7 Tipps, wie du dein Horrorzimmer ausmistest

Kennst du das auch? Du machst dich ans Ausmisten und weißt genau, da gibt es einen Bereich oder ein Zimmer im Haushalt, da traust du dich nicht ran? In Rückmeldungen von Kursteilnehmerinnen kam immer wieder das „Horrorzimmer“ vor. Oft ist es das Homeoffice, das parallel als Bügelzimmer, Abstellkammer etc. benutzt wird. Und schon der Gedanke dieses zu entrümpeln ist so überwältigend, dass es gar nicht erst angegangen wird. Es kann aber auch Keller, Garage oder auch nur ein begrenzter Bereich sein, wie die Kramschublade oder ein bestimmter Schrank.

Auch ich hatte ein Chaoszimmer

Ich gestehe, auch ich hatte so ein Horrorzimmer. Es war mein privater Bereich, mein zweiter Kleiderschrank, Familienapotheke und mein Büro zugleich. Und ich mochte oft überhaupt nicht mehr hinein gehen. Auf dem Boden Kisten, die noch verstaut werden sollten. Auf den halbhohen Schränken gestapelter Kram. Der Kleiderschrank überfüllt. Dieses Zimmer raubte mir viel Energie und ich war nicht mehr im Fluss. Ich arbeitete lieber im Esszimmer oder auf der Terrasse, meinen Computer nutzte ich nur für das Nötigste.

Immer kam etwas dazwischen, was mich vom Ausmisten des Chaoszimmers abhielt. Meist war der Rest des Haushalts in Schuss, aber dann war ich zu müde um auch noch mein Zimmer anzugehen. Oder es blieb einfach keine Zeit mehr. Und dann noch irgendwelche Ausreden um mich vor dem Anfangen zu drücken. Ja, ein leidiges Thema von Müttern: Wir stellen uns meist hinten an. Statt gut für uns selbst zu sorgen, kümmern wir uns erstmal um alles andere im Haushalt und den Rest der Familie.

Auch ich wusste damals nicht, wo ich überhaupt anfangen sollte. Über einige Tage dachte ich immer wieder daran, endlich mein Horrorzimmer anzugehen. So ging es nicht mehr weiter. Ich wusste, es würde keine Aktion von 15 Minuten sein. Und dann kam der Tag, an dem ich alle Energie zusammen nahm und loslegte. Ich plante zwei Stunden ein und visualisierte, wie mein Zimmer nach der Aktion aussehen sollte: Boden frei, Schrankoberflächen weitgehend frei, Schreibtisch aufgeräumt (den Kleiderschrank verschob ich auf einen anderen Tag).

Die große Ausmist-Aktion

Ich verabschiedete mich von einigem Papierkram, löste Boxen auf und konnte sie im Büroschrank einsortieren. Der wurde dann gleich auch grob mit ausgemistet. Ein zweiter Schreibtisch mit Arbeitsmaterial wurde aufgelöst. Die Ordner und Fachbücher ins Regal gestellt. Abgelaufene Medikamente, Geschenkpapier, ungenutzte Aufbewahrungsboxen und allerlei unnützer Kleinkram kam zum Vorschein. Einiges fand einen anderen Platz im Haushalt und über 50 Teile wurde entsorgt.

Endlich angepackt und das tolle Gefühl danach

Nach über drei Stunden war ich durch mit diesem Teil meiner Horrorzimmer-Ausmistaktion. Und ich muss sagen, ich war so unglaublich stolz, dass ich mich überwunden habe, dieses Zimmer anzugehen. Der sichtbare Erfolg war fast unglaublich für mich. Es war seit langem das erste Mal, dass ich gerne in mein Zimmer ging und mich darin „freiwillig“ aufhalten wollte. Interessant war auch die Erfahrung, dass dieser Erfolg trotz aller Anstrengung unglaublich viel Energie im mir freisetzte. Und ich fragte mich, warum es manchmal so viel Zeit braucht, bis man so ein Projekt angeht. Eine entsprechende Belohnung durfte an diesem Tag nicht fehlen. – Nein, keine Anschaffung, aber ein leckerer Dessert-Crêpe in der Crêperie durfte es an diesem Tag sein.

Die 4-Boxen-Strategie beim Ausmisten

Meine 7 Tipps für das Horrorzimmer

Hier meine 7 Tipps, wie auch du dein Horrorzimmer in ein Wohlfühlzimmer verwandeln kannst:

  1. Überlege dir, welchen Bereich du in deinem Horrorzimmer als erstes ausmisten willst, um dich dort wohler zu fühlen.
  2. Blocke dir dafür ein paar Stunden Zeit (ich schlage zwei bis drei Stunden am Stück vor).
  3. Sei mit der 4-Boxen-Strategie vorbereitet (5 Tipps, wie du Zeit zum Ausmisten findest…).
  4. Räume zunächst Boden und Flächen frei, damit du gegebenenfalls auf dein weiteres Ziel hinarbeiten kannst.
  5. Nimm alles in die Hand und prüfe, ob es sich gut anfühlt, du es noch brauchst und es dir Freude bereitet.
  6. Säubere Oberflächen, Regalflächen etc. gleich mit, um die alte Energie zu entfernen.
  7. Schaffe alles, was du aussortiert hast sofort im Anschluss aus deinem Haushalt bzw. sortiere es an den richtigen Platz.

Ich hoffe, dass auch du wieder mehr im Fluss bist, wenn du dein „Horrorzimmer“ in einen Wohlfühlort verwandelt hast.

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Claudia Haushaltsfee

Es macht mir großen Spaß, alles mögliche zu organisieren. Nicht alleine, weil mich eine perfekte Struktur glücklich macht, sondern besonders deswegen, weil ich so jede Menge Zeit habe für die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Meine Checklisten und Online-Kurse helfen auch dir im Haushalt – ich habe sie für dich entworfen!

  • Claudia Haushaltsfee sagt:

    Angela hat mich gebeten, dies zu veröffentlichen:

    „Hallo Claudia,

    ich versuche ja auch bei deine tollen Tipps mit zu machen

    aber ich würde mich freuen wenn du meinen Vorschlag mit aufnehmen würdest du darfst es aber unter Angela posten

    du hattest heute gepostet das es bald um ausmisten geht was mich sehr freut
    und ja es gibt da auch eine Kiste mit verschenken und dazu habe ich ein Herzenswunsch da viele es nicht wissen

    Oft wird an Caritas oder soziales Kaufhaus gespendet aber auch da muss man leider Geld haben um es zu kaufen.

    Aber eigentlich gibt es eine Gruppe von Frauen Kindern den es noch schlimmer erwischt hat und zwar die die ins Frauenhaus flüchten und oft nur ein rucksack etc bei sich haben. So erging es mir damals auch mit meinen Kindern mein Ex rückte nichts raus nur Kleidung gehabt was wir dabei hatten aber Amt steuerte für Neuanfang nichts da wir es ja vom Ex holen könnten was aber wegen Gericht Monate gedauert hätte.

    Daher wäre toll das du den Tipp gibst es ans Frauenhaus zu spenden
    vor allem da erwünscht Kleidung Bettwäsche Handtücher Geschirr Kinderkleidung und Frauenkleider

    Frauenhäuser selber dürfen keine Werbung um Spenden machen

    Ablauf
    Man googlelt seien Stadt und dann Frauenhaus da erscheint fast immer eine Handynummer die anrufen schildern das man was spenden will. Wenn sie bedarf haben und Kapazität trifft man sich an einen neutralen Ort Um die Spende weiter zu reichen und macht damit viele Leute echt glücklich

    Ich würde mich riesig freuen wenn du den Tipp auf deiner Seite und bei solchen Aktionen als Tipp weiter gibst

    LG“

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