Eine Entrümpelung solltest du nicht nur dann in Angriff nehmen, wenn du einen Umzug planst. Regelmäßiges „Ausmisten“ sorgt dafür, dass du dir nicht unnützen Ballast aufhalst. Außerdem wird so dauerhaft eine Grundordnung erhalten, durch die du die Dinge schnell findest, die du benötigst und besitzt.

Ich habe für dich ein paar Grundregeln und Tipps zusammengestellt, mit denen dir die Entrümpelung mit einem kleinen Aufwand gelingt:

Tipp 1: Mach dir für die Entrümpelung einen Plan!

Was nicht als zu erledigende Aufgabe definiert wird, läuft Gefahr, dass es in der Flut der täglichen Arbeit untergeht. Setze dir deshalb für die Entrümpelung einen konkreten Termin. Für das Aussortieren der Bestände in den Wäscheschränken bietet sich dafür beispielsweise der Wechsel von der Wintergarderobe auf die Sommergarderobe und umgekehrt an. Für alle anderen Räume und Schränke könntest du den traditionellen Frühjahrsputz als Gelegenheit für die Entrümpelung nutzen.

Tipp 2: Bereite die Entrümpelung gut vor!

Bevor du mit der eigentlichen Entrümpelung beginnst, solltest du dir einige Hilfsmittel besorgen. Große Kunststoffbeutel wären in mehreren Farben eine sinnvolle Sache. So kannst du Kunststoff für das Recycling, Bekleidung für die Altkleidersammlung und zu entsorgende Kleidung direkt bei der Entrümpelung trennen. Papierabfall gehört in Pappkartons, weil dann keine Trennung bei der Entsorgung notwendig ist. Zu verkaufende Dinge sammelst du am besten in großen Klappboxen.

Tipp 3: Entrümpelung bitte mit guter Struktur!

Wenn du dir die Entrümpelung für die ganze Wohnung auf einmal vornimmst, besteht das Risiko, dass du dich verzettelst. Entrümpele immer nur einen Raum und mache mit dem nächsten Zimmer erst dann weiter, wenn diese Aufgabe beendet ist. Innerhalb der einzelnen Räume solltest du dir wiederum die Schränke einzeln vornehmen. Checklisten helfen dir dabei.

Tipp 4: Trenne bei der Entrümpelung Wertloses von wertvollen Dingen!

Nicht alle Dinge, die du selbst nicht mehr brauchst, sind auch wirklich komplett wertlos. Ein Beispiel ist Altmetall. Das kannst du durch die Abholung eines Schrotthandels zu Geld machen. Die aktuellen Preise pro Kilogramm werden dir dort auch gleich aufgeführt. Hast du technische Geräte doppelt, kannst du diese eventuell verkaufen. Auch nicht mehr benötigte Bücher gehören nicht ins Altpapier, denn es gibt Online-Plattformen, auf denen sie sich zum Verkauf anmelden lassen. Die Seite buecherverkauf.org hilft dir dabei die verschiedenen Anbieter untereinander zu vergleichen und die besten Vorteile zu sichern. Intakte Kleidung gehört in die Altkleidersammlung und muss nicht deine Müllgebühren unnötig in die Höhe treiben.

Tipp 5: Lass dich bei der Entrümpelung nicht stören!

Jede Störung bietet das Potential, dass du von der Entrümpelung abgelenkt wirst. Deshalb solltest du den Computer und den Fernseher ausschalten. Am besten deaktiviere auch dein Handy, damit dir banale Anrufe nicht die Zeit für die Arbeit stehlen können. Leg dir eine gute CD mit deiner Lieblingsmusik ein, damit du die Aufräumarbeiten nicht als trist empfindest.

Tipp 6: Freu dich an deinen Erfolgen!

Wenn du die Entrümpelung direkt mit der Entsorgung verbindest, zieht Stück für Stück sichtbar Ordnung ein. Diese Veränderungen solltest du dir bewusst machen, indem du nach getaner Arbeit einen Blick in die aufgeräumten Schrankfächer und Räume wirfst. Das steigert die Motivation, auch die verbleibenden Bereiche noch in Angriff zu nehmen. Natürlich darfst du dir gern eine kleine Belohnung aussetzen.

Tipp 7: Wenn die Entscheidung schwer fällt – Ampelsystem nutzen!

ampelDu kannst dich nur schwer entscheiden, ob du einen Gegenstand behalten, verkaufen oder wegwerfen willst? Dann nutze das Vorbild der Profis und übe vor der Entrümpelung schon mal ein wenig. Nimm je eine rote, gelbe und grüne Kiste und fang mit einer Schublade oder einem kleinen Schrank an. In die rote Kiste kommt das, was du behalten möchtest. In die grüne Kiste packst du die Dinge, die du nicht mehr benötigst. In die gelbe Kiste legst du die Dinge, bei denen du dir nicht sicher bist. Dann knöpfst du dir den Inhalt der gelben Kiste vor. Er muss auf die rote und grüne Kiste verteilt werden, bis die gelbe Kiste leer ist. Das gleiche kannst du natürlich auch mit Haufen machen, die du in „Wunderbar“, „Echter Müll“ und „Fragezeichen“ einteilst, so der Publizist Werner Küstenmacher im Bericht der WAZ.

Nach der Entrümpelung ist Putzen angesagt. Das Große Putzpaket unterstützt dich mit jeder Menge Checklisten, damit dir die Arbeit leicht von der Hand geht.