Wir starten mit der Küche

In der ersten Woche nehmen wir uns die Küche vor. Die Küche ist das Zentrum des Zuhauses. Der Ort, an dem man sich am meisten aufhält, wo Essen zubereitet wird, die Familie zusammenkommt oder man sich mit Freunden trifft. Damit ist die Küche aber auch ein Platz, der schwierig in Ordnung zu halten ist und wo sich viel Kram auf kleinem Raum ansammelt.

Tag 1: Arbeitsplatte, Fensterbrett und freie Flächen

Heute starten wir mit der Arbeitsplatte und den freien Flächen und gehen nach der 4-Behälter-Methode vor. Bringe die 4 Behälter jeden Tag in den Raum, in dem du deine Tagesaufgabe erledigst.

Boden:
Hebe alle Dinge auf, die auf dem Boden herumliegen/-stehen (zum Beispiel Einkaufskorb, alte Zeitungen, Spielzeug…) und verteile sie in deinen 4 Behältern.

Esstisch/Bar:
Dieser Platz sollte frei sein, um entspannt essen zu können. Beseitige allen Kram, der dort nicht hingehört (z. B. Rechnungen, Zeitungen, Basteleien…).

Arbeitsplatte und Fensterbrett:
Viele Dinge die über die Arbeitsplatte „wandern“ oder dort stehen, gehören nicht dorthin. Z. B. Geldbeutel, Schlüssel, Gartenschere, Altglas, Pinsel die aufs Auswaschen warten, Hausaufgaben…

Bring sie an den richtigen Platz oder entsorge sie. Überlege dir auch wie oft du die Geräte benutzt, die auf der Arbeitsfläche stehen. Je seltener du sie benutzt, desto mehr Sinn macht es, sie im Schrank zu verstauen.

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Tag 2: Tassen, Gläser & Geschirr

Weiter geht es in der Küche

Nachdem die Flächen frei sind, nehmen wir uns heute Tassen, Gläser und Geschirr vor. Die meisten von uns haben viel zu viel davon im Schrank. Überlege dir, welche deine Lieblingsstücke sind, woraus du gerne trinkst, welches Geschirr du wirklich gerne verwendest. Der Rest wird aussortiert.

Tassen und Gläser:
Oft sind Tassen ein Sammelsurium von Einzelstücken. Hier eine zum Geburtstag, da eine als Werbegeschenk. Die Deko von der Spülmaschine ausgeblichen. Die Gläser in allen Größen und Farben. Nichts passt mehr so recht zusammen. Plastikbecher für Kinder, die in der hinteren Ecke stehen, weil die Kinder herausgewachsen sind.

Behalte eine sinnvolle Anzahl an Tassen und Gläsern, sodass auch Gäste bedient werden können (z.B. wenn ihr maximal acht Leute am Tisch habt bei einer Einladung, behalte 8 Gläser und Tassen). Der Rest verlässt die Küche.

Geschirr:
So kenne ich das von früher: Ein Geschirr für wochentags, eines für Kaffee und Kuchen am Wochenende und eines für das Sonntagsessen. Vielleicht sogar noch das feine Porzellan hinter der Vitrinentür. – Mal ehrlich, welches davon benutzt du gerne regelmäßig? – Wir haben nur noch ein klassisches weißes Geschirr für alle Tage, das mir wirklich gefällt.

Wie sieht es bei dir aus? Von welchem Porzellan kannst du dich trennen?

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Ich hoffe, du bist richtig motiviert dabei bei der Ausmist-Challenge und konntest dich schon von einigen Dingen trennen.

Tag 3: Schubladen, Kochbücher & Rezepte

In den nächsten fünf Tagen kümmern wir uns weiterhin um die „Brennpunkte“ in der Küche, damit es künftig wieder mehr Spaß macht dort zu kochen und sich aufzuhalten.

Heute, an Tag 3, durchforsten wir Schubladen und Kochbücher bzw. (lose) Rezepte.

Schubladen:
Wir schauen uns die Besteckschubladen und die für Kochutensilien (wie z.B. Kochlöffel, Pfannenheber, dies und das wie Flaschenöffner…) an und die Kramschubladen, in denen „all das“ landet, wo man gerade nicht weiß wohin (z.B. Taschentücher, Gummis, Tesafilm…).

Nimm dir diese Schubladen nacheinander vor: Vielleicht hast du ein Plastikbesteck fürs Picknick, das vor drei Jahren das letzte Mal zum Einsatz kam. Du besitzt Kiwilöffel oder Spargelschäler, isst aber weder Kiwi noch Spargel. Oder du willst bei den Küchenutensilien von Kunststoff auf Metall umsteigen, hast es aber noch nicht geschafft. Jetzt ist die Gelegenheit! Drei Korkenzieher liegen in der Schublade, aber nur einer funktioniert richtig… Die Liste ließe sich weiter fortsetzen… – Behalte die Dinge, die du regelmäßig und gerne benutzt und die einwandfrei funktionieren, der Rest wird aussortiert.

Dann wirf noch einen Blick in die Kramschublade: Was nicht in die Küche gehört wird an einen sinnvollen Platz gebracht. Was du nicht mehr brauchst, verlässt deinen Haushalt. 

Koch- & Backbücher:
Vielleicht geht es dir da wie mir: Dieser oder jener Trend klingt interessant und das Buch dazu wird gekauft. Oder du hast deine Ernährung umgestellt und die alten Kochbücher sind nicht mehr relevant. Ebenso die Bücher zur Babynahrung, denn die Kinder sind längst schon längst in der Schule. Die klassischen Backbücher interessieren dich vielleicht auch nicht mehr, denn du achtest jetzt vielleicht mehr auf gesunde Zutaten oder magst den süßen Kram nicht mehr… Überlege, welche Koch- & Backbücher du im letzten Jahr nicht mehr benutzt hast und sortiere sie aus.

(Lose) Rezepte:
Heutzutage gibt es aber auch so viele Rezepte im Internet, dass die Bücher an Wichtigkeit verlieren. Du hast sie ausgedruckt oder dir Rezepte aus einer Zeitschrift ausgeschnitten. Da liegen sie nun die Blätter, unsortiert ohne Hülle, mit Saucenflecken… Verschaffe dir einen Überblick, welche Rezepte davon noch relevant sind für dich. (wenn du Zeit hast, lege dir einen Ordner dazu an). Der Rest geht in den Papiermüll.

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Wie lief Tag 3 bei dir? Ich muss gestehen, ich kam mit der geplanten Zeit von 15 – 30 Minuten nicht hin und empfehle doch, bei der Küche lieber 30 bis 60 Minuten pro Tagesaufgabe einzukalkulieren.

(Keine Sorge, es gibt auch Bereiche in den nächsten Wochen, die weniger Zeit in Anspruch nehmen).

Tag 4: Kühl- und Gefrierschrank (Küche)

Heute nehmen wir uns Kühl- und Gefrierschrank vor. Dort lagern oft Nahrungsmittel, die wir schon längst vergessen haben. Aufgewärmtes Essen ist vielleicht beim Rest der Familie nicht so angesagt. Das gleiche im Eisfach. Und die Front ist auch nicht so glänzend, wie wir uns das vorstellen.

Kühlschrankfront:
Hattest du ihn auch? Den Gedanken, dass dein Kühlschrank niemals vollgepflastert wird? Und eines Tages hängt er voll mit Visitenkarten, abgelaufenen Coupons, Klassenfotos, Malereien von deinem Kind, Werbemagneten… Und oft spiegelt die Kühlschranktür leider unser Zuhause wieder ;-(

Also ran an die Front! Nimm alle Teile von der Kühlschrankfront (ggf. -seite) ab. Sortiere die Teile und überlege, ob und was du wirklich wieder am Kühlschrank hängen haben möchtest. Der Rest (oder alles) verlässt das Haus. Vielleicht entscheidest du dich auch gleich, die Magneten in den Müll zu werfen.

Reinige die Oberfläche gründlich und entferne ggf. Klebereste.

Kühlschrank innen:
Nimm den gesamten Kühlschrankinhalt heraus. Dann wische alle Einlegeböden und Fächer aus. Seitenteile und Schubladen kannst du einfacher in der Spüle säubern.

Danach gehe den herausgenommenen Inhalt durch: Oft stehen abgelaufene Sachen in der hintersten Ecke, „Essensüberbleibsel“ stehen schon seit Wochen in einer Dose im Kühlschrank, die Sahne ist sauer geworden, der kleine Rest im Marmeladenglas ist verschimmelt. Wirf diese Nahrungsmittel rigoros weg und auch solche, die du vielleicht spontan gekauft hast, dir aber nicht schmecken. Nur die Sachen, die du noch gerne essen möchtest, wandern wieder in den Kühlschrank.

Eisschrank / Eisfach:
Genauso gehen wir beim Eisfach vor: Alles raus und überlegen, wie lange es dort schon lagert oder ob es Gefrierbrand hat. Auch hier behalten wir nur das, was wir wirklich noch essen möchten. Der Rest geht in den Müll / Bio-Müll.

Wenn du Zeit hast und es die Temperatur zulässt, kannst du die Gefriertruhe auch noch Abtauen, um sie zu reinigen.

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Wie geht es dir nach vier Tagen Ausmist-Challenge? Bist zu stolz auf dich, wie viele Dinge schon dein Zuhause verlassen haben?

Heute machen wir uns ans Ausmisten eines Bereiches, der zu einer richtig großen Befreiung führen kann: Aufbewahrungsbehälter & Getränkeflaschen

Tag 5: Aufbewahrungsbehälter & Getränkeflaschen (Küche)

Wenn ich mir meinen Schubladenschrank so ansehe, stapeln sich mittlerweile zahlreiche Boxen und Deckel darin. Doch manchmal fehlt der Deckel, manchmal die dazugehörige Box. Des weiteren tummeln sich dort auch Brotboxen (Werbegeschenke), dünnwandige Plastikbehälter von Yoghurts, Hüttenkäse… Und jede Menge Wasserflaschen aus Plastik oder Metall. Man weiß ja nie, wann mal wieder eine in der Schule verloren geht ;-)

Spätestens wenn die Schubladen oder die Schranktüren nicht mehr richtig schließen, ist es zu viel Kram.

Deshalb machen wir uns heute ans Entrümpeln dieser Brennpunkte.

Nimm alle Aufbewahrungsbehälter und was sich sonst noch darin tummelt heraus. Wirf zuerst alle „billigen“, also dünnwandigen Behälter von Joghurt etc. weg bzw. ab damit in den Plastikmüll.

Sieh dir an, welche Boxen übrig sind und wann du sie das letzte Mal benutzt hast. Oder kannst bzw. magst du diese Boxen überhaupt weiterhin nutzen? Brauchst du die Boxen tatsächlich in allen möglichen Farben? Vielleicht wolltest du auch schon längst von Kunststoff auf Glas oder Metall umsteigen? – Jetzt ist eine gute Gelegenheit dafür.

Überlege auch, wie viele Behälter du wirklich benötigst: Plane dabei Behälter ein für Pausensnacks, warme Mahlzeiten fürs Büro / Schule und Behälter um Essensüberbleibsel in den Kühlschrank zu stellen. Die restlichen Behälter verlassen deinen Haushalt.

Ähnlich gehen wir bei den Getränkeflaschen / Tassen vor. Alle erstmal aus dem Schrank und dann überlegen, aus welcher Flasche wir gerne trinken. Oft fehlen auch Teile, die Flaschen sind heruntergefallen, eingedellt oder zerkratzt. Trenne dich von solchen Flaschen oder Teilen. Überlege auch, ob du künftig auf ein anderes Material umsteigen willst. Das wäre auch eine tolle Belohnung.

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Mal ehrlich, wer von uns kennt das nicht? Die Küche ist total unordentlich, die Arbeitsflächen vollgestellt, die Spüle mit schmutzigem Geschirr überfüllt… dann möchte man gar nicht mehr in die Küche gehen sondern am liebsten eine Pizza bestellen oder gar Essen gehen?

Tag 6: Vorräte & Gewürze (Küche)

Wir sind mit der Ausmist-Challenge auf einem guten Weg, einen organisierten, vereinfachten Haushalt zu kreieren, angefangen mit der Küche.

Daher heute mein Tipp für dich: Um die Ordnung in der Küche beizubehalten, nimm dir morgens und abends nach dem Essen kurz Zeit, um Geschirr und Töpfe abzuwaschen oder in die Spülmaschine zu sortieren. Die Flächen und Spülbecken freizuhalten und den Herd abzuwischen. Das ist schon die halbe Miete für mehr Freude in der Küche und beim Essen zubereiten ;-)

Und damit du gute Zutaten zu Hause hast, gehen wir heute Vorräte und Gewürze an.

Vorräte:
Da sind vielleicht Nüsse, die seit Monaten im Schrank stehen und ranzig schmecken. Mehle in Tüten abgefüllt und du weißt nicht mehr, was es überhaupt ist, da die Beschriftung verloren ging. Produkte, die abgelaufen sind. Dosenessen, das du überhaupt nicht mehr magst, weil du doch lieber frisches Essen zubereitest…

Nimm den gesamten Inhalt aus deinem Vorratsschrank / Vorratskammer und wische den Bereich kurz aus.

Wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist, werfe den Artikel weg.

Produkte, die du nicht (mehr) benutzt oder nicht (mehr) magst, verlassen auch den Haushalt.

Dann stelle die Artikel organisiert in Gruppen zurück: Alle Dosen in einen Bereich, alle Arten von Nudeln zusammen. Getrocknete Bohnen, Erbsen…, Backzutaten bündeln…

Falls auch Sachen dabei sind, die gar nicht in den Vorratsbereich gehören, sortiere sie an einen geeigneten Platz.

Gewürze:
Überlege dir, welche Gewürze du im Alltag wirklich regelmäßig benötigst. (Manchmal kauft man ein Gewürz für ein einziges Rezept, dass man aber kein zweites Mal mehr gekocht hat). Alle „exotischen“ Gewürze verlassen damit den Haushalt.

Schau auch auf das Verfallsdatum, Gewürze halten nicht „ewig“. Abgelaufene Gewürze kommen getrost in den Müll.

Das ist auch eine tolle Aufgabe, um Kinder mit einzubeziehen: Sie können mit ausräumen helfen oder das Verfallsdatum prüfen und Punkte auf dem Motivationsbogen sammeln ;-)

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Heute ist der letzte Tag in der Küche. Du hast diesen wichtigen Bereich fast geschafft!

Tag 7: Töpfe, Pfannen & Unter der Spüle (Küche)

Heute schauen wir uns mit Töpfen & Pfannen einen „groben Bereich“ an und dann gehen wir ans Eingemachte unter der Spüle :-)

Töpfe & Pfannen:
Bei Töpfen und Pfannen schlummert oft so einiges in der hinteren Reihe. Wir heben es auf, „für den Fall, dass…“ – Das kenne ich zu gut ;-)
Oder du hast einen Entsafter-Topf für die Weintrauben am alten Haus gekauft, jetzt bist du aber umgezogen. Du benutzt jetzt gusseiserne Pfannen, aber von den alten kannst du dich noch nicht trennen. Meist räumen wir die ungenutzten Teile nur noch von rechts nach links, damit wir an die Dinge kommen, die wir brauchen.

Leere deinen Schrank oder die Schubladen mit Töpfen und Pfannen. Trenne dich von allem, was du nicht mehr oder auch sehr ungern im Einsatz hast. Eine tolle Gelegenheit für eine Spende oder Verkauf.

Wenn du noch Zeit hast, dann sieh dir auch deine Backformen an. Da ist die eingebrannte Muffinform, die sich nicht mehr reinigen lässt. Die Plätzchenformen, die du nicht mehr nutzt, seitdem die Kinder aus dem Haus sind…

Unter der Spüle:
Dieser Ort ist oft ein richtiger Brennpunkt in der Küche: Vielleicht ist dort ein Mülleimer angebracht. Oder es befindet sich dort auch nur ein Durcheinander von Tüten, Reinigungsmitteln, Lappen, alten Zahnbürsten, Plastikflaschen… Also ran unter die Spüle!

Wir nehmen zunächst alles raus: Wenn du z. B. 30 zerknüllte Tüten findest, behalte zehn davon, den Rest in den Plastikmüll. Genauso mit alten Zahnbürsten, Spülbürsten…
Welche Lappen und Schwämme benutzt du wirklich noch und vor allem gerne?
Überlege, welche Reinigungsmittel du regelmäßig im Einsatz hast. Es gibt ja so viele Spezialreiniger. Aber vielleicht kannst du sie auch durch einen Allzweckreiniger (verwende Gutscheincode 53746 für 25 % Rabatt!) ersetzen?

Vielleicht hast du auch ein paar Körbchen zur Hand um alles besser zu sortieren oder du überlegst dir eine neue Aufteilung.

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Die erste erfolgreiche Woche liegt schon hinter uns und viele Dinge haben bereits unsere vier Wände verlassen. Du kannst sehr stolz auf dich sein!

Tag 8: Esstisch & Sofaecke (Wohn- und Essbereich)

In der Woche zwei nehmen wir uns den Wohn- und Essbereich vor. Eine passende Aufgabe vor Ostern, vor allem, wenn Gäste kommen sollten. Wir haben auch auf Montag bis Freitag verkürzt, damit das Osterwochenende frei ist. (falls du verreist bist, oder anderweitig verhindert, sind die Einheiten gut nachzuholen).

Heute beginnen wir wieder mit den freien Flächen, wie Böden, Fensterbretter, Tische und dazu kommen noch die Stühle und das Sofa.

Fußböden:
Bei uns verteilen sich dort gerne Spielzeug, selbstgebastelte Papphäuser, die viel Platz wegnehmen… Schaffe alles weg, was nicht auf den Fußboden bzw. gar nicht erst in den Wohn-/Essbereich gehört (wende dazu wieder die Vier-Behälter-Strategie an).

(Da werden bei uns wohl ein paar Papphäuser dran glauben müssen ;-)

Fensterbretter:
Fensterbretter sind eine beliebte Ablagefläche für allerhand Kram oder eine Vielzahl an Zimmerpflanzen.
Bringe die Dinge an ihren richtigen Platz oder sortiere sie aus.
Gibt es Pflanzen, die eingegangen sind, die du nicht mehr haben möchtest, oder hast du einfach zu viele davon? Gib sie in die Biotonne oder verschenke sie.

Esstisch & Stühle:
Das kennst du sicher auch: Esstische und sogar Stühle werden zur Ablagefläche für benutzte Servietten, Gewürze, Malereibedarf der Kinder, Prospekte, Hausaufgaben… Bringe alles an den richtigen Platz bzw. entsorge, was nicht mehr gebraucht wird.

Wohnzimmertisch & Sofa:
Oft stehen hier noch Gläser vom Vorabend, ein paar Chips-Reste, die Fernbedienung, die leere Schokoladenpackung und Stofftiere hinter dem Kissen. Sortiere alles an den richtigen Platz bzw. in den Müll was das Haus verlässt.

Übrig bleiben Kissen, evtl. Decke… sodass die Sofaecke wieder zum Ausruhen einlädt.

Wenn du noch Zeit hast, wische die Flächen noch (ab). Damit hast du heute viel erreicht!

Mein Tipp: Versuche jeden Tag einmal einen Rundgang im Wohn- & Essbereich zu machen um ihn „gerümpelfrei“ zu halten.

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Toll, dass jetzt die sichtbaren Flächen im Wohn-/Essbereich schon mal frei sind.

Tag 9: Tischwäsche, Vasen & Kerzen (Wohn- und Essbereich)

Heute nehmen wir uns Tischwäsche, Vasen & Kerzen vor.
Vielleicht hast du noch eine runde Tischdecke vom letzten Esstisch, den du aber längst verkauft hast. Dazu noch die passenden Stoffservietten ;-)
Die Vase vom Schnäppchenkauf und das Kerzenset von der Tombola im Advent.

Viel Kram sammelt sich über die Jahre in Schränken und Schubladen im Wohn- und Esszimmer an und den werden wir uns heute genauer ansehen.

Tischdecken & Servietten:
Nimm alle Teile heraus und prüfe, was davon (noch) passt und dir auch noch gefällt. Was hat vielleicht unschöne Flecken? Welche Stücke möchtest du behalten von Tischdecken, Servietten, Tischläufern, Platzsets…?
Der Rest verlässt deinen Haushalt.

Vasen & Figuren:
Als ich aufwuchs, war die Wohnwand gefüllt mit Vasen, Figuren und Sammeltellern namhafter „deutscher Porzellanmanufakturen“ ;-)
Der ganze Kram hätte mich auf der Couch fast erschlagen können. Zum Glück entscheide ich heute selbst und ich setze lieber auf schöne Einzelstücke statt auf Masse.
Prüfe, was du so im Wohn-/Esszimmer stehen hast, sichtbar oder im Schrank. Was davon gefällt dir so gut, dass du es behalten möchtest? Sortiere die anderen Teile aus (vielleicht tummeln sich auch noch Erbstücke aus Kristallglas oder Zinn darunter).

Kerzen & Kerzenständer:
Wer kennt das nicht, nach Weihnachten ein paar Kerzen auf Vorrat kaufen und einlagern. Der tolle silberne Kerzenständer vom Trödelmarkt oder die Duftkerze zum Geburtstag, deren Duft du aber nicht leiden kannst. Du wirst sie nie benutzen.

Schaue dir deine Sammlung an Kerzen und Kerzenständern kritisch an und behalte nur, was du wirklich nutzen möchtest. Die restlichen Teile verschwinden aus deinem Haushalt.

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Bestimmt bist du gestern wieder einiges losgeworden und dein Wohn- / Essbereich fühlt sich schon etwas befreiter an.

Tag 10: CDs, DVDs & Gesellschaftsspiele (Wohn- und Essbereich)​

Heute nehmen wir uns den „Entertainment-Bereich“ vor, genauer gesagt CDs, DVDs & Gesellschaftsspiele.

Über die Jahre kann sich da schon eine Menge ansammeln, sei es durch Geschenke, Spontankäufe nach einem Konzert oder einfach so. Einiges ist aber nicht mehr interessant, du hast den Musikgeschmack gewechselt, nach dem Zusammenziehen mit dem Partner gibt es einige Spiele doppelt. Vielleicht hast du aber auch deinen Fernseher verbannt und die DVDs stehen immer noch im Wohnzimmerschrank.

CDs:
Nimm alle CDs aus dem Fach / Schublade. Du kannst sie zunächst mal nach Musikart etc. (z.B. Fremdsprachenkurs…) sortieren. Dann gehst du jeden Stapel durch und fragst dich, wann du die CD das letzte Mal gehört hast und ob die sie weiterhin hören möchtest. Vielleicht befinden sich sogar noch ein paar alte Kassetten darunter ;-)
Sortiere alle CDs (Kassetten) aus, die nicht mehr interessant für dich sind.

DVDs:
Auch hier nehmen wir alle DVDs erstmal heraus und wenn du Lust hast, kannst du sie vorsortieren nach Themen.
Welche Filme möchtest du nochmal ansehen, von welchen du dich lieber trennen? Welche Filme entsprechen nicht mehr dem Alter deiner Kinder?

Gesellschaftsspiele:
Von den alten Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ bis zu den neuen Strategiespielen findest du vielleicht einiges vor. Meistens hat man aber so seine Lieblingsspiele (bei uns ist grad „Kniffel“ ganz in ;-)
Welche Spiele magst du behalten, welche sollen deinen Haushalt verlassen?

Tipp: Wenn du dir bei einigen Dingen unsicher bist, könntest du gemeinsam mit Partner oder Kindern entscheiden.

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Heute ist der letzte Ausmisttag vor dem Osterwochenende. Eine kleine Verschnaufpause haben wir uns zwischendrin auch verdient ;-) Wer Bedarf, Zeit und Lust hat, kann über das lange Wocheende auch verpasste Tagesaufgaben nachholen. Am Dienstag geht es dann wieder weiter. Sei gespannt auf das nächste Thema.

Tag 11: Zeitungen, Zeitschriften & Bücher (Wohn- und Essbereich)​

Zuvor machen wir uns noch ans Ausmisten von alten Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Über Wochen, Monate und Jahre kann da einiges zusammenkommen, was wir so mit uns herumschleppen. Zeit sich davon zu befreien.

Täglich liegt die Zeitung in der Post oder die kostenlosen Alternativen wöchentlich im Briefkasten. Im Alltagsstress bleibt kaum Zeit, diese durchzublättern, geschweige denn zu lesen. Der Zeitungsstapel wird immer größer.

Beim Einkauf an der Kasse noch schnell eine Zeitschrift aufs Laufband gelegt (ganz geschickt diese Verkaufsstrategie ;-)
Du hast vergessen das Zeitschriftenabo zu kündigen. Da liegen sie nun, 12 Ausgaben aus dem letzten Jahr, unangetastet und die nächste kommt bestimmt.

Das Bücherregal platzt aus allen Nähten. Was früher im Laden gekauft wurde, wird heute oft bequem und (zu) spontan online bestellt: Bücher zum neusten Sporttrend, einer weiteren Diät oder längst erledigte Themen wie Elternschaft, ein vergangenes Hobby, stehen herum…

Also ran an die Stapel:

Zeitungen:
Nimm dir den Zeitungsstapel vor: Zeitungen gibt es ja (fast) täglich neu. Du wirst kaum „aufholen“ mit dem Lesen ;-)

Gib sie lieber gleich ins Altpapier (oder nutze sie für den Biomüll, zum Anfeuern für den Kamin…). Denke auch über eine Kündigung des Zeitungsabos nach, das spart dir viel Geld und Frust. Und wenn du mal wieder Lust auf eine Zeitung hast, kannst du sie dir auch spontan kaufen.

Zeitschriften:
Sortiere deine Zeitschriften zuerst nach Themen (z. B. Garten, Nähen, Auto, Fernsehen, Klatsch…). Welche der Zeitschriften hast du im letzten Monat in der Hand gehabt?
Interessiert dich das Thema des Zeitschriftenabos noch? Vielleicht magst du es auch kündigen und damit Geld und Papier sparen?
Prüfe genau, was du davon noch lesen willst, der Rest kann getrost ins Altpapier.

Bücher:
Unsere Büchersammlung kann so groß sein. Zu Themen, die uns längst nicht mehr interessieren. Aber es fällt oft schwer sich zu trennen:

  • Sortiere die Bücher zunächst nach Themen (z. B. Romane, Krimis, Ratgeber, Sachbücher, Lexika, Bücher zu Beruf & Studium…)
  • Welche Themen interessieren dich noch?
  • Welche gelesen Bücher willst du nochmals lesen?
    Behalte was dir wichtig ist (z. B. magst du vielleicht Bücher zu Beruf oder Studium vorerst nicht weggeben)
  • Die restlichen Bücher kannst du gut online verkaufen, spenden oder verschenken. Ostern ist eine gute Gelegenheit dazu ;-)

In diesem Sinne, schöne Ostertage & sinnvolle Geschenke.

Deine Claudia

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Ich hoffe, du hast schöne Ostertage verbracht. Hast du dir eine „Ausmistpause“ gegönnt oder fleißig weitergemacht bzw. nachgeholt?

Weiter geht es in dieser Woche mit Garderobe und Flur (vier Tage) und dann noch dem Home Office oder Heimarbeitsplatz (zwei Tage).

Wenn du selbst nicht von zu Hause arbeitest, hast du vielleicht eine kleine Ecke, wo dein Laptop oder dein Computer stehen. Oder du kannst dir auch deine Hobbyecke vornehmen, die ausgemistet werden soll (z. B. Nähen, Basteln, Handarbeiten, Werkstatt…).

Tag 12: Garderobe: Flächen, Schubladen & Jacken

Wir starten wieder damit uns freie Flächen zu schaffen, um uns der gröbsten Unordnung zu entledigen:

Sammle in Flur und Garderobe alles auf, was dort nicht hingehört und verteile es nach der 4-Boxen-Strategie (z.B. leere Einkaufstaschen, Spielzeug, Hausaufgaben…).

Überlege dir für Dinge, die auf dem Fußboden liegen aber dennoch zur Garderobe gehören, einen konkreten Platz in diesem Bereich, z. B. einem Haken.

Vielleicht hast du auch Fußmatten, Teppiche… dort, die du wegwerfen bzw. erneuern möchtest.

Schaue dir auch Ablagen (z.B. Hutablage, Schlüsselablage…) an, was dort nicht hingehört bzw. lose herumliegt, aber in der Garderobe verstaut werden sollte. Z. B. Sonnenbrillen, Post, Ladegeräte…

Wie sieht es mit den Schubladen aus? Oft liegen dort unsortiert Schlüssel, Taschentuchpackungen, Bonbons herum. Was davon willst du in der Schublade (organisiert) behalten, was soll an Haken, in den Müll…?

Und dann nehmen wir uns noch die Jacken (Sommer/Winter/Übergang) aller Familienmitglieder vor. Welche davon werden noch getragen, welche möchtest du aussortieren? Wie sieht es mit den Kinderjacken aus, welche davon sind zu klein geworden?

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Wie war bei dir der Ausmist-Start in die neue Woche? Bist du einiges „losgeworden“?

(Bis einschließlich Freitag widmen wir uns noch Themen rund um die Garderobe – ihr dürft gespannt sein. Erst am Wochenende sind dann Heimarbeitsplatz bzw. Hobbyecke dran).

Tag 13: Schals, Mützen & Handschuhe

Heute machen wir uns an Schals, Kopfbedeckungen & Handschuhe.

Da kann es manchmal ganz schön wild aussehen in Schrank, Schubladen / Körben oder an der Garderobe. Schals und Mützen hängen übereinander, ein Handschuh ist nicht mehr auffindbar… Und gerade bei Kindern sind Handschuhe so eine Sache, das kenne ich nur zu gut.

Räume alle Schals, Kopfbedeckungen & Handschuhe aus Schrank, Schubladen / Körben oder von der Garderobe.

Dann sortiere die Accessoires nach „Artikel“ und wenn du magst auch noch nach den Personen im Haushalt, der sie gehören.

Überlege, welche von deinen Sachen du gerne weiterhin tragen möchtest. Vielleicht sind auch ein paar abgetragene oder löchrige Dinge dabei. Sortiere aus, was du nicht mehr in deiner Garderobe haben möchtest. Und auch, was du schon lange nicht mehr getragen hast. Vermutlich wirst du es dann auch in Zukunft nicht mehr tragen.

Bei den Kindersachen ist das oft einfacher. Sie wachsen so schnell heraus, dass Mütze oder Handschuhe nach einem Jahr nicht mehr passen oder sie löchrig sind vom Rumtollen. Was nicht mehr passt oder kaputt ist, das geht weg.

Mit den Dingen von deinem Partner solltest du ihn lieber fragen (das mache ich auch ;-) bzw. gib die Aufgabe direkt weiter. Zum Glück ist Karsten im Ausmisten recht gut dabei.

Wenn du die Kopfbedeckungen für den Sommer an einem anderen Platz hast gehe damit genauso vor.

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Wieder haben wir diese Woche schon eine Menge aus dem Zuhause geschafft.

Einige unter uns haben vielleicht schon darauf gewartet oder möchten sich lieber gar nicht dran machen an das Thema Schuhe ;-)

Tag 14: Schuhe & Stiefel

Gerade für Frauen kann das Thema ja ein richtiges „Reizthema“ sein, wenn wir mit dem X-ten Paar Schuhe vom Stadtbummel mit der Freundin nach Hause kommen. Oder wir haben den halben Koffer voller Schuhe aus dem Outlet auf der Urlaubsinsel mit nach Hause gebracht (ich gebe zu, das ist mir mal „passiert“).

Vielleicht haben wir uns auch für eine Hochzeit, Taufe… extra ein neues Outfit inklusive Schuhe zugelegt. Aber seither die Schuhe nie mehr getragen (das geht übrigens auch Männern durchaus so). Oder für ein Hobby, dem wir nicht mehr nachgehen.

Ich selbst habe einige paar Schuhe mit kleinem Absatz, die ich aber kaum mehr trage seit ich Mutter bin. Da muss es bequem sein für draußen und den Spielplatz. Und manche Mütter brauchen sogar nach der Geburt eine Schuhgröße mehr.

Also ran heute an Schuhe & Stiefel (deine und die der restlichen Mitbewohner).

Am besten du räumst wieder alles aus dem Schuhschrank, Boxen oder wo du deine Schuhe (z. B. Keller…) verstaut hast, heraus.

Sortiere sie zunächst nach den Mitbewohnern im Haushalt.

Widme dich zuerst deinen Schuhen & Stiefeln:

  • Welche Schuhe gefallen und passen dir noch und du möchtest sie behalten? (probiere sie ruhig an und stelle dich vor einen Spiegel)
  • Welche hast du schon lange nicht mehr getragen? (du wirst sie dann auch kaum mehr tragen und du kannst sie getrost aussortieren).
  • Gibt es Schuhe, die eine Reparatur (z. B. neue Sohlen, aufgerissene Naht…) benötigen? Lohnt sich die Reparatur oder magst du sie weggeben?
  • Muss eventuell etwas ersetzt werden? (z. B. Schnürsenkel…)
  • Vielleicht gibt es auch spezielle Schuhe, die du aussortieren kannst, weil du z. B. ein Hobby beendet hast: Tanzschuhe, Ballettschuhe, Golfschuhe…
  • Bedenke auch, dass du eventuell ein paar alte Schuhe behalten möchtest, z. B. für den Garten.

Kinderschuhe & Stiefel:

  • Welche Größe trägt dein Kind aktuell? (die kleineren Größen kannst du aussortieren und weggeben / verkaufen, oder kannst du die Schuhe für kleinere Geschwister aufheben?)
  • Muss eventuell etwas ersetzt werden? (z. B. Schnürsenkel…)
  • Gibt es kaputte Schuhe, bei denen sich eine Reparatur nicht lohnt?
  • Wenn du unsicher bist, frage dein Kind oder lass es die Schuhe auch anprobieren.
  • Denke auch an Schuhe von einem Hobby, die zu klein geworden sind oder dem nicht mehr nachgegangen wird (z. B. Ballettschuhe, Fußballschuhe…)

Schuhe & Stiefel des Partners:

Das kannst du (leider) nicht für ihn entscheiden. Frage ihn, ob er sich seine Schuhe / Stiefel ansehen bzw. anprobieren möchte.
Vielleicht gibt es auch ein paar unbequeme Schuhe von der letzten Hochzeit, ungenutzte Tanzschuhe, alte Sportschuhe…

Schlage ihm vor, wie du mit deinen eigenen Schuhe vorgegangen bist. Dein Partner wird dir dankbar sein ;-)

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Wie geht es dir nach der Osterpause mit dem Ausmisten? Ich hoffe, du kommst gut voran.

Heute gehen wir das letzte Thema in „Garderobe & Flur“ an. Vielleicht eine größere Sache für uns Frauen (oder doch die ganze Familie): Taschen, Rucksäcke & Koffer.

Tag 15: Handtaschen, Rucksäcke & Koffer (Garderobe etc.)

Wer von uns kennt das nicht: Hier noch eine Tasche farblich passend zur neuen Jacke gekauft, da ein Geldbeutel auf Vorrat zum Schnäppchenpreis, der kaputte Kinderrucksack in der Ecke, der Koffer mit kaputten Rollen im Keller…

Überlege dir zunächst, welche der folgenden Dinge sich in deinem Haushalt befinden:

  • Handtaschen & Taschen für Abendgarderobe
  • Geldbörsen & Mini-Geldbörsen mit Schlüsselanhänger
  • Schlüsselanhänger
  • Einkaufstaschen aus Stoff
  • Laptoptaschen & Schulranzen
  • Rucksäcke (chic / sportlich)
  • Freizeittaschen / Sporttaschen
  • Koffer & Reisetaschen

Wo hast du sie in deinem Haushalt noch außerhalb der Garderobe verstaut?

Z. B. Kleiderschrank, Arbeitszimmer, Keller…

Wenn du darüber Klarheit hast, dann nimm dir die Bereiche nacheinander vor.

Handtaschen & Taschen für Abendgarderobe:
Welche Handtaschen hast du im letzten Jahr nicht mehr verwendet? Gibt es welche, die irgendeinen Defekt haben (z. B. Naht trennt auf…)?
Und vor allem, welche ist / sind deine Lieblingstasche(n)?
(Ich habe z. B. nur eine Lieblingsumhängetasche, die ich für den Alltag verwende.)

Gib weg, was dir nicht mehr gefällt und was du schon lange nicht mehr getragen hast / kaputt ist.

Ach ja, und die Taschen, die du behältst kannst du auch gleich durchsehen (die anderen besser auch, bevor du sie weggibst). Sicher finden sich da einige Dinge wie Kassenzettel, Parktickets, Bonbonpapierchen, benutzte Taschentücher, Haarklammern, Lippenstift…

Geldbörsen & Mini-Geldbörsen mit Schlüsselanhänger:
Manchmal sind bei Handtaschen diese Schlüsselanhänger inkl. Geldbörse dabei. Aber benutzt du sie wirklich, wenn du doch deine Handtasche mitnimmst?
Wie viele Geldbörsen hast du herumliegen, obwohl du nur eine benutzt?
Behalte, was du wirklich nutzt und dir gefällt, den Rest kannst du entsorgen. Oder vielleicht magst du vorher noch die alte gegen eine neue Geldbörse austauschen?

Schlüsselanhänger:
Wie oft bekommt man diese Dinger geschenkt, z. B. zum Geburtstag, als Werbeartikel… Behalte nur Schlüsselanhänger, die du im Einsatz hast, die anderen verlassen das Haus.

Einkaufstaschen aus Stoff:
Da habe ich selbst so viele davon. Und oft bekommt man ab einem bestimmten Kaufbetrag noch eine dazu geschenkt.
Ich versuche Tüten und damit Müll zu sparen, aber zehn Stofftaschen sind dann doch zu viel.
Reduziere z. B. auf zwei Taschen fürs Auto und eine für die Handtasche sowie eine für den Rest der Familie.

Laptoptaschen / Schulranzen:
Vielleicht hast du noch aus früheren Zeit so eine Laptoptasche in deinem Schrank liegen (oder dein Mann). Aber keiner benutzt sie mehr.
Oder der klassische Schulranzen steht irgendwo im Keller, aber die Kinder sind schon aus dem Haus. Entsorge, was davon nicht mehr gebraucht wird.

Rucksäcke (chic / sportlich):
Da kann sich über die Zeit einiges ansammeln, vor allem auch für Hobbies. Der Fahrradrucksack, Wanderrucksack, Babytrage Rucksack… Prüfe genau, was du davon noch verwendest, der Rest verlässt das Haus (das sind auch Dinge, die du durchaus gut online verkaufen kannst).

Freizeittaschen / Sporttaschen:
Die heutige Zeit versucht uns oft „einzureden“, dass wir für jede sportliche Aktivität die passende Tasche bräuchten. Oft haben wir zu viel davon. Schaue deine Sport- und Freizeittaschen durch. Welche nutzt du noch, welche magst du behalten? Vom Rest trennst du dich.

Koffer & Reisetaschen:
Da stehen sie jetzt im Keller: Stoffkoffer, Schalenkoffer, Kinderkoffer, Reisetaschen, für jede Reiseart und Reisedauer ein anderes Format. Aber welche Teile davon hast du wirklich im Einsatz? Sind defekte Koffer oder Taschen dabei? Trenne dich von den Dingen, die du nicht mehr benutzt.

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Das Wochenende liegt vor uns, wenn du aber Lust und Zeit hast, kannst du noch ein bisschen weiter wirbeln.

Tag 16: Rund um den Arbeitsplatz (Office / Heimarbeit)

Für den heutigen Tag nehmen wir uns das Home-Office (oder einfach deinen Computer-Arbeitsplatz) zu Hause vor.
Falls du so einen Bereich nicht zu Hause hast, kannst du alternativ auch deinen Heimarbeitsplatz (Hobby) ausmisten. Damit meine ich z. B. eine Bastelecke, Ecke für Heimarbeit z. B. Stricken, Häkeln… oder vielleicht hast du sogar eine Werkstatt (oder dein Partner).

A) Office:

Im Home-Office gehen wir heute alles rund um den Schreibtisch an.

Zunächst nehmen wir alles vom Schreibtisch weg (außer PC). Er wird häufig zur Ablagefläche, wenn es schnell gehen muss.

Wir gehen alles nacheinander durch, was drauf lag:

– Papierkram:
Z. B. Papiere, Briefe, Rechnungen, Gutscheine, Flyer, Gemälde von den Kindern…

Mache entsprechende Stapel und frage dich, was davon ist erledigt, was soll abgeheftet werden, was kann einfach so in den Papiermüll?

– Stiftständer:
Wie sieht es mit den Stiften, Markern… im Stiftehalter aus? Funktionieren alle Kugelschreiber noch? Gibt es Textmarker, die vertrocknet sind?
Was du nicht mehr brauchst oder davon nicht mehr funktioniert, das geht in den Müll.

– Schubladen:
Gehe auch deine Schubladen durch. Dort sammeln sich über die Jahre unglaublich viele Dinge an: Von Stiften über Radiergummi, Heftklammern, eingetrocknete Klebertuben, bis hin zu Haftnotizblöcken und Kugelschreibern (oft auch Werbegeschenke)…

Was wirst du davon in der Zukunft wirklich noch verwenden? Was davon kann deinen Haushalt verlassen?

B) Heimarbeitsplatz (Hobby)

Es gibt ja mittlerweile eine Menge an verschiedenen Dingen, die man zu Hause als Heimarbeit betreiben kann: Von der klassischen Handarbeit bin hin zur Hobby-Bastelecke, der Malecke…

– Nähecke:
Oft hebt man über Jahre Ersatzknöpfe auf, obwohl man die Kleidungsstücke schon längst weggegeben hat. Fadenstücke lässt man im Nadelöhr stecken, Stoffreste liegen irgendwo in der Hoffnung sie nochmal zu verwenden.
Geh deine Nadeln, Garne, Stoffreste und Knöpfe durch. Von was möchtest du dich trennen?

Wie sieht es mit der Nähmaschine aus? Hast du sie im letzten Jahr benutzt oder hast du Pläne für die Zukunft etwas zu Nähen? Ansonsten eine gute Gelegenheit sie mit samt Zubehör zu verkaufen.

Vielleicht hast du auch alte Schnittmuster oder Zeitschriften angesammelt, die du nicht benutzt. Ab damit in den Papiermüll.

– Stricken & Häkeln:
Gehst du diesem Hobby noch nach oder hast du es aufgegeben? Hast du Wollreste, Nadeln oder Zeitschriften, die du nicht mehr verwendest?

– Bastelecke:
Hier kann schon mal das Chaos ausbrechen inmitten von Papier, Schleifchen, Klebebändern… Was davon hast du noch im Einsatz? Welche Reste, Papierschnipsel, Zeitschriften und Vorlagen… fürs Basteln können entsorgt werden?

– Malecke:
Egal ob für Erwachsene oder Kinder, auch in einer Malecke kann sich so einiges ansammeln. Verhärtete Pinsel, alte Malunterlagen, vertrocknete Farbtuben, alte Lappen… Was davon ist noch brauchbar, von was kannst du dich trennen?

– Musikecke:
Welche Musikinstrumente sind noch aktuell? (gerade bei Kindern kann das ja sehr schnell wechseln, die Flöte gekauft und schon ist die Gitarre viel interessanter…). Vielleicht kannst du etwas davon verkaufen und Platz schaffen.
Gibt es Notenbücher, Aufzeichnungen… von welchen du dich trennen kannst?

Dies sind einige Inspirationen, wie du deine Hobbyecke ausmisten kannst. Vielleicht hast du aber ein ganz anderes Hobby in deinen vier Wänden, was hier gar nicht aufgeführt ist. Dann überlege, wie du auch dort Ausmisten und Ordnung schaffen kannst.

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Konntest du gestern im Bereich Home-Office oder Heimarbeitsplatz etwas ausmisten?

Tag 17: Büromöbel & Hobbyecke (Office / Heimarbeit)

Heute nehmen wir uns nochmals einen der Bereiche (oder auch beide, wenn du Zeit hast) vor. Vielleicht hast du auch gestern den Schreibtisch gemacht und widmest dich heute lieber der Heimarbeitsecke, oder steigst noch etwas tiefer ein. Gehe so vor, wie es für dich persönlich passt.

A) Home-Office:

Neben dem Schreibtisch haben wir oft noch ein Sideboard oder einen Schrank im Home-Office stehen. Dort hast du vielleicht Computerzubehör, Bürokram wie Hüllen und Blöcke, ein Hängeregister oder Ordner. Ganz egal ob für berufliche oder private Zwecke, es hat sich dort sicher einiges angehäuft.

Kabel, Computerzubehör, Tintenpatronen…:
Oft haben wir eine ganze Ansammlung solcher Dinge in irgendeinem Schrank verstaut. Kabel oder Druckerpatronen von Geräten, die wir längst nicht mehr haben. Alte Disketten, CDs, DVDs oder Installationssoftware aus vergangenen Zeiten. Was davon brauchst du nicht mehr und kann in den Müll?

Hüllen, Blöcke etc.:
Über die Jahre stapeln sich dort zahlreiche (benutzte) Hüllen, Blöcke (oft auch Werbegeschenke)… Welche davon magst du noch benutzen, was davon kann weg?

Hängeregister:
Ziehe die Hängeregistermappen nacheinander raus und sieh sie durch. Sicher findest du Unterlagen, die du getrost in den Papiermüll oder Aktenvernichter geben kannst (z. B. alte Versicherungsunterlagen, Bedienungsanleitungen, Garantien…).

Ordner:
Nimm dir deine Ordner nacheinander heraus und gehe vor wie beim Hängeregister.

Tip: Egal ob du den Arbeitsplatz beruflich oder privat nutzt: Nimm dir am Ende des Tages ein paar Minuten um deinen Schreibtisch aufzuräumen, so dass am nächsten Tag nur das dort liegt, was als nächstes erledigt werden soll. So kannst du am nächsten Tag / beim nächsten Mal direkt durchstarten.

B) Heimarbeitsplatz (Hobby)

Für die möglichen Hobbybereiche Nähecke, Stricken & Häkeln, Bastelecke, Malecke, Musikecke oder eine andere Hobbyecke kannst du dir nochmals die Anregungen in der gestrigen Mail ansehen.

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Heute beginnt die zweite Hälfte der Ausmist-Challenge. Ich freue mich, dass du so fleißig mit dabei bist. Für deinen Aktionismus kannst du sehr stolz auf dich sein und dir auch zwischendurch auch etwas Gutes für dich gönnen.

Ob es eine Pause mit einem Kaffee oder Tee auf Balkon oder Terrasse ist, ein entspannender Spaziergang, deine Lieblingsmusik hören… Du hast es dir „verdient“! Vielleicht magst du dich für deine Verkaufserlöse auch mal bei einer Massage verwöhnen lassen?

In dieser Woche geht es um das Bad & die Gästetoilette (wenn du eine hast).

Dort gibt es so viele Stellen, Schubladen, Schränkchen, wo sich über die Zeit einiges ansammelt: Von leeren Cremetuben über defekte elektronische Geräte bis hin zu Badspielzeug.

Wieder nehmen wir gezielt bestimmte Bereiche unter die Lupe und gehen systematisch vor.

Tag 18: Ablageflächen, Waschbecken, Badewanne & Dusche

Wir starten wie gewohnt mit den Flächen und nehmen uns nacheinander Boden, Ablagen, Badewanne und Dusche vor.

Boden:
Hebe auf, was nicht wirklich ins Bad gehört. Das können Schmutzwäsche, Zeitschriften, Kinderbücher… sein. Sortiere es an den richtigen Platz oder gib es in den Müll (z. B. alte, vom Wasser verschrumpelte Zeitschriften).

Ablagen:
Ablagen im Bad können rund ums Waschbecken, am Spiegel, Fensterbrett… sein. Schaue dir nacheinander alles an.
Welcher überflüssiger Kram steht dort herum? Z. B. aufgebrauchte Fläschchen, der Hustensaft vom Winter, aufgebrauchte Einmal-Augentropfen, das Haargel, dass du schon lange nicht mehr benutzt hast…

Was davon wirst du noch verwenden? Was kann in den Müll wandern?

Badewanne / Dusche:
Gehe hier die Seifen, Duschgel, Shampoo, Conditioner, Badezusatz… durch. Oft häufen sich dort Seifenreste und Flaschen mit Resten an, die aber niemand mehr benutzt. Was davon kann in den Müll?

Wie sieht es mit Kinderspielzeug in der Badewanne aus? (leere Shampooflaschen sind ein beliebter Zeitvertreib in der Wanne ;-)
Sicher kannst du das reduzieren oder ganz entsorgen. Die nächste leere Flasche kommt bestimmt.

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Ist es nicht schon ein befreiendes Gefühl, wenn die Flächen im Bad schon einmal von unnötigem Kram befreit sind?

Heute schauen wir uns die Schubladen oder auch den Spiegelschrank an (der Waschbeckenunterschrank kommt noch später in der Woche).

Tag 19: Schubladen & Spiegelschrank

Dort liegen oft Cremetuben übereinander, die man zum Teil nicht mehr benutzt, vertrocknete Feuchtigkeitsmasken in offener Packung. Irgendwelche Fläschchen stehen im letzten Schrankwinkel. Das Hotelpflegeset aus dem Urlaub vor über drei Jahren, Lockenwickler, Damenrasierer…

Nimm genau unter die Lupe, was davon du noch verwenden möchtest und was davon in den Müll wandern kann:

Cremes & Lotions:
Was davon trägst du täglich bzw. wöchentlich auf? Gibt es Dinge, die mit einem Rest in der Tube / Flasche trotzdem noch im Schrank stehen? Die schon ranzig riechen? Du wirst es kaum noch benutzen und es darf dein Haus verlassen.
Z. B. Hautcremes, Gesichtsmasken, Augencremes, Bodylotion, Sonnencreme, After-Sun, Babycreme, Feuchttücher…

Dekorative Kosmetik:
Prüfe was du davon noch verwendest. Vielleicht hast du einen Stil geändert, du hast das Make-up gewechselt… Wenn das Produkt „ranzig“ riecht, solltest du es auf jeden Fall entsorgen (z. B. Lippenstift, Make-up…). Gehe Lidschatten, Eyeliner, Wimperntusche, Lippenstift etc. sorgfältig durch und gib in den Müll, was du nicht mehr benötigst.

Kämme, Haarbürste & Co:
Vielleicht hast du für die Lockenpracht vor drei Jahren spezielle Wickler gekauft. Da liegt die große Rundbürste für langes Haar und jetzt hast du einen Kurzhaarschnitt. Behalte nur noch an Kamm und Bürsten, was du aktuell verwendest.

Haarklammern, Haargummis & Co:
Wenn man diese Dinge kauft, dann ist es oft ein Multipack. Oder die Haarklammern geben bei dickem Haar schnell den Geist auf und sie liegen seit Monaten kaputt in der Schublade. Was an Klammern, Gummis, Haarbändern… nutzt du wirklich noch?

Elektronische Geräte:
Was wohl am meisten benutzt wird sind der Fön und der Rasierer. Hast du einen Reisefön oder einen Damenrasierer den du nicht benutzt? (Ich hatte mir mal nach einem Friseurbesuch ein Glätteisen zugelegt, aber kam damit überhaupt nicht zurecht, da ich es lieber schnell und einfach mag.)
Prüfe du (oder dein Partner) die (elektrischen) Geräte und überlege, welche davon tatsächlich im Alltag eingesetzt werden, der Rest kann getrost weg.

  • Fön / Reisefön
  • Glätteisen
  • Elektrischer Damenrasierer / Nassrasierer
  • Elektrischer Herrenrasierer / Nassrasierer

Kosmetikartikel aus dem Hotel:
Das kennen bestimmt viele von uns, wenn man das Hotel verlässt, schnell noch ein Rundumschlag dort im Bad und alle Kosmetikartikel einpacken. Dann stehen dort zu Hause Duschgel, Bodymilk, Duschhaube etc. über Jahre im Schrank und niemand mag es mehr verwenden (und für den Camping-Urlaub hat man es schon vergessen). Also weg mit dem Zeug.

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Wie geht es bei dir mit dem Ausmisten im Bad voran?

Weiter geht es heute mit den Handtüchern und dem Waschbeckenunterschrank.

Tag 20: Handtücher & Waschbeckenunterschrank

Über die Jahre können sich dort zahlreiche Handtücher, Waschlappen etc. anhäufen. Am Wühltisch ein neuer Satz zum Schnäppchenpreis auf Vorrat gekauft, vom letzten Set fehlen zwei Waschlappen, ein Handtuch…

Vielleicht hast du deine Handtücher oder Toilettenartikel im Waschbeckenunterschrank verstaut und diesen schon (zum Teil) ausgemistet. Oder aber ähnlich wie in der Küche alles mögliche dort verstaut: Putzmittel, Toilettenpapier… Dann kann es es dort schon auch ziemlich wild aussehen, wenn keine Struktur vorgeben ist.

Handtücher:
Nimm alle Handtücher, Lappen, Badvorleger, Strandtücher etc. heraus.

  • Was davon hast du wirklich gerne im Einsatz?
  • Gibt es Teile, bei denen z. B. die Bordüre auftrennt, die verfärbt sind…?
  • Welche Sets sind noch vollständig oder legst du weniger Wert darauf?
  • Hast du Einzelteile, die nicht mehr genutzt werden? (z. B. aus der Zeit vor dem Zusammenzug mit dem Partner)
  • Behalte, was du wirklich noch verwenden möchtest, den Rest kannst du z. B. spenden.

(Einzelteile an Badetüchern gebe ich gerne fürs Kind ins Schwimmbad mit, dann ist´s nicht so schlimm wenn es wegkommt).

Unter dem Waschbecken:

  • Räume alles aus dem Waschbeckenunterschrank heraus und sortiere es.
  • Welche Reiniger benutzt du wirklich?
  • Gibt es leere Sprühflaschen?
  • Wie sieht es mit den Lappen und Schwämmen aus?
  • Wie viele alte Zahnbürsten liegen darin?
  • Behalte nur, was du künftig noch verwenden wirst, der Rest wandert in den Müll.

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Heute nehmen wir uns Waschmaschine & Trockner vor.

Vielleicht hast du beides im Bad stehen oder hast einen extra Raum dafür. Vielleicht hast du auch gar keinen Trockner und bevorzugst Luft zu trocknen.

Tag 21: Waschmaschine & Trockner

Gerne werden – je nach Platz – Waschmaschine und Trockner als Ablagefläche für allerlei Kram benutzt. Und oft stehen dort diverse Waschmittel, flüssig und Pulver, Weichspüler, Geruchsentferner… Vielleicht hast du auch ein extra Regal, wo alles verstaut ist.
Mittlerweile gibt es ja ein so großes Angebot an zusätzlichen „Mittelchen“, Tüchern etc. was neben dem normalen Waschpulver angeboten wird. Man lässt sich zum Kauf verleiten und da steht es nun, weil ein Familienmitglied gegen das neue Wäscheparfüm allergisch ist.

Nimm zunächst alle Waschmittel von der Ablage oder dem Regal und gehe sie dann nacheinander durch. Dafür kannst du die verschiedenen Mittel auch vorsortieren:

Waschmittel & Weichspüler:

  • Gibt es leere Flaschen / Packungen, die dort immer noch rumstehen?
  • Behälter / Flaschen mit kleinen Resten, die du z. B. noch zum Einweichen nutzen und die Packung wegwerfen kannst?
  • Flüssigwaschmittel / Weichspüler, die „ranzig“ riechen? Dann weg damit.

Spezielle Mittel:

  • Was hast du so an Spezialmitteln herumstehen, was davon benutzt du regelmäßig oder überhaupt noch?
  • Z. B. Bleichmittel, Kernseife, Gardinenwaschmittel, Handwaschmittel Reisetube, Wäscheparfüm, Geruchsentferner, Hygienespüler, Trocknerbälle etc.? Benutzt du es noch? Wirf weg, was du nicht mehr verwendest.
  • Hast du Seifenreste von Kern- oder Gallseife?
  • Hast du vielleicht eine Textilfarbe, mit der du vor Jahren mal experimentierst hast?
  • Wie steht es um Packungen mit Trocknertüchern, Farbfangtüchern, Schmutzfangtüchern…?

Produkte zur Maschinenpflege:

  • Wie sieht es bei den Reinigungsprodukten aus? (Maschinenentkalker, Wasserenthärter, Maschinenreiniger…)
  • Vielleicht magst du deine Maschine ja lieber mit dem Haushaltsfee Multizauber reinigen?

Dies & Das:
Finden sich auf der Waschmaschine / dem Trockner Dinge, die du vor dem Waschen aus den Taschen gefischt hast? Taschentücher, Geld…? (bei mir liegt z. B. ein Haufen Steinchen dort vom Junior ;-)

Wäschekörbe / – netze:

  • Prüfe die Wäschesäcke nach möglichen Löchern oder defektem Reisverschluss.
  • Wie sieht es bei den Körben aus? Gibt es kaputte dabei oder magst du sie vielleicht einheitlich haben, damit du besser stapeln kannst?
  • Überlege, was du behalten möchtest, den Rest sortiere aus.

… und wenn du noch Zeit und Lust hast, kannst du von Waschmaschine & Trockner gleich noch die Siebe reinigen ;-)

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Wie ich auf der Ausmist-Challenge Seite auf facebook mitbekomme, haben auch diese Woche wieder viele Teile die Haushalte verlassen. Ich freue mich total für alle Teilnehmer und auch du kannst sehr stolz auf dich sein.

Wir „entfernen“ uns ein bisschen vom Bad und nehmen uns heute die Bügelecke (oder auch nur Bügelstation/ -brett) und den Putzschrank vor.

Tag 22: Bügelecke & Putzschrank

Vielleicht hast du dir vor Jahren mal ein Dampfbügeleisen angeschafft und du benutzt es nicht. Oder Mittelchen zum Bügeln, die seit Jahren ungebraucht in der Ecke stehen. Im Putzschrank könnte es ähnlich aussehen, z. B. ein Teppichbodenreiniger obwohl dein neues Zuhause Parkett hat, Zubehör vom alten Staubsauger, den du schon längst entsorgt hast…

Da nehmen wir uns doch diese beiden Bereiche gleich mal unter die Lupe.

Bügelecke:
Ich gestehe, ich selbst habe es überhaupt nicht mit dem Bügeln. Wahrscheinlich, weil bei uns früher alles gebügelt wurde: Von der Unterhose bis zum Bettbezug einfach alles. Heute nutze ich mein Bügeleisen (kein Brett) fast nur, um Flicken auf löchrige Kinderhosen aufzubügeln ;-)

Prüfe genau, was du aus deiner Bügelecke wirklich benutzt, den Rest entsorge oder verkaufe.

  • Nutzt du dein Bügelbrett regelmäßig oder täte es auch der Küchentisch?
  • Brauchst du die Dampfbügelstation, die du dir vielleicht einmal angeschafft hast?
  • Hast du einen neuen Bügelbrettüberzug parat, verwendest aber immer noch den alten, löchrigen? Dann tausche ihn aus und wirf den alten weg.
  • Wie sieht es bei den „Mittelchen“ aus? Bügelhilfe, Bügelwasser, Sprühstärke und was sonst noch so angeboten wird. Was nutzt du davon wirklich?
  • Checke auch die Wäscheklammern und sortiere kaputte Klammern aus.

Putzschrank:
Am einfachsten, du räumst zunächst alles aus dem Putzschrank heraus und sortierst es.

Schaue dann genau durch:

  • Was benutzt du noch davon?
  • Ist etwas kaputt, alt, verdreckt?
  • Benötigst du noch alle Reiniger / Spezialreiniger?

Wischmops & Eimer:

  • Passt das System zusammen? Hast du unnütze Einzelteile?

Besen, Handfeger & Schaufel:

  • Ist z. B. etwas defekt? Verliert der Besen die Borsten?

Staubwedel, Staubtücher:

  • Wie wischt du am liebsten Staub? Feucht oder trocken?

Reinigungsmittel:

  • Hast du wirklich alle Reiniger im Einsatz?
  • Wie steht es um Spezialreiniger für Parkett, Laminat, Desinfektionsspray…?

Staubsauger, Zubehörteile, Beutel:

  • Gibt es Teile, die nicht mehr zusammengehören? Aufsätze und Düsen, die du nie benutzt? Die falsche Filterbeutelgröße gekauft?

Microfastertücher, Lappen, Schwämme:

  • Mit welchem Material putzt du am liebsten / häufigsten?

Dies & Das:

  • Befinden sich dort alte Zahnbürsten etc.?

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Es ist Wochenende und ich freue mich, mal länger schlafen zu können nach der Ausmisterei.

Heute gibt es deshalb auch eine Aufgabe, die nicht so viel körperlichen Einsatz erfordert.

Tag 23: Medikamente & Nahrungsergänzungsmittel

Wir nehmen uns Medikamente, Verbandsmaterial & Nahrungsergänzungsmittel vor.

Was sich da so anhäufen kann, wenn man nicht regelmäßig aussortiert, ist doch einiges.

Babyzäpfchen obwohl das Kind schon in die Schule geht, angebrochene Fläschchen mit Säften, Tuben mit Schmerzgels, die du lange nicht benutzt hast… Manchmal verschreibt der Arzt ein Medikament, dem wir misstrauisch gegenüber stehen und es nie einnehmen. Vielleicht hast du auch die ein oder andere Packung Nahrungsergänzungsmittel zu Hause stehen.

Wie gewohnt räumen wir erst mal alles aus dem Schrank, der Schublade oder wo du die Dinge verstaut hast und sortieren sie dann (z. B. Schmerzmittel, Säfte, Tabletten, Globuli, Gels, Vitamine, Mineralstoffe…).
(Zum Thema Verfallsdatum gibt es verschiedene Meinungen… deshalb, was zurück zur Apotheke gebracht wird, sollte jeder für sich entscheiden :-).

Medikamente & Reiseapotheke:

  • Welche der Medikamente hast du derzeit oder in regelmäßigen Abständen noch im Einsatz?
  • Prüfe das Verfallsdatum der Medikamente. Was davon möchtest du entsorgen?
  • Gibt es Gels, Cremes, Säfte… die schon lange angebrochen dastehen?
  • Hast du vielleicht noch ein „Medikamenten-Lager“ aus der Zeit als deine Kinder noch klein waren?
  • Gibt es Augentropfen, die schon lange geöffnet sind? (dann lieber wegwerfen)
  • Wie sieht es mit Fieberthermometer aus? Funktioniert es noch?
  • Vielleicht lagert auch noch ein Medikament im Kühlschrank, was du längst vergessen hast?

Vielleicht arbeitest du auch gerne mit homöopathischen Mitteln…

  • Welche davon nutzt du noch?
  • Welche haben das Verfallsdatum überschritten und für dich fühlt es sich besser an, sie zu entsorgen?

Wenn du eine separate Reiseapotheke hast, gehe auch diese wie oben durch.

Pflaster & Verbandsmaterial:

  • Gibt es Pflaster, die du gar nicht gerne benutzt, weil sie nicht richtig halten, eine Allergie verursachen…?
  • Hast du noch bedruckte Kinderpflaster deiner Teenager?
  • Ist das Verbandsmaterial noch verschlossen oder gibt es geöffnete Packungen?

Prüfe auch Erste-Hilfe-Kästen in Haus und Auto.

Nahrungsergänzungsmittel:
Das Angebot davon wird ja immer größer und oft lassen wir uns zum Kauf verleiten oder es wird uns tatsächlich auch empfohlen.

  • Aber nimmst du die Nahrungsergänzungsmittel auch regelmäßig?
  • Welche davon sind abgelaufen und du möchtest sie lieber entsorgen?
  • Vielleicht ist der Grund der Einnahme vorbei (z. B. Schwangerschaft)?

Prüfe genau, was du behalten möchtest, der Rest davon verlässt das Haus.

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Für den heutigen Sonntag gibt es nur noch eine kleine Aufgabe, Gästetoilette / Gästebad.
Vielleicht hast du dort während der Woche bereits mit ausgemistet oder hast diesen Bereich nicht in deiner Wohnung / Haus.

Tag 24: Gästetoilette & Gästebad

In manchen Haushalten ist das der Ort, an dem sich die Frau schminkt, die Haare föhnt, die Kinder die Zähne putzen…

Wir nehmen uns wieder die Schritte aus dem Bad vor:

Boden, Ablagen, Fensterbrett:

  • Prüfe, was dort nicht hingehört und bringe es an den richtigen Platz bzw. entsorge es.
    Wie sieht es mit alten Zahnbürsten, herumliegenden Haargummis… aus?
    Gibt es Deko-Artikel, die dir nicht mehr gefallen und du entsorgen willst?

Badewanne / Dusche:

  • Stehen dort Reste von Duschgels, Seifen etc. die schon lange nicht mehr zum Einsatz kamen?

Schubladen & Spiegelschrank:

  • Welche Kosmetikartikel, Haarpflegeprodukte, Bürsten etc. häufen sich dort an und werden nicht mehr benutzt?
    Vielleicht findest du eine ranzige Handcreme, ein altes Parfum…?
    Gibt es dort auch Handtücher, Waschlappen… die du lieber loswerden möchtest?

(Ich selbst hatte z. B. eine Menge Kosmetikartikel aus dem Hotel dort für Gäste angesammelt und die kommen jetzt weg).

Waschbeckenunterschrank:
Dort hat man oft noch einen zweiten Satz Putzmittel stehen. Hast du sie noch alle im Einsatz oder können welche in den Müll?

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Wie viele der Teilnehmer schon sehnsüchtig erwarten, geht es in dieser Woche um das Schlafzimmer, inklusive Kleiderschrank. Jeden Tag nehmen wir uns einen weiteren Bereich im Schlafzimmer im Detail vor. Du darfst gespannt sein.

Tag 25: Flächen & Nachttische (Schlafzimmer)

Um erstmal eine Grundordnung zu schaffen, fangen wir mit den Flächen und den Nachttischen an.

Flächen:
Sammle alles auf, was auf dem Bett, dem Boden oder dem Fensterbrett herumliegt und dort nicht hingehört. Z. B. Schmutzwäsche, Kinderspielzeug, Bücher, benutzte Taschentücher…

Bringe es an den richtigen Platz oder gib es in den Müll.

Gibt es eventuell auch auf dem Kleiderschrank Boxen, Tüten…? Vielleicht weißt du gar nicht mehr, was drin ist. Schaue nach dem Inhalt und entscheide dann, ob du es behalten willst oder nicht.

Nachttische:
Oberfläche, Schubladen oder Fächer des Nachttisches sind ein bequemer Platz, um schnell mal Dinge abzulegen oder „verschwinden“ zu lassen. Und oft vermisst man sie nicht einmal.

Vielleicht findest du dort…
Bücher, Haarklammern, Ohrstöpsel, Kopfhörer, Brillenetuis, Geldbörsen, Lesezeichen, Tablettenpackungen…

Prüfe, was du davon noch verwenden willst, den Rest kannst du entsorgen.

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Weiter geht es heute im Schlafzimmer mit einem Bereich, in dem sich über die Jahre einiges anhäufen kann.

Da liegt sie seit Jahren unbenutzt, die ungeliebte Bettwäsche mit dem Blümchenmuster. „Alte“ Kissen und Decken mit unschönen Rändern werden aufgehoben, für den Fall, dass mal Besuch kommt. Die Fleece-Decke vom Fuerteventura-Flug von vor 12 Jahren… (genau diese in Rot habe ich hier liegen ;-)

Tag 26: Bettwäsche, Kissen & Bettdecken

Also sehen wir uns mal an, was im Schrank, unter dem Bett / im Bettkasten oder vielleicht im Gästezimmer oder Keller so alles an Bettwaren verstaut ist (für das Kinderzimmer gibt es das nochmal extra).

Bettwäsche:
Nimm die gesamte Bettwäsche inkl. Betttücher aus dem Schrank und sortiere sie vor.

  • Welches ist deine Lieblingsbettwäsche und welche hast du schon lange nicht mehr benutzt?
  • Vielleicht gibt es Farben / Muster / Materialien, die du nicht mehr magst?
  • Hast du auf eine andere Kissen- oder Deckengröße umgestellt und die alten Bezüge passen nicht mehr?
  • Gibt es Kissenbezüge ohne den passenden Deckenbezug oder umgekehrt?
  • Wo ist vielleicht der Reißverschluss kaputt?

Prüfe, was du behalten magst, den Rest sortiere aus.

  • Harmonieren die Betttücher noch zu der „übrig gebliebenen“ Bettwäsche?
  • Sind vielleicht Löcher im Bettuch?
  • Vielleicht nutzt du nur noch Spannbettlaken, aber hast noch die „klassischen“ im Schrank?
  • Passen die Bettlaken von der Größe her noch zum Bett?
  • Was davon behältst du, was verlässt deinen Haushalt?

Ich persönlich habe zwei, max. drei saisonale Bettwäsche-Sets (jeweils für Sommer bzw. Winter) und je zwei passende Spannbettlaken. So kann ich bequem wechseln ohne gleich den Druck zu haben, sie waschen und trocknen zu müssen (ich trockne ja am liebsten die Wäsche an der frischen Luft).

Kissen & Bettdecken:
Lege alle Kissen und Bettdecken heraus. Sieh auch nach, was du noch so an Wolldecken, Fleece-Decken… zu Hause hast (vielleicht ja auch an anderer Stelle verstaut).

  • Welche Kissen hast du tatsächlich noch im Einsatz?
  • Gibt es Kissen mit unansehnlichen Rändern, unbequeme Kissen, falsches Format…?
  • Brauchst du wirklich extra Kissen und Decken falls mal Gäste kommen?
  • Vielleicht hast du noch ein Nackenkissen, Dinkelkissen… was du doch nicht nutzt?

Behalte, was du tatsächlich noch benötigst, der Rest wird aussortiert.

  • Welche deiner Bettdecken hast du noch regelmäßig im Einsatz? (z. B. Sommer- / Winterbett)
  • Gibt es „Extra-Decken“ für den angekündigten Besuch, der bis jetzt noch nicht aufgetaucht ist?
  • Hast du Decken in einem Format, das du nicht mehr benutzt?
  • Vielleicht sind dir deine alten Winterdecken auch nach mehrfachem Waschen zu dünn geworden und du magst sie ersetzen?
  • Oder wolltest du auf ein anderes Füllmaterial umsteigen?

Wie sieht es mit zusätzlichen Decken aus: Tagesdecken, Wolldecken, Fleece-Decken…
Was davon hast du tatsächlich im Einsatz? Was kann weg?

Vielleicht hast du auch noch ein Klapp-Gästebett oder eine Gästeluftmatratze die seit Jahren unbenutzt im Keller stehen?
Überlege dir, ob du die wirklich noch brauchst.

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Konntest du diese Woche schon einige Dinge aus dem Schlafzimmer schaffen?

Ab heute geht es so richtig ans „Eingemachte“, den Kleiderschrank. Da kann einem ganz mulmig werden: Auf der einen Seite steht man morgens vor dem Kleiderschrank und findet „nichts zum Anziehen“. Aber wie viel gibt man andererseits weg, ohne das Gefühl zu haben, man hätte nichts mehr anzuziehen? – Eine durchaus emotionale Sache das Klamotten ausmisten.

Da jeder von uns die Kleidung anders sortiert, aufbewahrt (hängend / gefaltet…), habe ich zu „Kategorien“ zusammengefasst. Heute starten wir mit „Hosen, Röcke & Kleider“ (dem Tag 1 von 5 geplanten für den Kleiderschrank).

Habe dafür einen großen Spiegel parat, um die Kleidung anzuprobieren.

Bereite auch vier Kisten / Säcke vor… um die Kleidungsstücke – dieses Mal wie folgt – zu sortieren:

  • Behalten
  • Nicht sicher (erkläre ich weiter unten)
  • Verkaufen
  • Verschenken / Spenden

Tag 27: Hosen, Röcke & Kleider (Kleiderschrank 1/5)

Lege alle Teile an Hosen, Röcken und Kleidern auf das Bett (dann musst du diesen Teil des Ausmistens auch heute abschließen). Hole auch Boxen hervor, die z. B. Sommergarderobe, Abendkleidung… enthalten, bzw. Kleidungsstücke, die an einem anderen Ort im Haushalt verstaut sind.

  • Probiere die Kleidungsstücke nacheinander an.
  • Passt das Kleidungsstück noch?
  • Trägst du Farbe / Stoff / Muster gerne?
  • Ziehst du es generell gerne an?
  • Passt es noch zu deinem heutigen Kleidungsstil?
  • Ist es in gutem Zustand?
  • Hast du es in den letzten 12 Monaten getragen?
  • Würdest du es heute wieder kaufen?

Vielleicht hast du auch ein Kleid / Kostüm für einen speziellen Anlass gekauft und seither nie mehr getragen?

Was möchtest du von den Teilen, die du heute anprobiert hast wirklich behalten? Was kannst du loslassen?

Evtl. kannst du etwas gezielt z. B. für Gartenarbeit oder Malerarbeiten aufheben (so mache ich das).

Sortiere die Teile in die vier Kisten / Säcke. Die Box „Nicht sicher“ kannst du über die nächsten Tage weiter füllen und dann für sechs Monate „verbannen“. Wenn du sie dann nicht vermisst, weg damit ;-)

Sieh gleichzeitig auch deine Kleiderbügel durch. Vielleicht hast du viel zu viele davon oder unterschiedlichste Farben und Formen.

Du wirst nach dem Einräumen erstaunt sein, wie sich dein Kleiderschrank schon etwas gelichtet hat.

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Ich bin begeistert, was die Challenge-Teilnehmer am „1. Tag Kleiderschrank“ schon alles rausgeschafft haben.

Wie lief es bei dir?

Weiter geht’s heute mit „Pullis, Blusen / Hemden & Oberteile“ (dem Tag 2 von 5 geplanten für den Kleiderschrank).

Habe dafür wieder einen großen Spiegel parat, um die Kleidung anzuprobieren.

Ebenso wieder vier Kisten / Säcke… um die Kleidungsstücke nach „Behalten“, „Nicht sicher“, „Verkaufen“, „Verschenken / Spenden“ zu sortieren.

Tag 28: Pullis, Blusen / Hemden & Oberteile

Lege alle deine Pullis, Blusen (ggf. Hemden) und andere Oberteile (Polos, T-Shirts, Langarmshirts, Rollkragenshirts, Trägershirts…) auf das Bett.

Stelle dir nun für alle Kleidungsstücke, die du nicht ganz sicher weiter tragen möchtest folgende Fragen:

  • Probiere die Kleidungsstücke nacheinander an.
  • Passt das Kleidungsstück noch?
  • Trägst du Farbe / Material / Muster noch gerne?
  • Ziehst du es generell noch gerne an?
  • Passt es noch zu deinem heutigen Kleidungsstil?
  • Ist es in gutem Zustand?
  • Hast du es in den letzten 12 Monaten getragen?
  • Würdest du es heute wieder kaufen?

Hat sich dein Kleidungsstil verändert? Vielleicht hast du jetzt lieber Strickjacken / Cardigans statt Pullis? (Das geht mir so. „Wäre das Alter“ meinte eine Bekannte zu mir ;-)
Meine Poloshirts mag ich auch nicht mehr, ich finde ich sehe darin so streng aus. Wie man sich doch verändert.

Welche Teile möchtest du wirklich behalten? Was kann deinen Kleiderschrank verlassen?

Kannst du etwas vielleicht gezielt weitergeben? (z. B. für Schule / Kindergarten als Malshirts)

Sortiere die Teile in die vier Kisten / Boxen. Die Box „Nicht sicher kannst du über die nächsten Tage weiter füllen und dann für sechs Monate „verbannen“. Wenn du sie dann nicht vermisst, weg damit ;-)

Sieh gleichzeitig auch deine Kleiderbügel durch. Vielleicht hast du viel zu viele davon oder unterschiedlichste Farben und Formen.

Ach ja, auf mehrfaches Nachfragen hin habe ich auch noch einen Blogbeitrag zum Thema „Was mache ich mit Kleidungsstücken, die nicht mehr passen“ verfasst… Ich hoffe, er ist hilfreich für dich.

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An nur zwei Tagen haben wir alle schon richtig was rausgeschafft aus dem Kleiderschrank. Was für eine Befreiung in einem Raum, der so wichtig für erholsamen Schlaf ist.

Tag 29: Nachtwäsche, Unterwäsche & Strumpfwaren

Heute gehen wir zu Nachtwäsche, Unterwäsche & Strumpfwaren über.

Auch hier kann einiges in den Schubladen oder dem Schrank verstaut sein, was wir nicht mehr tragen oder nicht mehr einwandfrei ist.
Der Schlafanzug, der im Trockner eingelaufen ist. Unterwäsche mit ausgeleierten Gummis oder Feinstrumpfhosen mit Laufmaschen, die wir aber noch unter der Hose tragen wollten, weil sie dort keiner sieht.

Also ran an diese drei Bereiche:

Nachtwäsche:

  • Gibt es Teile, die nicht mehr passen?
  • Was ist vielleicht beschädigt?
  • Welche Teile hast du wirklich noch gerne an?
  • Vielleicht hast du auch noch einen Morgenmantel, den du für den Wellnessurlaub gekauft, aber zu Hause nie mehr getragen hast?

Behalte worin du dich wohl fühlst. Den Rest sortiere aus.

Unterwäsche:

  • Welche Teile passen nicht mehr?
  • Hat etwas an Elastizität verloren?
  • Sind Kunststoffteile an Hemdchen oder BH gebrochen?
  • Welche Teile trägst du noch gerne und regelmäßig?

Hebe auf, was intakt ist und du gerne trägst. Die restlichen Teile verlassen das Haus.

Strumpfwaren:
Hier sehen wir uns Socken, Strumpfhosen, Feinstrümpfe / -strumpfhosen und Leggins an.

Socken & Wollstrumpfhosen:

  • Gibt es Paare, bei denen „der Zweite“ fehlt?
  • Haben Teile dünne Stellen oder Löcher?
  • Sind die Bündchen noch elastisch oder rutschen sie beim Tragen?
  • Passt die Größe noch?
  • Harmonieren die Farben allgemein noch mit deinem restlichen Outfit?

Und wie sieht es bei den Feinstrümpfen / -strumpfhosen aus?

  • Welche davon passen noch?
  • Gibt es welche mit Laufmaschen?
  • Gibt es Paare, bei denen „der Zweite“ fehlt?
  • Trägst du alle Farben noch?

Leggins:

  • Welche davon passen noch?
  • Gibt es Farben / Muster / Materialien die du nicht mehr magst?
  • Sind die Bündchen noch gut?

Bewahre auf, was du noch trägst und gut in Schuss ist. Der Rest geht in den Müll / wird gespendet.

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Wie geht es dir mit dem Ausmisten des Kleiderschrankes? Verspürst du schon ein Gefühl von Befreiung und Erleichterung?

Heute wenden wir uns Sport-, Outdoor- und Badebekleidung zu. Hier gibt es ja mittlerweile jede Menge an unterschiedlichen Bekleidungsstücken und Materialen für die verschiedensten Sportarten. Egal, ob Yoga, Tanz, Pilates, Joggen, Walken… Für jede Sport- und Bewegungsart sollten wir ein spezielles Outfit haben, jedes Jahr den neuesten Farbtrend mitmachen… Wenn man nach den Sportartikelherstellern und deren Werbung geht.

Auch hier finden wir bestimmt einiges, was nicht mehr so recht passt, abgetragen ist, die Imprägnierung verloren hat, wir den Sport gar nicht mehr ausüben…

Tag 30: Sport- & Outdoorbekleidung, Bademode

Los geht’s, alles raus aus dem Schrank, den Boxen oder ggf. aus dem Keller hervorholen (z. B. Skianzug…).

Sportbekleidung:

  • Welche Stücke passen noch?
  • Welche Teile hast du wirklich noch gerne an?
  • Was davon nutzt du noch regelmäßig für den Sport?
  • Gibt es Kleidungsstücke, die defekt sind, die Elastizität verloren haben…?

Bewahre auf, was du noch trägst und gut in Schuss ist. Die restlichen Teile verlassen das Haus.

Outdoorbekleidung (z. B. Wandern, Skifahren…):

  • Gibt es Kleidungsstücke, die nicht mehr passen?
  • Sind Reiß- / Klettverschlüsse noch einwandfrei?
  • Wie steht es um die Imprägnierung?
  • Welche Stücke trägst du noch regelmäßig und gerne?

Bewahre auf, was du noch im Einsatz hast und gut in Schuss ist. Sortiere die restlichen Teile aus.

Bademode:

  • Gibt es Teile, die nicht mehr passen?
  • Hat etwas an Elastizität verloren?
  • Trägst du jetzt vielleicht lieber Badeanzug statt Bikini oder Tankini?
  • Sind vielleicht Verschlüsse oder Kunststoffteile gebrochen?
  • Magst du Farben, Schnitt und Muster noch?

Hebe auf, worin du dich wohl fühlst, den Rest gib weg.

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Jetzt sind wir fast durch mit dem Kleiderschrank bzw. dem Schlafzimmer. Ein bisschen „Kleinkram“ sehen wir uns heute noch an, nämlich Schmuck und Accessoires.

Du besitzt vielleicht Gürtel von Hosen, die du längst nicht mehr im Schrank hast. Acht verschiedene Sonnenbrillen, von denen du nur zwei wirklich trägst. Ein Armband, dass du dir in Urlaubslaune gekauft hast… Und deinen Mann darfst du auch einladen, Krawatten, Hosenträger, Manschettenknöpfe… durchzusehen ;-)

Tag 31: Schmuck & Accessoires

Nimm alles aus Schrank, Schubladen, Schmuckkästchen… oder wo du Schmuck & Accessoires verstaut hast.

Gürtel:

  • Welche Gürtel passen und gefallen dir noch?
  • Besitzt du noch das passende Kleidungsstück dazu?
  • Welche Gürtel trägst du noch regelmäßig?
  • Sind die Gürtel noch in gutem Zustand? (z. B. Gürtellöcher / Stoffgürtel ausgefranst)

Tücher:

  • Magst du Farbe / Muster / Material deiner Tücher noch?
  • Welche Tücher trägst du noch gerne und regelmäßig?
  • Sie die Stoffe noch gut erhalten?

Sonnenbrillen:

  • Welche deiner Sonnenbrillen trägst du noch gerne und regelmäßig?
  • Passen die Farben / Stil zu deinem restlichen Outfit?
  • Sind die Gläser / Fassung noch gut oder evtl. zerkratzt?
  • Vielleicht hast du auch noch einige ungenutzte Brillenetuis herumliegen?

Schmuck:
Ohrringe, Halsketten, Armbänder, Fußkettchen, Ringe, Uhren… Von Modeschmuck über echten Gold- und Silberschmuck kann da alles dabei sein. Vielleicht auch „Erbstücke“ oder Schmuckgeschenke, mit denen Gefühle verbunden sind. (In diesem Fall kannst du dir ruhig Zeit lassen um herauszufinden, was du mit diesen Teilen machen möchtest).

Sortiere zunächst deinen Schmuck vor, z. B. nach Modeschmuck und echten Gold- & Silberschmuck.

Modeschmuck:

  • Hast du Lieblingsteile, die du gerne und regelmäßig trägst?
  • Was passt noch zu deinem aktuellen Stil / Outfit?
  • Passen die Ringe noch?
  • Hast du evtl. den einen von einem Paar Ohrringe verloren?
  • Sind die Dinge noch in gutem Zustand?
  • Verträgst du das Material noch? (z. B. Nickel)

Gold- & Silberschmuck:

Er ist klassisch und man kann damit „nichts falsch“ machen. Dennoch…

  • Trägst du die Teile gerne und regelmäßig?
  • Gibt es vielleicht vergoldete Stücke, wo die Farbe abgetragen ist?
  • Passen die Ringe noch? (evtl. kannst du sie ändern lassen)
  • Hast du bei den Ohrringen jeweils das vollständige Paar?
  • Sind die Teile noch in gutem Zustand oder ist z. B. ein Stein gesprungen?

Krawatten & Co.:
Wenn dein Mann Lust hat und sich vielleicht von deiner Ausmistaktion inspiriert fühlt, kann er sich heute folgende Teile vornehmen:
Gürtel / Hosenträger, Krawatten / Fliegen, Manschettenknöpfe, Sonnenbrillen…

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Wir starten in die sechste und letzte Woche der Haushaltsfee Ausmist-Challenge. Da kommenden Sonntag Muttertag ist und ich den teilnehmenden Müttern diesen Tag „frei halten“ möchte (und mir auch ;-), haben wir noch sechs Tage vor uns. In diesen nehmen wir uns systematisch das Kinderzimmer (oder mehrere) vor.

Wenn die Kinder bereits ausgezogen sind oder wer keine hat, der kann sich anderen Aufgaben zuwenden: Nacharbeiten, Gästezimmer…

Und jetzt geht es ran an das Kinderzimmer (ich bleibe beim Schreiben der Einfachheit halber bei der Einzahl hinsichtlich Kinderzimmer und Kind). Erkläre deinem Kind zunächst, dass auch das Kinderzimmer ausgemistet wird und warum.

Lasse dein Kind ruhig auch am Ausmisten teilnehmen und frage es vor allem wenn es um das Ausmisten von Spielzeug und Stofftieren geht. Und bei Dingen, die es geschenkt bekommen hat und Erinnerungen damit verbindet. (Wenn dein Kind kein Baby mehr ist, kannst du das Babyspielzeug natürlich einfach so aus dem Zimmer schaffen). Bei älteren Kindern oder Teenagern kannst du die Aufgabe auch an dein Kind weitergeben oder es dabei unterstützen und ihr geht jede Aufgabe gemeinsam an.

Eine gute Unterstützung bleibt bestimmt der Motivationsbogen. Ihr könnt dort nochmals ein Familienziel für das Ausmisten des Kinderzimmers festlegen oder auch eine gezielte Belohnung für das Kind. Verkaufserlöse von Spielsachen, Kleidung etc. könnten z. B. auch in die Spardose des Kindes wandern.

Legt bei gemeinsamer Arbeit die Lieblingsmusik deines Kindes auf, so macht es mehr Spaß, beim Entrümpeln mitzumachen.

Noch ein wichtiger Gedanke vorab: Für Kinder ist es wichtig „physische Grenzen“ für Spielzeug, Bücher, Stofftiere etc. zu setzen. Damit ist gemeint, dass die Dinge an einen festen Platz im Regal, eine Box etc. kommen und nicht am Boden herumliegen.

Tag 32: Freiflächen, Bett & Nachttisch

Heute machen wir uns zunächst wieder daran, die Flächen frei zu schaffen. Es reicht aus, die Dinge an den richtigen Platz zu sortieren oder wegzuwerfen („aussortiert“ wird im Laufe der Woche).

Fußboden / Fensterbrett:
Oft bleiben Spiele, Bauklötze etc. nach dem Spielen liegen. Papierschnipsel, Schere, Kleber sind nach der Bastelaktion am Boden verstreut…, Kleinteile, Taschentücher… liegen auf dem Fensterbrett.

Hebe alles auf und sortiere es an den richtigen Platz oder gib es in den Müll.

Bett:

  • Was liegt auf dem Bett / im Bett, was dort nicht hingehört? (z. B. zerknüllte Taschentücher, das Spielzeugauto…)
  • Gibt es zu viele Decken oder Kissen die fürs Schlafen nicht benötigt werden?
  • Ist überhaupt genug Platz zum Schlafen oder sind zu viele Stofftiere darin? (max. vier ist eine gute Zahl)

Lasse nur das allerwichtigste im Bett, der Rest wird an seinen Platz gebracht oder entsorgt.

Nachttisch:
Er ist eine beliebte Fläche um Dinge mal eben abzulegen oder zu verstauen. Von den Milchzähnen, Bücher über Stifte und Papierschnipsel kann sich dort alles mögliche befinden.

Was wird im Zimmer an den richtigen Platz gebracht, was verlässt den Haushalt?

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Heute nehmen wir uns im Kinderzimmer Bücher, Kinderspiele und Puzzles vor.

Was sich da über die Jahre ansammelt ist eine ganze Menge. Doch stimmen die Bücher, Spiele und Puzzles irgendwann nicht mehr mit dem Alter des Kindes überein. Puzzleteile oder Spielfiguren fehlen, von Büchern ist das Cover abgerissen…

Halte wieder vier Boxen parat: Behalten, Müll, Verkaufen, Verschenken / Spenden

Also ran an die heutige Aufgabe.

Tag 33: Bücher, Spiele und Puzzles (Kinderzimmer 2/6)

Bevor du dich (ihr euch) ans Aussortieren macht, sollte zunächst entschieden werden, an welchem Ort im Kinderzimmer Bücher, Spiele und Puzzles künftig aufbewahrt werden. Vielleicht willst du auch ein Regal entfernen, umstellen… oder das Zimmer neu gestalten.

Danach werden alle Bücher, Spiele und Puzzles aus allen Zimmern in der Wohnung / im Haus zurück ins Kinderzimmer gebracht.

Nimm dann auch alle Bücher, Spiele und Puzzles aus dem Regal / Schrank und mache drei Stapel oder Haufen.

Los geht’s mit dem Aussortieren:

Bücher:
Stelle zu Büchern folgende Fragen…

  • Passt das Buch noch zum Alter des Kindes?
  • Liest das Kind dieses Buch häufig?
  • Warum will das Kind das Buch behalten?
  • Ist es ein Lieblingsbuch?
  • Ist das Buch noch gut erhalten?

Spiele:
Stelle zu Spielen folgende Fragen…

  • Ist das Spiel noch altersgerecht?
  • Wie oft wird mit dem Spiel gespielt?
  • Ist es ein Lieblingsspiel?
  • Warum will das Kind das Spiel behalten?
  • Ist das Spiel noch gut erhalten, fehlen eventuell Teile / Figuren?

Puzzles:
Stelle zu Puzzles folgende Fragen…

  • Ist das Puzzle noch altersgerecht?
  • Mag das Kind das Motiv?
  • Wie oft wird mit dem Puzzle gespielt?
  • Warum will das Kind das Puzzle behalten?
  • Ist es ein Lieblingspuzzle?
  • Ist das Puzzle noch gut erhalten, fehlen eventuell Teile?

Wenn dein Kind älter ist bzw. ein Teenager, kannst du ihm diese Tagesaufgabe übertragen.

Was wird im Kinderzimmer behalten? Was geht in den Müll (fehlende Teile, defekt…) und was kann verkauft oder gespendet werden?

Ganz wichtig: Entsorge die Dinge nur nach Rücksprache mit deinem Kind.

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Wie ging es bei dir gestern mit dem Ausmisten im Kinderzimmer?

Ich war mit meinem Sohn 45 Minuten zu Gange. Er brauchte mit seinen sieben Jahren wirklich Unterstützung dabei. Ich hatte die Stapel an Büchern, Puzzles und Spielen vorsortiert. Ausmisten wollte er dann alleine. Zu ein paar Dingen fragte ich ihn dann nochmals und es gingen noch ein paar mehr Teile weg. Er konnte sogar klar benennen, wofür er zu alt ist, was ihm zu einfach ist, aber auch, was er behalten will, weil es z. B. ein lustiges Buch ist… Mit 21 Teilen, die raus gingen, bin ich stolz auf ihn ;-)

Es geht weiter mit Kinderklamotten, Kinderbettwäsche & Decken.
Je nach Alter des Kindes können da noch so manche Teile aus der Babyzeit dabei sein. Auch ich habe noch kleine Bettdecken mit Bezügen im Kinderzimmer verstaut. Das war mal für das Reisebettchen, das wir noch länger nutzten oder wenn der Kleine bei uns schlief.
Die Sommersachen vom letzten Jahr, die zu klein geworden sind, Strümpfe mit Löchern…

Also ran an den Kleiderschrank im Kinderzimmer.

Tag 34: Kinderkleidung, Bettwäsche & Decken

Nimm zunächst alle Teile aus dem Kleiderschrank / Bettkasten etc. heraus.

Kinderkleidung:

  • Was davon passt noch?
  • Was zieht das Kind gerne an?
  • Ist es noch gut in Schuss oder muss es evtl. genäht werden?
  • Haben Socken / Strümpfe Löcher?
  • Sind die Gummizüge noch in Ordnung?

Prüfe auch die Kleidung der anderen Jahreszeiten, falls sie in Boxen oder ggf. im Keller (z. B. Skianzug) verstaut sind.

Was bleibt im Kleiderschrank, was kann gespendet / verkauft werden oder geht in den Müll?

Bettwäsche & Decken / Kissen:

  • Welche Bettwäsche ist noch im Einsatz?
  • Wie sieht es bei den Betttüchern aus?
  • Hast du noch Babyschlafsäcke?
  • Gibt es ein Baby Schlafset, das nicht mehr benutzt wird?
  • Vielleicht findest du weitere Wolldecken etc., werden sie genutzt?

Was kann zurück in den Kleiderschrank, was verlässt das Haus?

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Wer kennt das nicht, im Wochenrhythmus oder sogar öfter bringen die Kinder lose Papiere, Basteleien, Malereien, Kunstprojekte etc. von Kindergarten oder Schule mit nach Hause. Und wenn wir nicht aufpassen, sind die Teile im Handumdrehen im gesamten Haushalt verteilt.

Aber was machen wir mit diesen Dingen? Das Kind ist stolz auf seine Werke, wir sehen sie an und würden sie in Gedanken manchmal am liebsten in die Tonne wandern lassen, da wir ohnehin nicht mehr wissen, wohin mit dem Kram. Was aber nichts damit zu tun hat, dass uns die Arbeiten unseres Kindes nicht gefallen oder wir sie nicht wertschätzen. Es ist einfach viel zu viel Papierkram.

Gleichzeitig aber plagt uns das schlechte Gewissen schon beim Gedanken an das Wegwerfen… So heben wir Papiere, Basteleien etc. oft auf und denken, wir machen uns im nächsten Monat dran sie auszumisten. Aber dann ist es wieder das Gleiche, der Stapel ist noch größer… und wir schaffen es vielleicht zur Leerung des nächsten Papiermülls, das Gröbste zu entsorgen.

Aber es gibt eine Lösung zu diesem Problem und die schauen wir uns heute an.

Tag 35: Papiere, Bilder & Basteleien

Schritt 1) Stapel anlegen

Zunächst sammeln wir die Papiere, Bilder etc. ein und sortieren sie nach Stapeln:

  • Informationen von Schule / Kindergarten (z. B. Frühlingsfest, Konzert…)
  • Papiere mit Rückmeldung an Schule / Kindergarten gehen. (z. B. Zeugnis, Elternabend…)
  • Arbeitsblätter aus der Schule (z. B. Aufgaben von dort oder Hausaufgaben…)
  • Bilder / Malereien
  • Basteleien

Schritt 2) Aufbewahrungsart überlegen

Bevor wir ans Ausmisten der Unterlagen etc. gehen, überlege dir, wie du die Dinge aufbewahren willst.
Möglichkeiten wären z. B. Schnellhefter, Ordner, Stehsammler oder Hängeregister. Falls du Basteleien vorerst aufheben möchtest, eigenen sich wohl am besten Boxen. Wenn du große Bilder aufheben willst, könntest du Zeichnungsmappen verwenden.

Vielleicht hast du auch schon angefangen mit einer Ablageart und kannst sie gleich weiter verwenden. Oder du hast nicht alle Aufbewahrungsarten zu Hause und musst erst noch los, um die Ordner / Behälter zu besorgen. Solange kannst du die Dinge in Wäschekörben oder Kartons verstaut lassen, aber die Ablage zeitnah umsetzen.

Schritt 3) Stapel Ausmisten

Wenn wir uns die Stapel so ansehen, wissen wir, wir können über die Jahre nicht alles aufheben, was die Kinder fast täglich anschleppen. Also ran ans Ausmisten.

a) Informationen & Papiere von Schule / Kindergarten:

  • Sind die Infos noch aktuell (z. B. Ferienplan Schuljahr) oder liegt da noch der Essensplan vom Vormonat?
  • Welche Info geht zurück an die Schule? (z. B. mit Unterschrift, Backen fürs Sommerfest etc.)
  • Behalte, was wirklich noch wichtig ist, der Rest geht in den Papiermüll.

b) Arbeitsblätter aus der Schule

Ich wundere mich, das heute anscheinend viel weniger mit gebundenen Heften gearbeitet wird als früher. Da wird die Papierflut immer mehr, die Ordnung weniger.

  • Was aus dem Stapel muss wirklich behalten werden und ist für das weitere Lernen / Wiederholen des Lernstoffes wichtig?
  • Gibt es ein paar außerordentlich gute Arbeitsblätter, die sinnvolles Wissen vermitteln?
  • Oder Hausaufgaben mit tollen Erlebnisaufsätzen…?
  • Wie wäre es, pro Jahr und Fach z. B. fünf bis zehn Blätter aufzuheben (es ändert sich ja auch die Schrift des Kindes, diese Entwicklung zu verfolgen finde ich schön, auch fürs Kind später)
  • Wie magst du es ablegen? Dazu eignet sich z. B. ein Stehsammler pro Jahr.

Was von den Unterlagen wird behalten, was wandert in den Papiermüll?

c) Bilder / Malereien

Das kann ein Mix sein aus Bildern und Malereien aus Schule / Kindergarten und auch privat.

Ich weiß, wie schwer es oft ist, sich von den schönen Malereien zu trennen. Deshalb mache ich es so, dass ich die schönsten für eine Zeit lang in der Küche oder Esszimmer aufhänge. Dort bleiben sie dann meist für ein paar Wochen oder passend zur Jahreszeit. Der Kleine hat auch eine Pinnwand im Zimmer, die er selbst verwaltet.

  • Mit welchen Bildern / Malereien verbindest du etwas Besonderes?
  • Welche Teile gefallen dir besonders gut?
  • Stimme mit deinem Kind ab, ob es ok ist, den aussortierten Stapel zu entsorgen.
  • Notiere Jahr, Name (ggf. mehr Details) auf das Bild / Malerei und sortiere es in die Aufbewahrung.
  • Alternativ kannst du auch von tollen Bildern Fotos machen und sie dennoch entsorgen.

Die aussortierten Dinge verlassen das Haus.

d) Basteleien & Co.

Das können schon mal größere Objekte sein. (Mein Kleiner kam kürzlich mit Objekten aus Zahnstochern und Mini-Marshmallows nach Hause. An einem Regentag war ich froh, dass er damit weiter bastelte, aber jetzt ist eine ganze „Ausstellung“ in seinem Kleiderschrank ;-)

  • Welche Basteleien sind etwas Besonderes und was willst du aufheben?
  • Gibt es bemalte Steine, die im Haus verteilt sind?
  • Stimme mit deinem Kind ab, ob es ok ist, die aussortierten Dinge zu entsorgen.
  • Wie wäre es auch hier mit Fotos, statt das meiste zu horten?

Packe in eine Box, wenn du etwas aufbewahren willst, der Rest geht in den Müll.

+++

Tipp: Sobald künftig wieder Papiere, Malereien etc. ins Haus flattern, zeitnah prüfen und bearbeiten, ablegen oder in den Müll geben (nach Absprache).

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Wenn ich mir ansehe, mit was mein Kleiner so spielt, dann ist es meist Duplo, Holzbausteine, Papphäuser aus Kartons basteln, Malen oder anderweitig kreativ sein.
Das Playmobil steht im Keller und es wird nicht danach gefragt. Autos sind auch nicht wirklich so der Hit, Stofftiere nur zum Schlafen wichtig… Und dann ist da noch so allerlei Kleinkram mit dem nichts anzufangen ist und den ich „zusammenhangloses Spielzeug“ nenne.

Kennst du das auch? Wie sieht es bei euch zu Hause im Kinderzimmer aus?

Tag 36: Spielzeug, Puppen & Stofftiere

Heute nehmen wir uns die Boxen, Kisten oder wo immer das (Kreativ-) Spielzeug deines Kindes aufbewahrt wird, vor. Ebenso Bett, Regale… wo eben Puppen und Stofftiere aufbewahrt werden.

Zuerst sammeln wir alles Spielzeug, Stofftiere und Puppen ein, was im Zimmer herumliegt bzw. in der Wohnung / Haus verteilt ist. Vielleicht hast du auch einen Kellerraum oder Spielzimmer im Dachboden.

Spielzeug:
Sortiere das Spielzeug nach Boxen, z. B. Duplo, Lego, Holzbauklötze, Autos, Playmobil, Holzeisenbahn… und sicher noch viele andere Dinge, an die ich nicht denke, weil ich in Sachen Spielzeug recht konservativ bin ;-)

Überlege am besten mit deinem Kind…

  • …mit was es noch gerne spielt
  • …mit was es häufig spielt
  • …ob es noch altersgerecht ist
  • …was es von dem kleinen Krimskrams behalten will
    etc.

Was soll wirklich behalten werden, was verlässt den Haushalt (Verkauf, Verschenken, Spende)?

Puppen & Stofftiere:
Wie sieht es bei Puppen (inkl. Barbie) und Stofftieren aus. Zu manchen besteht ja durchaus eine tiefere Verbindung. Aber es gibt auch Teddys, die man von einer Messe mitgebracht hat, ein Valentinsgeschenk von Bekannten, von der Losbude am Rummelplatz…

Hinterfrage mit deinem Kind…

  • …welche Puppen / welche Stofftiere ihm wichtig sind
  • …mit was es eine besondere Erinnerung verknüpft
  • …mit welchen das Kind gerne spielt
  • …mit welchen es gerne kuschelt
  • …wie aktuell ist Barbie noch?
  • …wird das ganze Zubehör noch benötigt?
  • …steht da vielleicht ein Puppenhaus, mit dem das Kind längst nicht mehr spielt?

Von was kann sich dein Kind trennen, was bleibt im Kinderzimmer?

Tipp: Wenn dein Kind sich nicht sicher ist, dann kannst du auch probieren, einen Teil des Spielzeugs/Puppen/Stofftiere in Boxen zu packen und im Keller, Dachboden… zu verstauen. Wenn das Kind z. B. innerhalb 6 Monaten nicht mehr nachfragt, dann kannst du das Spielzeug weggeben, oder mit etwas aus dem Zimmer tauschen. Vielleicht wird es dann wieder interessant.

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Sechs intensive Wochen des Ausmistens liegen hinter uns und wir haben alle eine Menge aus dem Haus geschafft.

Am heutigen letzten Tag nehmen wir uns noch Elektronisches Spielzeug, Geräte & DVDs im Kinderzimmer vor.

Im Vergleich dazu, wie ich in den 70ern und 80ern aufgewachsen bin, kann ich mich nur noch wundern was Kinder heute teilweise an elektronischem Spielzeug, Videospielen etc. zu Hause haben. Ja, ich komme da fast nicht mehr mit, was es heute alles so gibt.

Tag 37: Elektronisches Spielzeug, Geräte & DVDs

Sammle zunächst im Haushalt ein, was an elektronischem Spielzeug, Spielkonsolen, DVDs, CDs für Kinder etc. verteilt ist.

Dann sortiere die Dinge thematisch vor.

Elektronisches Spielzeug:
Das kann von der elektronischen Registrierkasse über den laufenden Hund bis zum Plastikinstrument alles Mögliche sein. Vielleicht ist irgendwo auch noch ein elektrisches Mobile verstaut?

  • Welches elektronische Spielzeug wird noch regelmäßig benutzt?
  • Ist es noch funktionsfähig?
  • Entspricht es noch dem Alter des Kindes?

Was davon bleibt im Kinderzimmer, was kann verschenkt / verkauft werden?

Spielkonsolen:
Da gibt es von den Einsteigermodellen wie TV-Lernkonsolen, Videospielkonsolen und Zubehör alles mögliche.

  • Was davon ist regelmäßig im Einsatz?
  • Gibt es Teile, die nicht mehr altersgerecht sind?
  • Was ist noch voll funktionsfähig?
  • Gibt es Spiele die nicht mehr benötigt werden?

Was davon verlässt den Haushalt, was bleibt im Kinderzimmer?

DVDs & CDs:
Vielleicht gibt es auch noch DVDs und CDs im Kinderzimmer.

  • Welche davon werden noch angesehen / angehört?
  • Sind sie noch altersrelevant?

Welche Teile bleiben im Kinderzimmer, was geht aus dem Haus?

Sonstige Geräte:
Welche Geräte gibt es sonst noch im Kinderzimmer? (CD-Player, TV, Tablets…)
Vielleicht magst du die Technik auch reduzieren und etwas davon entsorgen?

Wichtiger Hinweis: Das war die letzte Tagesaufgabe der Ausmist-Challenge. Danke, dass du mit dabei warst. Ich melde mich am Montag bei dir mit einer kleinen Umfrage, damit ich mein künftiges Angebot auf deine Wünsche abstimmen kann. Die Auswertung des Gewinnspiels erfolgt Anfang nächster Woche.
Dir einen erholsamen Sonntag, den hast du dir wirklich verdient.
Wenn du in der Facebook-Gruppe dabei bist, schaue doch auch am Sonntag Nachmittag mal vorbei, wir haben uns eine kleine Aktion überlegt.

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