Ausmisten – Schritt für Schritt...

Erfahre jetzt in meinem 3-Tage-Online-Kurs wie du das Zeug aus deinem Haushalt schaffst. Ausmisten befreitSchon über 1.000 Teilnehmer und jede Menge Motivation in der Facebook-Gruppe.

Jedes Kind kann saubermachen lernen!

„Sauber machen? Macht doch die Mama selbst, das kann sie auch besser als ich!“ So denkt wohl fast jedes Kind. Stimmt auch – Mama besitzt eine jahrelange Erfahrung in diesem Bereich und ihre Abneigung gegenüber jeglichem Schmutz ist, sagen wir, stärker ausgeprägt, als die ihres Kindes. Doch sollen deswegen Kids vom Saubermachen frei gestellt werden? Mit Sicherheit nicht. Einerseits können die Sprösslinge ihren Eltern helfen, beim Putzen Kraft und Zeit zu sparen. Außerdem – Saubermachen will gelernt werden und Mama ist meistens die beste Lehrerin. Last but not least – Putzen mit Kind kann Spaß machen.

Tipp: Im großen Putzpaket sind mehrere Checklisten enthalten, um Kinder und Jugendliche zur Hilfe im Haushalt zu motivieren:

Checkliste Putzen mit Kindern

  1. Früh übt sich’s. Als mein Sohn noch im Kindergartenalter war, hat er mir immer geholfen, den Staub zu wischen. Jedes Mal, bevor ich sein Zimmer sauber machen wollte, habe ich ihn gebeten, das Putztuch zu nehmen und mich zu unterstützen.
  2. Regeln aufstellen. Sein Zimmer wird immer freitags sauber gemacht. Jede Woche, ohne Ausnahmen. Der Ablauf ist immer gleich: Zuerst wischt er den Staub, dann bin ich dran mit dem Rest.
  3. Gute Lehrer sind tolerant und geduldig. Eine Staubwolke im Zimmer, weil das Putztuch zu trocken ist? Eine Pfütze auf dem Boden, weil das Kind (wieder) vergessen hat, das Tuch auszuwringen? Nur gelassen bleiben und Nerven schonen. Das Wichtigste – er hat sich bemüht! Selbstverständlich gilt es – noch ein Mal geduldig erklären, dass das Tuch feucht, aber nicht zu nass sein soll.
  4. Fördern und fordern. Meinem Sohn habe ich die Putztechnik erklärt: Nicht rund ums Spielzeug und Bücher wischen, sondern alle Gegenstände hochheben und unter denen sauber machen. Darauf kommt ein Kind nicht unbedingt von selbst. Doch, einmal erklärt, erwarte ich, dass Staub immer auf diese Weise gewischt wird. Besonders froh war ich, als mein Sohn den Arbeitsablauf perfektioniert hat und alle Gegenstände (Notebook, Lehrbücher u.a.) von seinem Schreibtisch zunächst auf seine Couch gestellt hat, um freie Hand beim Staubwischen zu haben. Außerdem hat noch eine zweite Phase eingeführt und trocknet alle Oberflächen mit dem Küchentuch. Für diese Verbesserungen und selbständiges Denken gab es einen extra Kinobesuch – Initiativen müssen gefördert werden.
  5. Erklärungen liefern. Bei einem Schulkind kann es hilfreich sein, zu erklären, dass Staub gesundheitsschädlich ist und z.B. zu einer Lungenerkrankung führen kann. Mein Sohn war von meinen Argumenten sehr beeindruckt und sein Putzeifer stieg sofort an.

Beim Saubermachen im Kinderzimmer ist es sinnvoll, das Kind mit einzubeziehen. Mit ein Paar einfachen Tipps können Eltern erreichen, dass Putzen für das Kind selbstverständlich ist und ihm auch Freude machen kann.

Wie bewertest du den Beitrag?
[Gesamt:9    Durchschnitt: 3.8/5]