einen anderen Raum gehen möchtest, etwas mitzunehmen, das dort seinen Platz hat. Oder aber, den Müll nach draußen zu bringen, wenn du das Haus sowieso verlassen musst. Die Unordnung löst sich quasi mit der Zeit von alleine auf.

4. Alles hat einen Platz

Weniger Unordnung entsteht, wenn all deine Dinge einen festen Platz haben. Denn ohne diesen, schiebst du Kram nur von Links nach rechts, von Zimmer zu Zimmer und die Unordnung wechselt nur den Standort… Suche also feste Standorte im passenden Zimmer / Schrank /Regal und räume die Dinge immer wieder da hin, wo sie hingehören.

5. Halte den Boden frei

Hier ein Stapel Zeitschriften, dort die Kartons der letzte Bestellungen, ein Paar Spielsachen da, ein Wäscheberg in der Ecke und schon wirkt es so, als hättest du die letzten Monate keinen Finger krumm gemacht… Nutze Punkt 2 meiner 5 Tipps doch einmal, um den Boden frei zu machen. Du wirst überrascht sein, wie schnell das geht und staunen, was für einen Unterschied es macht, ob der Boden frei ist oder zugestellt. Ich verspreche dir, es wirkt direkt mindestens 50% ordentlicher! :-)

Zu guter Letzt noch ein sehr wichtiger Zusatz-Tipp:

Mach mal Pause! Ja, wenn man endlich mal losgelegt hat will man schnellstmöglich fertig werden. Man ist motiviert und möchte nichts anderes mehr tun. Das ist super, ohne Pausen jedoch wirst du sehr schnell merken, das die Müdigkeit zunimmt und gleichzeitig die Motivation schwindet. Da wir das nicht wollen, kannst du in Pausenzeiten neue Kraft tanken und dich damit selbst bei Laune halten.

Denke immer daran, dass sich deine Unordnung nicht von heute auf morgen eingestellt hat und somit auch nicht in einer Hau-Ruck Aktion beseitigt werden kann. Der erste Schritt ist getan, in dem du dein Mindset verändert und losgelegt hast. Nun bleib dran und gib dir die Zeit, die du davor deinem Chaos eingeräumt hast. :-)

Hinweis: Dieser Beitrag erscheint im Rahmen der Blogparade “Little Things – die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern” und Ordnungsliebe.net.

Pinterest

Collage 5 Routinen für die Ordnung

Dein Kommentar

Welche der 5 Tipps hast du schon etabliert? Gehen sie dir leicht von der Hand? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Rating: 4.9/5. Von 37 Abstimmungen.
Bitte warten...
>