Ausmisten – Schritt für Schritt...

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Ordnung im Haushalt: Zeit, endlich anzupacken!

Wie stehst du zum Thema Aufräumen und Ordnung halten im Haushalt? Bist du eher der Typ Mensch, der ständig mit dem Staubwedel durch die Zimmer läuft und dem jeder kleine Stapel schon ein Dorn im Auge ist? Oder kommt es bei dir schon einmal vor, dass die Unordnung ein Ausmaß erreicht, das dich regelrecht belastet? Ist Letzteres der Fall, dann gibt es zwei Optionen, wie du dich jetzt verhalten kannst.

Option 1: Einfach weiter nichts tun

Das hört sich jetzt erst einmal ziemlich hart an, aber es ist tatsächlich so, dass sogar ein Großteil der Menschen vor wachsender Unordnung irgendwann regelrecht kapituliert. Die Stapel werden einfach ignoriert beziehungsweise wachsen weiter bis ins Unermessliche, überall liegt immer mehr Zeug herum. Da hilft nur noch eines: Augen zu und das ganze Chaos, so gut es geht, ignorieren. Doch ist dies wirklich eine empfehlenswerte Strategie, um mit der Unordnung umzugehen?

Die Antwort auf diese Frage lautet selbstverständlich „nein“. Denn indem du weiter untätig bist und die offensichtlichen Probleme ausblendest, wird schließlich nichts besser. Ganz im Gegenteil, du gerätst in einen regelrechten Teufelskreis aus Stress und Frustration, weil dich die Situation selbstverständlich insgeheim auch nicht zufrieden stellen wird. Ein Gefühl der Überforderung, ja sogar Angst wird dich ergreifen und irgendwann regelrecht lähmen. Denn niemand lebt gerne in einer unaufgeräumten, schmutzigen Wohnung.

Von alleine wird sich an dieser Situation jedoch nichts ändern! Verkriech dich also nicht in deinem Schneckenhaus. Auch wenn du dich nach langen Arbeitstagen abends ausgelaugt und schlapp fühlst, solltest du nicht einfach alles so weiterlaufen lassen. Der Weg des geringsten Widerstands ist auf Dauer eben nicht der beste Weg. Genau heute ist der richtige Tag für dich, das Thema Ordnung im Haushalt neu in Angriff zu nehmen und dich aus dem Teufelskreis der Lethargie und Überforderung zu lösen. Denn es IST möglich, den Haushalt in den Griff zu bekommen, und zwar dauerhaft!

Option 2: Anpacken mit einem klaren Plan

Das Wichtigste bei der Hausarbeit ist es, dass du klare Strukturen und Routinen entwickelst. Das kann ich gar nicht oft genug predigen. Ob du dir nun meine Checklisten herunterlädst oder ein eigenes System entwickelt, ist nicht das Entscheidende. Es ist nur unabdingbar, DASS du einen Plan hast und weißt, wie du vorgehen musst zum Ordnung halten.

Natürlich solltest du auch eindeutig definierte Ziele haben, was du erreichen möchtest. Ich vergleiche es gerne mit dem Gang ins Fitnessstudio. Auch hier weißt du genau, was bei deinem Workout am Ende herauskommen soll. Und ist es nicht super motivierend, mit dieser klaren Perspektive sich auspowern zu gehen? Klar ist, indem du zu Hause auf dem Sofa sitzen bleibst, wird die Traumfigur für alle Zeiten nur ein Traum bleiben. Ganz ähnlich ist es im Endeffekt auch mit der Hausarbeit.

Halte dir immer wieder vor Augen, wie schön das Leben in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung ist. Dann wird dein Elan, etwas dafür zu tun, automatisch schon wesentlich größer sein. Wie wäre es, wenn du beispielsweise mit einer Freundin eine Art „Competition“ veranstalten würdest? Wer schneller mit vorher festgelegten Putzaufgaben fertig ist, bekommt von der anderen eine Einladung zum Essen oder ein kleines Geschenk. So wird aus der ungeliebten Hausarbeit auf einmal ein reizvoller Wettbewerb, der sogar richtig Spaß machen kann.

Blick dem Chaos offenen Auges ins Gesicht und sag ihm den Kampf an! Natürlich wirst du nicht alles an einem Tag schaffen und solltest dich auch nicht damit überfordern. Denn sonst setzt das lähmende Gefühl schon bald wieder ein. Ich rate dir dazu, realistisch machbare Tagesaufgaben festzulegen, die du dann auch wirklich konsequent angehst. Ich verspreche dir, schon nach wenigen Tagen wird deine Wohnung schon deutlich sauberer und ordentlicher aussehen.

Bist du bereit? Los geht’s!

Checklisten und To-Do-Listen sind auf alle Fälle eine riesengroße Hilfe, um die nötigen Haushaltsroutinen zu entwickeln und zu festigen. Denn den meisten Menschen hilft es, nicht bloß eine konfuse Masse an Aufgaben im Kopf herumspuken zu haben, sondern diese strukturiert zu Papier zu bringen. Sortiere die Aufgaben am Anfang am besten nach ihrer Wichtigkeit. Später kannst du mit Plänen arbeiten, die für jeden einzelnen Wochentag bestimmte Tätigkeiten vorsehen. So beugst du dem Gefühl der Überforderung auf clevere Art und Weise vor.

Wesentlich leichter wird dir das Ordnung halten übrigens auch fallen, wenn du bereit bist, dich von nicht mehr benötigten Dingen zu trennen. Du glaubst gar nicht, wie viel unnützes Zeug in jedem Haushalt herumsteht, für das eigentlich niemand mehr eine Verwendung hat! Du kannst die Sachen entweder versuchen zu verkaufen, an interessierte Freunde und Bekannte verschenken oder – wenn niemand daran Interesse hat – eben wegwerfen.

All diese Maßnahmen werden dafür sorgen, dass eine Menge Ballast von deinen Schultern fallen wird! Kannst du es nicht förmlich schon spüren? Dieses schöne Gefühl der Erleichterung und Befreiung ist es Wert, heute noch zu handeln und loszulegen. Entscheidest du dich also für Option 1 oder Option 2? Ist Letzteres der Fall, dann möchte ich dich gerne mit Rat und Tat unterstützen. So dass du deine Hausarbeit auch schon bald mit Leichtigkeit erledigen wirst.

Erst ausmisten – dann aufräumen

Befreie dich zunächst von unnötigem Kram in deinem Haushalt. So hast du in Zukunft weniger Aufzuräumen und weniger zu Putzen.

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