Inspirierend: Wie Manu in kurzer Zeit 507 Sachen ausgemistet hat

Hier findest du spannende Interviews mit Teilnehmern der 1. Ausmist-Challenge.

Die erste Haushaltsfee Ausmist-Challenge hatte über 2.500 Teilnehmer. Wir haben im Anschluss an die Challenge Interviews mit einigen Teilnehmern geführt und stellen diese auf dieser Seite vor.

Manche Teilnehmer möchten anonym bleiben. Den Namen habe ich dann geändert, es handelt sich aber durchweg um echtes Feedback.


Haushaltsfee Tipp: Wo hakt es eher bei dir... Beim Ausmisten oder beim Ordnung halten? Erfahre jetzt 5 Fehler, die du beim Ausmisten unbedingt vermeiden solltest. Die ersten sichtbaren Ergebnisse wirst du schon heute erzielen. Oder: Die 5 häufigsten Probleme, die dich von der Ordnung in deinem Zuhause abhalten .

Katrin: “Unglaublich gutes Gefühl. Befreit.”

Bitte stelle dich doch einmal kurz vor, Katrin…

Hallo! Mein Name ist Katrin. Ich bin 46 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und zwei Katzen (Freigänger) in einer Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon, Keller und Garage auf 115 m². Wir sind beide voll berufstätig, wir haben keine Kinder.

Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Sehr gut! Vieles habe ich zwar erst am Wochenende nachgearbeitet, aber trotzdem ist alles fertig geworden.

Was war dein größter Erfolg?

Mich als Leseratte von Bergen von Büchern zu trennen.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Das waren mindestens 500 bis 700 – grob geschätzt.

Wow, das ist eine Menge! Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Ja. Bei meinen Büchern. Zum Schluss sind nur noch meine Lieblingsstücke hier geblieben.

Hattest du von deinem Mann Unterstützung? Wie ging er mit dem Thema Ausmisten um?

Ja, hatte ich! Mein Mann hat kräftig mitgeholfen und sich auch von Büchern, CDs, DVDs und Kleinkram trennen können.

Toll! War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Ausmisten war schon immer Thema für mich. Ich habe schon immer ausgemistet. Ich hasse es schon immer, wenn Dinge keinen festen Platz in der Wohnung haben und irgendwo in einer Ecke gehortet werden. Trotzdem bin ich eher der Jäger und Sammler und kann mich oft schwer von Sachen trennen. Aber wenn ich dann die Entscheidung getroffen habe, dann läuft es :)

Welches Gefühl es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Unglaublich gutes Gefühl. Befreit. Weniger ist doch mehr….. :)

Liebe Grüße
Katrin

Stefanie: “Ich fühle mich großartig. Endlich Platz.”

Stefanie, bitte stelle dich doch einmal kurz den Lesern vor…

Hallo. Ich heiße Stefanie Faltus und komme aus Langgöns. Wir sind zu viert. 2 Erwachsene und 2 Kinder. Unser Haus ist riesig. Bewohnen tun wir im Moment nur 6 ZKB auf ca. 170qm. Dazu gibt es noch Keller und 600qm Garten.

Das klingt nach eine großen Aufgabe. Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Die Challenge ist super gelaufen. Ich habe viel aussortiert. Und alles ist ordentlich.

Toll! Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg war die Küche. Ich wusste gar nicht was wir alles haben. Vieles davon befindet sich nun in anderen Haushalten. Kostenlos über Kleinanzeigen. Habe einige Menschen glücklich gemacht.

Sehr schön, Stefanie! Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

So um die 175 Teile.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Nein eigentlich nicht. Ich kann mich schnell trennen. Brauche nur einen Anstupser. 😂😜

Hattest du deinem Mann Unterstützung? Und wie gingen deine Kinder mit dem Thema Ausmisten um?

Meine Kids haben mitgeholfen. Mein Mann ist beruflich viel unterwegs und wenig zuhause.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anstupser gegeben, um richtig zu starten?

Eigentlich schon. Seid dem wir das Haus bezogen haben und die Kids da sind war kaum Zeit. Das war jetzt eher ein Anstupsen.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Großartig. Endlich Platz. Wir haben viel gespendet – besonders Kleidung – was super ankam. Es ist toll wenn man einen Schrank öffnet und es fällt einem nichts entgegen. Gerade in der Küche. Wirklich befreiend. Man hat nur noch die Sachen die man auch wirklich braucht.

Melanie: “Challenge als Anstupser für mich”

Hallo Melanie, erzähl mal ein bisschen von dir…

Ich bin Melanie Thiemann, 30 Jahre alt und letztes Jahr im November mit meinem Freund in unser Haus gezogen. Das hat ne Größe von ca. 100 qm und ist aufgeteilt in: Küche, Wohnzimmer, zwei kleine Flure, zwei Bäder, Büro, Schlafzimmer und ein sich noch im Umbau befindendes Kinderzimmer.

Und – wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Ich bin erst später eingestiegen, als ich beim Surfen auf die Ausmist-Challenge aufmerksam wurde. Leider konnte ich nicht jeden Tag alles abarbeiten, da mir die Zeit dazu ein bissen gefehlt hat. Ich habe allerdings versucht, das ein oder andere aufzuarbeiten und räume und miste auch jetzt noch nach den Vorgaben der Mails aus – immer wenn ich mal Zeit und Muße habe.

Was war dein größter Erfolg?

Größter Erfolg definitiv das Büro. Das war nach dem Umzug mehr oder weniger Ablageort für alles mögliche und jetzt ist es echt ordentlich geworden.

Das klingt doch toll! Wie viele Teile haben deinen Haushalt insgesamt verlassen?

Ich habe es nicht gezählt, das war mir ehrlich gesagt zu anstrengend. Würde ich tippen, würde ich ca 300 Teile sagen.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Alte Kosmetika und Handtücher konnte ich gut entsorgen. Weniger leicht eigentlich nichts. Man muss sich nur ehrlich fragen wann man bestimmte Dinge zuletzt wirklich gebraucht hat. Dann geht es eigentlich ganz easy.

Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Ich lebe mit meinem Freund zusammen und der hat mich unterstützt und auch ein bisschen entsorgt.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Die Challenge hat mir den nötigen Anstupser gegeben. Jetzt räume ich definitiv nicht nur auf, sondern entsorge auch meistens Dinge.

Welches Gefühl es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Es ist ein schönes Gefühl, nicht mehr so viel Geproeddel zu haben. Aber einige Dinge muss ich noch fleißig nacharbeiten.

Danke für das Interview, Melanie!

Manu: “Motivation durch die Challenge”

Manu, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Hallo Liebe Claudia, ich heiße Manu, lebe in der Schweiz , bin 66 und habe einen Haushalt mit Mann und zwei Töchtern (24 und 17 Jahre), die anderen Kinder sind schon alle ausgezogen. Haustiere: zwei große Hunde. Wir leben in einem Einfamilienhaus am Land mit großem Garten, Entengehege usw. Ich bin Hausfrau.

Das Haus hat 7 Zimmer plus zwei Bäder, Küche, großer Keller, Estrich , Garage… also viel Platz um auch ungenutzten überflüssigen Kram unterzubringen.

Das hört sich nach einer Mammutaufgabe an… Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Am Anfang war ich motivierter, habe dann aber die Wochenendaufgaben ausgelassen, da es mir zu viel wurde (Anmerkung von der Haushaltsfee: Bei der neuen Challenge sind die Wochenenden frei!). Ich habe die Aufgaben auch manchmal in mehrere Teilbereiche unterteilt. Lieber schaffe ich eine Schublade, als dass ich mir den ganzen Schrank vornehme und daran scheitere. Auch habe ich gemerkt, dass der Haushalt ja auch laufen muss und es nichts nützt wenn ein Kasten aufgeräumt ist, es sonst aber chaotisch ist und nicht gekocht ist.

Das ist verständlich, der tägliche Haushalt muss parallel mitlaufen. Aber schon kleine Erfolge sind wertvoll! Was war dein größter Erfolg?

Bestimmte Schränke vor allem in der Küche, aber auch Wohnzimmer, Sideboard im Esszimmer.

Oh ja, die Küche ist ein typischer “Hot-spot”. Wie viele Teile haben insgesamt deinen Haushalt verlassen?

Ich habe genau gezählt: ganze 507 Sachen habe ich bereits rausgeschafft!

Wow, das ist eine Menge! Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Ich habe ja ein Horrorzimmer wie ich es nenne, das ist mein Büro. Da horte ich Papierkram, PC, Bügelwäsche, aber auch Sachen, die mir lieb sind… Handarbeiten, Gartenkram, meine Bücher, Bastelsachen, Zeitschriften… und alles wo ich nicht weiß wohin damit. Da habe ich es jetzt auch geschafft ein bisschen Ordnung reinzubringen… aber das dauert noch. Muss mich immer wieder überwinden.

Der Anfang ist gemacht, Manu! Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Meine Familie war nach einer Woche schon sehr neugierig, wenn sie heimkamen, was denn heute wieder passiert wäre. Unterstützung hatte ich in dem Sinn keine, habe es alleine durchgezogen, wobei ich an den Sachen meines Mannes scheiterte. Seine Bücher konnten wir ausmisten, aber seine Kleidung, CDs etc. das steht noch aus. Habe es aber beschränken können. Und der Bastelraum im Keller und die Garage sind sein Ressort. Meine große Tochter hat sich anstecken lassen und hat ihr Zimmer ausgemistet, mehrere Kisten, die kleinere auch eine Kiste, wobei diese jetzt wieder auf dem Gang im OG rumstehen…

Das ist der richtige Weg. Es geht nicht alles von heute auf morgen. War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Ausmisten war immer schon ein Thema für mich, weil ich aus vielen Dingen immer noch was machen wollte, sie noch brauchen könnte, eine Erinnerung waren… Die Challenge hat mir sehr viel Motivation gegeben, um nochmal aufs neue zu starten.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Erstaunlicherweise hält sich in Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Bad so eine Grundordnung, es ist viel leichter, dort zu putzen und aufzuräumen.
Ich vermisse nichts, allerdings habe ich mein entsorgtes Tablett wieder vorgeholt (hatte es noch nicht weggebracht) weil ich es doch brauche wenn wir auf der Terrasse essen ;)

Danke für das spannende Gespräch, Manu!

Anna: “Ausmisten hat etwas sehr Befreiendes”

Hallo Anna, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Mein Name ist Anna und ich lebe mit meinem Ehemann zusammen in einer kleinen 2,5 Zimmerwohnung in Baden-Württemberg. Es ist unsere erste gemeinsame Wohnung. Das Inventar besteht zu großen Teilen aus ausgedienten Möbeln, die wir von Verwandten und Freunden geschenkt bekommen haben.

Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Die Ausmist-Challenge konnte ich leider nicht komplett zu Ende führen. Da ich neben meinem Vollzeitjob viel ehrenamtlich aktiv bin, bleibt oft nur Zeit für die nötigste Hausarbeit. Da mir das Ausmisten aber Spaß gemacht hat, möchte ich die Challenge gern noch beenden.

Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg bisher war, dass wir ein Regal in der Küche, das sich zum Ablageplatz für alles Mögliche entwickelt hatte, erfolgreich entrümpeln konnten.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Momentan 160 ich bin aber sicher, dass bis zum Ende der Challenge mehr dazu kommen werden.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

CDs. Einige habe ich von meinem Vater geschenkt bekommen. Ich möchte gern versuchen sie zu verkaufen, damit sie einen würdigen Nachbesitzer bekommen.

Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Mein Mann teilt meine Begeisterung für’s Ausmisten leider nicht. Er hilft zwar ohne Probleme im Haushalt, allerdings muss ich ihn immer wieder daran erinnern.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

In der Vergangenheit bin ich schon öfters alle Schränke und Kisten durchgegangen, um Unbrauchbares auszumisten. Eine komplette Wohnung zu entrümpeln ist aber für mich eine neue Dimension.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Ein gutes Gefühl! Die Wohnung sieht ordentlicher aus und ich finde Sachen, die ich suche schneller. Ausmisten hat etwas sehr Befreiendes.

Mariana: “Wir haben 850 Teile weggegeben”

Mariana, wie alt bist du und wie wohnst du?

Ich heiße Mariana, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 12, 7 und 1 Jahr. Ich bin teilweise berufstätig als Lehrerin an einer Wirtschaftsschule und nach der Schule führe ich selbständig ein Nachhilfeinstitut, dies auch etwa 30 Stunden in der Woche. Insofern ist meine Woche sehr voll. Wir wohnen in einem Reihenhaus mit 150 m². Wir haben ein Wohnzimmer, ein Esszimmer mit kleiner Küche, ein Gäste-WC, zwei Bäder, zwei Kinderzimmer (eines davon so groß, dass beide Mädchen locker Platz drin haben), ein Schlafzimmer, ein Home-Office, im Keller ein Büro für die Nachhilfe, eine Waschküche und eine kleine Werkstatt. Zum Haus gehören ein kleiner Garten mit Terrasse sowie ein Balkon und eine Garage.

Wow, das hört sich nach viel Hausarbeit an. Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Die Ausmist-Challenge hat perfekt unsere Renovierungsprojekte ergänzt. Wir wollten die Kinderetage renovieren und es kam ein Wasserrohrbruch im Kinderbad dazu, so dass die Aktion größer war als geplant. Zum Glück war das Timing so, dass wir mitten im Räumen waren, als die Ausmist-Challenge begann. Ich musste aufgrund der vielen Arbeit allerdings vieles aufs Wochenende schieben.

Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg war, meinen Mann dazu zu bekommen, sich von heiß geliebten Kleidungsstücken und Schuhen zu trennen. Immerhin haben wir zwar einen großen Kleiderschrank, aber seine “Hälfte” macht 75 % aus ;).

Oje, das ist ja in vielen Fällen auch umgekehrt ;-) Wie viele Teile haben euren Haushalt verlassen?

Wir haben ca. 850 Teile weggeben, genau habe ich nicht gezählt, denn anfangs habe ich immer die Kisten gezählt – und da waren ja immerhin viele kleine Teile drin. Alleine die große Spielzeugauto-Tonne von Sohnemann, die nun meine Neffen haben, enthielt etwa 200 kleine Fahrzeuge.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Nein, es war einfach. Ich habe mich gerne getrennt – und vieles waren auch Altlasten.

Hattest du von deinem Mann Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Mein Mann war anfangs Feuer und Flamme als es um die Kinderzimmer ging. Die Begeisterung ließ bei seinen Sachen witzigerweise nach ;). Aber: Er hat es durchgezogen. Die Kinder (die Großen natürlich) waren mit der Aussicht auf renovierte, frische Zimmer gelockt worden…

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Ich bin schon immer ordentlich gewesen, aber es geht vieles unter im Alltag. Die Challenge hat mich zusätzlich motiviert.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Ein tolles Gefühl – aber auch das Gefühl, erst am Anfang zu stehen!

Motivationsbogen der Ausmist-Challenge

Angelika: “Endlich wieder Platz in den Schränken”

Hallo Angelika, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Hallo, ich bin Angelika (49 Jahre), arbeite 30 Stunden in der Woche im Büro und bin ehrenamtlich im örtlichen Musikverein tätig und selbst auch Musikerin.

Ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden bereits erwachsenen Kindern, 20 und 23 Jahre, in einem Einfamilienhaus in einem Dorf in Baden-Württemberg.

Unser Haus hat 2 Bäder, 1 Gästetoilette, 1 Küche, 1 Esszimmer, 1 Wohnzimmer, 5 Zimmer, 1 Abstellkammer und 5 Kellerräume und eine Garage.
Leider habe ich das Aufräumen und Haushalt nicht erfunden. Ich tue mich hier sehr schwer. In den letzten Jahren wird es zwar immer besser, aber Besuch ohne Ankündigung geht meistens gar nicht. :(

Was war dein größter Erfolg bei der Ausmist-Challenge?

Das Ausmisten meiner Küche war mein größter Erfolg. Endlich habe ich mal eine freie Arbeitsfläche und noch Platz in den Schränken.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Das kann ich nicht beantworten. Meine Mülleimer waren mehrmals voll. Und mir war mit jedem Mülleimer eine große Last weggefallen.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Ja, von Büchern und CDs kann ich mich nur schwer trennen.

Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Ja. Es war echt super. Mein Mann und meine Kinder haben bei einigen Sachen sehr viel mitgeholfen. Meine Tochter freut sich sehr, dass wir uns ans Ausmisten machen. Ich habe das Gefühl, dass ihr meine Unordnung oft unangenehm ist.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Zum Glück bin ich zufälliger Weise über deine Seite gestolpert. So bekomme ich meine “unschöne Seite” vielleicht doch noch in den Griff.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Mir geht es sehr gut. Bis jetzt habe ich noch nichts vermisst. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder einen schön aufgeräumten Schrank aufmache.

Sabine: “Viele kleine Erfolge beim Ausmisten”

Hallo Sabine, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Ich heiße Sabine, wohne in Karlsruhe und habe 1 Zimmer mit separater Küche, Flur und Bad.

Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Sehr gut in allen Bereichen, die für mich zugetroffen haben.

Was war dein größter Erfolg?

Da ich eine recht kleine Wohnung habe, hatte ich eher viele kleine Erfolge.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Nicht sehr viele, weil man in einer 1-Zimmer-Wohnung nicht viel anhäufen kann.

Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Nein, das Ausmisten lief für mich durchgängig gut.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

Die Challenge hat mir auf jeden Fall geholfen.

Yvonne: “Die Challenge war der Auslöser, um zu starten”

Liebe Claudia,

mein Name ist Yvonne. Ich lebe in einem 4-Personenhaushalt. Unsere Wohnung ist 120 qm groß und verfügt über 2 Kinderzimmer. Seit Jahren habe ich vor, unseren Haushalt zu erleichtern. In allen Ecken standen Kartons und Dinge, für die wir keine Verwendung hatten. In unseren zwei Abstellräumen wurde vieles erst einmal schnell hineingeworfen. Ich bin mit dem Beseitigen dieser Ecken nie weit gekommen, weil ich nicht wusste, wo ich anfangen soll.

Die Ausmistchallenge habe ich vom ersten Tag an mitgemacht. Jeden Morgen vor der Arbeit habe ich gelesen, was am Nachmittag ansteht und mir schon Gedanken gemacht, was weg kann und wie ich vorgehe. Am Nachmittag wurde zunächst alles, was raus sollte in eine Kiste gelegt. Dann kam die Zählung und die Punkteverteilung an alle Familienmitglieder. Anschließend wurde der Müll sortiert und die guten Sachen bei eBay eingestellt.

Mein größter Erfolg war das Durchhalten und damit eine Verschönerung aller Räume. Ich habe auch wunderbare Sachen wiedergefunden, die ich seit Jahren suchte, z. B. Fotos aus dem Sommerurlaub 2007 – danke an Dich, Claudia!

Über 1.000 Teile haben bisher den Haushalt verlassen. Die vorletzte Aufgabe – Spielzeug im Kinderzimmer – ist noch nicht erledigt, weil mein Sohn dafür keine Zeit hatte. Es kommt also noch eine Menge dazu.

Das Loslassen wurde durch die Unterstützung meiner Tochter und die motivierende Punkteliste sehr erleichtert. Mit jedem Tag ging es ein bisschen einfacher, weil ich alles aussortiert habe, was ich nicht nutze. Die täglichen detaillierten Anweisungen waren unglaublich hilfreich für mich. Die Aufgaben für die Wochenenden waren in Ordnung, aber das Wetter war auch noch nicht so toll.
Meine Familie wurde auch durch die Punkteliste angeregt mitzumachen. Ein bisschen mehr Unterstützung von meinem Mann hätte ich mir gewünscht, aber er will alles behalten, was nicht kaputt ist. Trotzdem sagt er, er findet es toll, wie ordentlich es jetzt ist.

Die Challenge war der notwendige Auslöser, um zu starten. Das strukturierte Vorgehen und der sofort sichtbare Erfolg haben mich überzeugt. Zu Beginn habe ich locker 2 Stunden pro Aufgabe gebraucht, aber später stellte ich fest, dass ich schon vorgearbeitet hatte. Es wäre besser gewesen, schon zu Beginn bei der Küche einen Bruch anzugeben – wie später beim Schlafzimmer (1/5, 2/5,…), damit man weiß, dass die Küche noch länger Thema ist.

Mir geht es super, seit ich auf so viele erledigte Aufgaben zurückblicken konnte. Manchmal wache ich jetzt morgens auf und mir fällt ein, was noch weg kann. Zum Beispiel habe ich in dieser Woche die Biergläser mit Werbeaufschriften weggeworfen. Noch nie wollte die jemand benutzen. Der Wochenputz geht viel schneller, weil ich die meisten Oberflächen abgeräumt habe. So kann ich mich täglich daran erfreuen. Mache weiter so, vielen Dank!

Liebe Grüße nach Kanada

Yvonne

Sabine: “Ein tolles Gefühl in der Gemeinschaft zu entrümpeln”

Ich bin Sabine, wohne in der Schweiz und komme ursprünglich aus Deutschland. Mein Freund und ich leben in einer 5 1/2 Zimmer-Wohnung mit zwei Katzen zusammen :)

Die Ausmist-Challenge war für mich sehr gut, da ich in der Zeit eh Frühjahrsputz machen wollte und daher ist alles gut gelaufen.

Mein größter Erfolg waren das Bad und die Küche, aber so wirklich verlassen hat mich nix, da ich regelmäßig ausmiste und entsorge :)

Den Haushalt und die Challenge habe ich alleine gemacht, da ich immer erst am Mittag anfange zu arbeiten (Gastronomie). Daher hatte ich Zeit am Morgen die Aufgaben zu erledigen und es war ein tolles Gefühl in der Gemeinschaft zu entrümpeln, entsorgen und aufzuräumen.

Mit dem Ausmisten wirklich starten

Im Rahmen meiner Reihe “Befreiter leben” (immer samstags um 10 Uhr direkt im Facebook-Messenger, Anmeldung kostenlos hier…) beschreibe ich im Video wie wir von zu vielen Dingen im Haushalt praktisch erdrückt werden, dass es mir auch so ging und was ich dagegen getan habe:

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