Warum Dankbarkeit so wichtig ist

Immer öfter stolpere ich in den letzten Monaten über den Begriff der “Dankbarkeit” und er beschäftigt mich mittlerweile täglich.

Warum wird dieses Thema gerade jetzt immer populärer? Was ist Dankbarkeit eigentlich, was bewirkt sie in uns und wie wirkt sie sich auf unser Leben aus?

Als ich vor Jahren schon einmal von “Dankbarkeit” gelesen hatte, konnte ich damit noch nicht recht was anfangen. Ich las davon, abends vor dem Schlafen gehen ein Dankbarkeitsliste zu machen, davon zu notieren, was am Tag gut gelaufen ist etc. Doch damals verstand ich den Zusammenhang und Auswirkung auf mein Leben noch nicht und ich schaffte es nicht, Dankbarkeit zu praktizieren.


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Wenn wir etwas tiefer blicken, können wir möglicherweise feststellen, dass uns familiäre Prägungen im Jammer-Modus halten und es darum so fällt schwer, Dankbarkeit zu praktizieren. Wir haben es nie gelernt, wir hatten keine positiven Vorbilder.

Nach Jahren der großen, bewussten Veränderungen in meinem Leben stellt sich bei mir von innen heraus die Dankbarkeit ein. Die Dankbarkeit, für das was ich in den letzten Jahren an Erfahrungen machen durfte. Für die Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen. Dafür, dass ich mutig meinen eigenen Weg gehe, egal ob es anderen gefällt oder nicht. Die “Dankbarkeit” für meinen neuen Wohnort. Und vieles mehr.

Warum rückt “Dankbarkeit” immer mehr in den Fokus der heutigen Zeit?

Ich persönlich denke, Dankbarkeit ist so wichtig, weil wir in der westlichen Welt von vielem einfach “zu viel” haben. Zu viele Klamotten, zu viel Kram im Haushalt, zu viel Aktivitäten im Terminkalender (oft schon die kleinsten Kinder). Und dennoch wird oft gejammert, was doch alles fehlt um endlich glücklich zu sein. Tiefe Dankbarkeit ist verloren gegangen in der Fülle vieler unnötiger Dinge.

Doch inmitten des Überflusses vergessen wir uns selbst und dass das Glück nicht von außen kommt, sondern es bereits in uns schlummert. – Auch wenn die Werbung uns das so vermitteln versucht:
Es ist Zeit, uns auf uns selbst zurückzubesinnen, zu reflektieren, herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist, was wir im tiefsten Inneren wirklich wollen. Was unser Lebenssinn und unsere Lebensaufgabe sind. Das Glück in uns selbst wieder zu entdecken und Dankbarkeit zu üben für das was ist und was wir haben.

Was ist Dankbarkeit eigentlich?

Dankbarkeit, den Fokus darauf zu richten, was ich alles in meinem Leben habe, also das Positive sehen. Anstatt zu jammern, was mir “fehlt” ich vielleicht bräuchte…, den Fokus auf das Negative richten. Selbst wenn etwas nicht so läuft, wie wir es gerne hätten, verbirgt sich oft etwas Positives dahinter. Auch wenn wir es nicht sofort erkennen können. Dankbarkeit ist ein “zufrieden sein”, mit dem was ist, was man in seinem Leben hat…

Ein Beispiel dazu:
Jeden Morgen fahre ich mein Kind mit dem Auto zur Schule, Parkplatz suchen… da es anders nicht möglich ist. Anfangs hat mich das genervt, gestresst… – ich hatte den Fokus also auf das Negative gerichtet.
Doch ich habe meinen Fokus verändert: Mittlerweile genieße ich es, spontan einen Kaffee mit einer anderen Mutter im Café gegenüber der Schule zu haben, am Meer entlang zum Auto zurück zu laufen… Es ist also eine Frage der Sichtweise.

Wie wirkt “Dankbarkeit” auf uns und wie wirkt sie sich auf unser Leben aus?

Grundsätzlich ist es so, dass wir das in unser Leben ziehen, auf was wir uns fokussieren. Wenn wir mies gelaunt und negativ durch die Welt laufen, ziehen wir genau das an: Negative Menschen, negative Erlebnisse… und wir bestätigen es damit auch noch, das “alles” gegen uns ist.

Doch wir haben es selbst in der Hand:

Wenn wir Dankbarkeit praktizieren, bringen wir uns selbst in eine positive, höhere energetische Schwingung. Das strahlen wir auch nach außen hin aus und wir ziehen positive Dinge, Menschen, Ereignisse etc. in unser Leben.

Ich selbst konnte es vor Jahren noch nicht verstehen, bis ich selbst diese Erfahrungen gemacht habe. Und das hat nichts mit Hokuspokus zu tu, sondern es geht einfach um die Veränderung unserer Gedanken und den Fokus.

Toll kann ich das gerade bei meinem Sohn beobachten: Mehrmals in den letzten Wochen bedankte er sich bei mir, dass ich ihm seine Wäsche wasche, dass ich ihm neue Kleidung kaufe, wenn er rausgewachsen ist.
Ganz intuitiv kam das von ihm, ohne ein Lernen in der Schule.

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Claudia Haushaltsfee

Es macht mir großen Spaß, alles mögliche zu organisieren. Nicht alleine, weil mich eine perfekte Struktur glücklich macht, sondern besonders deswegen, weil ich so jede Menge Zeit habe für die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Meine Checklisten und Online-Kurse helfen auch dir im Haushalt – ich habe sie für dich entworfen!

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