Hektik & Stress? 7 Tipps für dein genussvolles Weihnachten

Die Weihnachtszeit steht wieder vor der Tür. Überall wird geschmückt, dekoriert und finden Weihnachtsmärkte statt. Aufführungen in Schulen, Theatern, Konzerte… Die “besinnliche” Weihnachtszeit ist prall gefüllt, Hektik und Stress sind vorprogrammiert. Von Ruhe keine Spur.

Und dann ist da noch die Planung rund um den Heiligen Abend, die Feiertage, Familienbesuche etc. Mit oder ohne Kids – zwischen zwei Großeltern hin und her düsen, damit sich keine Seite benachteiligt fühlt. Oft fühlt sich das schon im Vorfeld viel zu viel oder nicht richtig an. Wir wissen nicht, wie wir das alles schaffen sollen.

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Wenn wir dann ehrlich zu uns selber sind, haben wir vielleicht gar keine Lust, das alles überhaupt noch mitzumachen. Diesen Geschenkezwang, die Erwartungen anderer zu erfüllen, von Termin zu Termin hetzen etc. Das Fest der Liebe aus Pflichtgefühl feiern, obwohl man lieber etwas ganz anderes machen oder es anders gestalten würde. Weihnachtsfrust statt “Fröhliche Weihnachten” ist vorprogrammiert.

Möchtest du künftig eine genussvollere, stressfreiere Weihnachtszeit genießen, dann gib dir selbst die Erlaubnis, die Weihnachtstage so zu gestalten, dass sie dir gut tun und dich nähren.

Dazu gehört auch, zu überprüfen, was von der jährlich wiederkehrenden “Weihnachtsroutine” du verändern oder sogar streichen möchtest:

1) Ausgediente Weihnachtstraditionen

Einige von uns kennen das, dass weihnachtliche Traditionen oft nur noch eine Pflichterfüllung darstellen. Sei es Partys auf der Arbeit, Elternbesuche etc.

Ich persönlich bin der Meinung, dass wir keine Weihnachtstradition fortführen müssen, die uns selber nicht gut tut oder nährt. Deshalb gestalte ich mein Weihnachten seit mehr als 20 Jahren so, wie es mir gefällt.

Erlaube dir selbst das Weihnachten nach deinen Wünschen und Bedürfnissen zu kreieren und streiche, was dir nicht mehr gut tut.

Hinterfrage dazu deine aktuellen Weihnachtsgewohnheiten:

  • Wie sieht es mit deinen familiären Verpflichtungen aus?
  • Was “verlangen” Kollegen, Schule, Kindergarten etc.?
  • Möchtest du weiterhin ein Festtagsmenü zubereiten oder wäre dir eine Mitbring-Party lieber?

2) Ein übervoller Zeitplan und Verpflichtungen

Die Weihnachtszeit bringt auch oft sehr viele Verpflichtungen mit uns: Feiern auf der Arbeit, im Tennisclub oder in der Schule. Die Liste lässt sich weiter fortsetzen.
Deshalb meine Erinnerung an dich: DU bist verantwortlich für deinen Zeitplan! Nicht nur in der Weihnachtszeit sondern das ganze Jahr über. Wenn er dir zu voll ist, du zu viele Termine und Verpflichtungen in der Weihnachtszeit (und auch sonst) hast, dann miste deinen Kalender aus.

Setze deinen Terminkalender auf den Prüfstand:

  • Wie sieht dein Kalender in der Weihnachtszeit aus?
  • Welcher Termin fühlt sich gut an? Wo möchtest du hingehen? Welcher Termin ist wichtig für dich?

Plane daneben bewusste Auszeiten für dich ein, um auch in der Weihnachtszeit aufzutanken und dich auf dich selbst zu fokussieren.

3) “Das große Fressen” / Zu viel Essen an Weihnachten

An Weihnachten ist es oft so üblich dass wir mit Freunden oder Familie feiern und einfach zu viel essen und trinken. Ein mehrgängiges Festtagsmenü und das manchmal an mehreren Tagen. In geselliger Runde schmeckt es lecker, man will niemanden vor den Kopf stoßen… und es war einfach schon immer so. Nach den Feiertagen fühlen wir uns müde, wir haben ein paar Kilos zu viel und sind frustriert. Zudem fällt es in der Winterzeit schwer, die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden.

Überdenke deshalb deine Essgewohnheiten an den Feiertagen / in der Vorweihnachtszeit:

  • Muss es wirklich das traditionelle Festtagsmenü sein?
  • Braucht es dosenweise Kekse, Stollen etc.?
  • Kannst du mehr Bewegung in die Weihnachtszeit einbauen?

4) Das “perfekte” Weihnachtsfest

Vermeide das perfekte Weihnachtsfest zu gestalten

Oft haben wir selbst große Erwartungen an das Weihnachtsfest und Einflüsse von außen tun ihren Teil dazu. Von der Werbung wird uns gezeigt, wie das “perfekte Weihnachten” zu sein hätte. Oder es werden Erwartungen an uns herangetragen, von der Familie, Arbeitskollegen, Freunden, Einrichtungen etc. Unbewusst versuchen wir das umzusetzen und sind am Ende oft frustriert weil es nicht so gelingt wie wir uns das erhofft hatten. Dazu kommt, dass wir uns noch mit anderen vergleichen, wir versuchen mit anderen mitzuhalten etc.

Deshalb meine Anregung an dich: Genieße Weihnachten so, wie es bei dir gerade ist. Kreiere ein Weihnachtsfest, dass für dich und ggf. deine Familie / Partner nährend ist. Das deinen Bedürfnissen entspricht. Du bist nicht dafür da, Erwartungen anderer zu erfüllen und selbst “auf der Strecke” zu bleiben.

Stelle dir folgende Fragen:

  • Welche Erwartungen werden Weihnachten von wem an mich gestellt?
  • Wie würde ein Weihnachten nach meinen Bedürfnissen aussehen?

5) Reduziere deinen Kram zu Hause

Das Weihnachtsfest ist prädestiniert dazu, dass noch mehr neues Gerümpel in unser Zuhause kommt. Unnützer Kram, den wir gar nicht haben wollen. Noch mehr Spielzeug für die Kinder, von Großeltern etc., die es “nur gut meinen”. Oder wir haben in diesem Jahr endlich ausgemistet und jetzt kommen neue, ungeliebte Dinge ins Haus. Wir sind überfordert und frustriert.

Deshalb empfehle ich einen Ausmist-Quickie noch vor Weihnachten:

  • Gehe mit einer Tüte durch dein Zuhause und miste grob die Dinge aus, die dir in den Blick fallen.
  • Denke dabei an Dinge, die gerne zu Weihnachten verschenkt werden. Zum Beispiel Küchenutensilien, Dekoartikel, Parfüm, Accessoires, Spielzeug etc.
  • Denke auch bei den Weihnachtsgeschenken daran, dass für ein Geschenk was reinkommt, ein ähnliches Teil deinen Haushalt verlassen sollte.

6) Übertriebenes / maßloses Schenken

Die Geschäfte sind prall gefüllt mit unnötigem Kram, den wir “noch brauchen”, weil die Werbung es so zeigt. Die Geschenke an Weihnachten werden immer mehr und immer größer. Auf der anderen Seite ist unsere westliche Welt schon “so satt” und mit Weihnachten kommt oft noch mehr unnötiges Zeugs ins Haus und wir wissen nicht mehr wohin damit.

Doch exzessives Schenken ist für niemanden sinnvoll. Vielleicht bekommen deine Kinder von Großeltern, Verwandten etc. so viel unnötigen Kram geschenkt, dass du frustriert bist, dass schon wieder neuer Kram in das Kinderzimmer wandert*. Und das, obwohl du selbst die Geschenke reduzieren möchtest. (Uns selbst ging das vor ein paar Jahren so, als wir mit Freunden Weihnachten feierten und “Santa Claus” über 20 Teile unnötigen Kleinkram an den Weihnachtsbaum hängte ;-) Davon waren wir als Eltern überhaupt nicht begeistert).

Stelle dein Geschenkeverhalten auf den Prüfstand:

  • Wie sieht das Schenken bei dir in der Familie aus?
  • Wie steht es um das Schenken mit Arbeitskollegen, Freuden…?
  • Möchtest du das Geschenkeverhalten so beibehalten oder etwas ändern?

*Lies hierzu auch meinen Beitrag “7 kram-freie Geschenke für Kinder, die du kennen solltest“…

7) Zu viel Geld für Geschenke ausgeben

Die Vorweihnachtszeit ist eine Phase, in der oft “zu viel” Geld ausgegeben wird. Kreditkarten werden überzogen, Konsumkredite aufgenommen etc.
Deshalb empfehle ich, dass du dir selbst ein finanzielles Limit für Weihnachtsgeschenke setzt. Gib also weniger Geld für Weihnachtsgeschenke aus, limitiere die Anzahl der Geschenke etc.

Prüfe deine Ausgaben für Geschenke:

  • Wen und was hast du in diesem Jahr auf der Geschenkeliste stehen?*
  • Wo kannst du die Ausgaben reduzieren? (Anzahl von Geschenken, Personen…)
  • Setze dir ein Limit für die Weihnachtsausgaben.

*Hierzu kannst du auch die entsprechende Liste aus der “Checkliste Weihnachten” verwenden. Das Checklistenpaket gibt es als Sofort-Download oder gedruckt per Post, falls du keinen Drucker hast.

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Checkliste auf weihnachtlicher Dekoration

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Welche Punkte von dieser Liste sprechen nicht an? Was möchtest du für dieses Weihnachten bei dir verändern? Nutze dazu auch gerne die Ausmist-Checkliste für Weihnachten.

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Claudia Windfelder (Haushaltsfee)

Ausmisten ist Claudias Leidenschaft. Nachdem sie sich selbst von Haus, Garten und viel Kram getrennt hat, fokussiert sie sich auf das, was ihr im Leben wirklich wichtig ist. Die Teilnehmer ihres einzigartigen Online-Kurses „Haushaltsheldinnen“ bekommen alles an die Hand, um ihren Haushalt zu entrümpeln, dauerhaft Ordnung zu halten, Klarheit zu gewinnen und ein befreiteres Leben zu führen. Wenn Claudia nicht am Arbeiten ist, genießt sie die Natur, ist sportlich aktiv, bereitet gesundes Essen zu und widmet sich ihrer persönlichen Entwicklung.

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