Abends ist es immer dasselbe. Nach dem Abendbrot stehen alle auf und gehen. Das eine Kind schaut Fernsehen, dass andere geht gemütlich in sein Zimmer und spielt mit seinem Spielzeug. Doch eigentlich ist es anders geplant. Nach jedem Abendessen soll aufgeräumt werde. Doch bis es dazu kommt, gibt es oftmals ein großes Gemecker und Gezeter. Dabei kann Aufräumen Kindern Spaß machen, wenn man weiß, wie!

Tipp: Im großen Putzpaket sind mehrere Checklisten enthalten, um Kinder und Jugendliche zur Hilfe im Haushalt zu motivieren:

Natürlich lohnt es sich nicht, jeden Abend eine Belohnung zu verteilen. Und schon gar nicht in der Form einer Süßigkeit. Es ist eher das Lob, und das Erarbeiten besonderer Belohnungen, was es einem Kind erleichtert, sein eigenes Zimmer in Ordnung zu halten. So bedarf es einfach nur einen kleinen Trick, damit die Sprösslinge von alleine und selbstständig aufräumen. Natürlich sollte man vorher einmal gemeinsam mit den Kindern die Zimmer aufräumen und ihnen erklären, wo was hingehört. Es ist hilfreich, wenn man bei Kindern, die noch nicht lesen können. Bilder an die jeweiligen Spielzeugboxen befestigt. So wissen auch die Jüngsten, dass die Autos in die Eine kommen und die Puppensachen in die andere. Außerdem sollte man überflüssiges Spielzeug aussortieren. Denn bei der Masse, die die Kinder teilweise haben, können sie keine Ordnung schaffen, da es einfach zu viele Eindrücke sind, die auf sie wirken. Ist dies dann geschehen kann es auch schon los gehen.

Checkliste Aufräumen mit Kindern

Hierzu besorgst du dir am besten eine Tafel, die du an die Wand hängst. Es geht auch eine Mappe, die jeden Abend hervorgeholt wird. Dort werden die Namen der Kinder und die Aufgaben, die es erledigen soll eingetragen. Aufräumen nach dem Abendbrot und das Zähneputzen können beispielweise eingetragen werden. Dann nimmst du dir deine Kinder und zeigst ihnen deine Tafel oder Mappe. Wenn sie abends ihre Zimmer sauber haben und ihre Zähne geputzt haben, dann bekommen sie einen Smiley in den Wochentag. Ein lächelnder für „gut gemacht“ einen traurigen für „nicht erfüllt“ Damit Kinder nicht die Lust verlieren, sollte man sich an jedem Wochenende eine Belohnung aussuchen. Bei nicht ganz so vielen lächelnden Smileys gibt es vielleicht ein Überraschungsei, während bei einer Woche mit nur lächelnden Smileys ein ganzer Nachmittag mit der Mama alleine anstehen kann. Oder auch ein Kinobesuch ist immer eine gern gesehene Belohnung.

Natürlich dauert es ein bis zwei Wochen, bevor Kinder dies Prinzip verstanden haben. Aber wenn sie es dann begriffen haben, erleichtert es das allabendliche Aufräumen um einiges.

Eine große Hilfe sind folgende Checklisten: Hausarbeit: Wer macht was?