Ausmisten – Schritt für Schritt...

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Meine 11 persönlichen Tipps wie du deine Kauflust zügelst

Gerade heute, mitten in der Ausmist-Challenge, lag ein Produktkatalog eines Versenders im Postfach.

Es hat mich fast geärgert, denn ich möchte die weggeworfenen Teile nicht mit neuem Kram ersetzen und dazu noch Geld ausgeben. 

Kann ich der Prüfung widerstehen?

War es eine Prüfung, ob ich der „Kauflust“ widerstehen kann? Ich denke schon. Zu gerne hätte ich den Katalog gleich bei der Post liegen gelassen. Habe es aber nicht gemacht, da der Sohnemann ein neues Fahrrad braucht und ich Preise vergleichen wollte. Ist der Versand tatsächlich günstiger als das Fachgeschäft vor Ort? – Nein, wie ich am nächsten Tag herausfand.

Den Katalog ließ ich erstmal in der Garage liegen, damit erst gar nicht Wünsche beim Kind geweckt werden und endlose Diskussionen folgen.

Ja, so ein Katalog kann schon wieder Lust auf Neues machen: Gartenmöbel und Kissen im aktuellen Design. Küchenutensilien in noch nie da gewesen Farben. Geschirr und Deko im neuesten Trend.

Was hilft gegen den Konsumrausch?

Da wird doch gleich die Botschaft ausgesendet, dass wir das brauchen, um am Puls der Zeit zu sein. Oder wir fühlen uns sogar schlecht und uncool, weil wir nicht mehr jeden Trend mitmachen wollen. Was macht das mit dem Selbstbewusstsein?

Wir arbeiten, um uns was zu leisten, um uns mit Konsum zu beglücken, das Zuhause aufzupeppen und unsere Seele. Aber ist es das was wir wirklich wollen?

Seitdem ich mich mit dem Ausmisten beschäftige und jetzt mitten drin bin, stehe ich dem „Kaufen“ oder besser „Konsumieren“ ganz anders gegenüber. Muss ich das alles wirklich haben? Will ich den freigewordenen Platz, die weggeworfenen Dinge wirklich ersetzen? Für mich ein klares Nein.

Mein Focus beim Kaufen liegt nun noch stärker auf guter Qualität statt Quantität. Egal ob beim Essen, Kosmetikartikel oder Kleidung. Weniger ist oft mehr.

Dazu habe ich mir ein paar praktische Dinge zusammengefasst, die dich dabei unterstützen können, künftig weniger Geld für unnützen Kram, Klamotten… auszugeben.

11 Tipps, dem Kaufverlangen zu entkommen:

  1. Entsorge Versandkataloge die du erhältst sofort in den Müll (und bestelle sie am besten ab). So kannst du dich nicht mehr von den Werbebotschaften verführen lassen.



  2. Gib Angebotsprospekte, die im Briefkasten oder Zeitungen beiliegen ohne sie anzusehen sofort in den Müll. In der Regel sollen dort Wünsche geweckt werden, die gar nicht vorhanden sind.



  3. Reduziere deinen Medienkonsum. Auf diesen Kanälen wird uns versucht einzureden, was wir neuerdings brauchen oder essen sollten. – Denke immer daran: Gute und notwendige Produkte brauchen keine Werbung (ich kenne keinen Bauern, der seine Ware im Fernsehen anpreist ;-)



  4. Ignoriere Werbebotschaften auf Plakatwänden, an Bushaltestellen, im ÖNV… Nimm dir dafür lieber ein gutes Buch mit oder genieße einfach die Zeit mit Nichtstun (oder Meditation ;-)



  5. Meide Ladengeschäfte, die dich jede Woche in eine neue Produktwelt ziehen wollen. Zu jeder Jahreszeit, zu jedem Feiertag eine neue Aktion. So viel neuen Kram braucht kein Mensch.



  6. Vermeide Veranstaltungen wie Flohmärkte, Ostermärkte, Mittelalterliche Märkte… um nicht dort wieder für unnötigen Kram Geld auszugeben. Abgesehen davon, dass du dafür sorgst, deinen Haushalt voll zu stopfen.



  7. Versuche einen Monat lang das „Shoppen als Freizeitprogramm“ zu vermeiden. Kein Online-Shopping, Stadtbummel oder Einkaufscenter. Statt dessen gönne dir ein Bad, ein Spaziergang mit der Freundin… Du wirst sehen, wie viel mehr Freiheit und Erholung das bringt.



  8. Bestelle Newsletter von online-Shops ab, die dir keinen Mehrwert bieten. Sie wollen uns z. B. meist nur die neusten Modetrends etc. unterbreiten, das Gefühl vermitteln, dass wir das brauchen und zum Kaufen verleiten.



  9. Gehe nur in Läden einkaufen, in denen du die benötigten Dinge bekommst. Probiere mal Obst, Gemüse… auf dem Bauernmarkt zu kaufen. Das ist gesünder und frischer. Du hast weniger Ablenkung und meist nette Gespräche ;-)



  10. Schreibe dir einen konkreten Einkaufszettel, was du einkaufen willst und halte dich daran. So kannst du nichts unnötiges zusätzlich in den Einkaufswagen packen. Oder nutze die Haushaltsfee App für Android (der Einkaufszettel ist kostenlos!)



  11. Gehe am besten nur mit Bargeld einkaufen. Nimm dir den Geldbetrag mit, den du ausgeben kannst und willst (ohne Glückskäufe zu tätigen). Mit Kreditkarte gibt man schnell mehr aus, als man tatsächlich zur Verfügung hat.



Wie du bei Kaufentscheidungen vorgehen kannst, liest du in Kürze auf Haushaltsfee.

Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrungen mit diesen Tipps unter den Beitrag schreibst.

Claudia

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Claudia Windfelder

Es macht mir großen Spaß, alles mögliche zu organisieren. Nicht alleine, weil mich eine perfekte Struktur glücklich macht, sondern besonders deswegen, weil ich so jede Menge Zeit habe für die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Meine Checklisten und Reiniger helfen auch dir im Haushalt – ich habe sie für dich entworfen!