Wo war doch noch gleich die gute Bluse? Und die dunkle Jeans hat auch schon einmal faltenfreiere Tage gesehen. Ganz zu schweigen von dem Chaos an Accessoires, die wild durcheinander liegen und das Finden der passenden Kette deutlich erschweren. Da wäre ein wenig Ordnung im Kleiderschrank nicht schlecht!

Schritt 1: Ausmisten!

Um Ordnung im Kleiderschrank herzustellen, ist es zunächst einmal wichtig, auszusortieren. Überflüssige Kleidungsstücke, ausgeleierte Pullover und schlecht sitzende Hosen müssen einfach raus! Keine falsche Scheu vor liebgewonnenen Kleidungsstücken! So schön die Erinnerungen auch sein mögen, die an dem alten Sweatshirt aus der Jugendzeit auch hängen mögen, im Endeffekt nehmen sie nur Platz weg. Und wer lebt schon gern in der Vergangenheit, wenn er das Hier und Jetzt genießen kann? Radikales Ausmisten ist also angesagt! Doch was kommt dann?

Schritt 2: Sortieren

Jetzt ist es wichtig, die ganze Habe zu sortieren. Wichtig ist hierfür eine große, freie Fläche. Das kann ruhig der Zimmerboden sein. Alle Kleidungsstücke werden in Haufen oder Stapel sortiert. So lässt sich gut erkennen, wo Überschuss herrscht. Das ist für das Einordnen im dritten Schritt wichtig. Wenn beispielsweise kaum Röcke zum Hängen vorhanden sind, finden auch die Jacken einen Platz auf den Bügeln. Andernfalls kommen letztere in die Regalfächer.

Schritt 3: Equipment muss her!

Was wäre ein Kleiderschrank ohne Utensilien? Das richtige Equipment hilft, besser und dauerhafter Ordnung halten zu können. Bügel sollten beispielsweise Haken aufweisen und aus rutschhemmendem Gummi oder unlackiertem Holz sein. So können sowohl Röcke an ihren Schlaufen angebracht werden, als auch Jacken aufgehängt werden, ohne dass innerhalb weniger Minuten alles vom Bügel rutscht und am Schrankboden landet. Utensilos eigenen sich gerade für Unterwäsche, Socken und Strümpfe. Kleinschrittige Einteilungen und Fächer helfen, den Überblick zu behalten. Schuhkartons oder Hutschachteln bieten ebenfalls die Möglichkeit, übersichtlich zu verstauen. Regalkörbe lassen darüber hinaus weitere Einteilungen zu.

Schritt 4: Nomen est omen

Zum Schluss wird alles einsortiert und beschriftet. Was zunächst wie eine Maßnahme aus dem Kindergarten anmutet, überzeugt auf Dauer durch den Nutzen. Etiketten helfen, dauerhaft Ordnung zu halten und nicht den Überblick zu verlieren. Werden diese darüber hinaus noch am eigenen Computer gestaltet, können sie farblich angepasst werden. So findet sich das Raumdesign selbst im Inneren des Schrankes wieder und vermittelt ein ganz besonders schönes und geordnetes Gefühl.

Ein paar methodische Handgriffe ermöglichen einen ordentlichen Kleiderschrank. Wird nach dem ausmisten und sortieren der Kleiderschrank mit passenden Ordnungshelfern und Etiketten ausgestattet, steht einer geordneten Garderobe nichts mehr im Wege.