Weniger = Mehr: So funktioniert das Kleiderschrank-Experiment

Jetzt  geht es so richtig ans „Eingemachte“, den Kleiderschrank. Es wird höchste Zeit, das Chaos in unseren Kleiderschränken zu beseitigen. Da kann einem ganz mulmig werden: Auf der einen Seite steht man morgens vor dem prall gefüllten Kleiderschrank und findet „nichts zum Anziehen“. Aber von wie viel mag man sich andererseits trennen, ohne das Gefühl zu haben, man hätte nichts mehr anzuziehen? – Eine durchaus emotionale Sache das Klamotten ausmisten.

Klassisches Ausmisten

Die Checklisten meines Ausmist-Kurses beinhalten die „klassische Strategie“ des Ausmistens. Also deine Kleidungsstücke nach und nach durchgehen.

Da die Kleidung in der Regel hängend und gefaltet aufbewahrt wird, habe ich mich für folgende Aufteilung der Checklisten entschieden:

  • Hängende Kleidung (Schrank)
  • gefaltete Kleidung (Schrank) und
  • Schubladen

Vorgehen:

  • Habe dafür einen großen Spiegel parat, um die Kleidung anzuprobieren.
  • Du kannst dir auch deine Lieblingsmusik dazu anstellen.
  • Mache das Vorhaben zu einer Art „Modeschau“ für dich selbst.
  • Ziel ist es auszusortieren, was zu alt, kaputt, zu groß / klein oder einfach nicht mehr dein Stil ist.

Bevor du loslegst…

a) Prüfe vorab deinen persönlichen Kleidungsstil

  • Welchen Kleidungsstil bevorzugst du jetzt? (sportlich, klassisch, modisch…?)
  • Welche Farben trägst du am liebsten?
  • Welche Schnitte trägst du gerne?
  • In welchen Stoffen fühlst du dich wohl?

Habe die Antworten dazu im Hinterkopf, wenn du deine Kleidungsstücke durchgehst.

b) Mache dir Gedanken darüber, welche Kleidungsstücke und Schuhe du für einen typische Woche benötigst? (Arbeit, Sport, Zeit mit Kind, Ausgehen…)

Tipps:

  • Entscheidend dafür, ob du ein Teil behältst ist, dass du es trägst.
  • Sortiere auch Klamotten aus, die sich „nicht mehr gut“ anfühlen, auch wenn sie noch wie neu sind.
  • Deine Garderobe sollte zu dir als Person und zu deinem Körper passen (lasse dich nicht von der Mode beeinflussen).
  • Deine Kleidungsstücke sollten zu deinem Lebensstil passen. Mache dazu einen Aktivitätenliste, wofür du die Kleidung benötigst (Kleidungsstücke deines Fantasie-Ichs haben keinen Platz darin).
  • Bringe aussortierte Kleidungsstücke auf jeden Fall am gleichen Tag noch weg. So verhinderst du, dass du es dir anders überlegst und Teile zurück holst.

Bereite diesmal vier Kisten / Säcke vor… um die Kleidungsstücke – dieses Mal wie folgt – zu sortieren:

  • Müll (z. B. kaputte Teile)
  • Nicht sicher (erkläre ich bei der Aufgabe im Kurs genauer…)
  • Verkaufen
  • Verschenken / Spenden

(Die Teile die du behältst kannst du auf dem Bett liegen lassen bevor du sie zurück in den Schrank hängst).

Siehe dazu auch meinen Beitrag über die 4-Boxen-Strategie…

Erfahre mehr im Ausmistkurs

Dies war nur ein erster Einstieg in das Thema „Mit dem Kleiderschrank experimentieren“. In einem meiner Ausmist-Kurse habe ich dafür einen ganzen Thementag reserviert.

Dort werden darüber hinaus folgende Themen behandelt:

  • Die „Kapsel-Garderobe“ (engl. Capsule-Wardrobe“…)
  • Das Kleiderbügel-Experiment
  • Eingrenzen
  • Module schaffen
  • Die Eins-rein-Eins-raus-Regel

Mehr Informationen zu meinen Ausmist-Kursen und Termine findest du hier.

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Dein Kommentar

Wie sieht es in deinem Kleiderschrank aus? Hast du viel zu viel Klamotten oder bereits alles übersichtlich geordnet?

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Claudia Haushaltsfee

Es macht mir großen Spaß, alles mögliche zu organisieren. Nicht alleine, weil mich eine perfekte Struktur glücklich macht, sondern besonders deswegen, weil ich so jede Menge Zeit habe für die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Meine Checklisten und Online-Kurse helfen auch dir im Haushalt – ich habe sie für dich entworfen!

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