Wie Yvonne in Rekordzeit ohne Mühe 1.000 Sachen ausgemistet hat

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Die erste Haushaltsfee Ausmist-Challenge hatte über 2.500 Teilnehmer. Wir haben im Anschluss an die Challenge Interviews mit einigen Teilnehmerinnen geführt und stellen diese auf dieser Seite vor. Dabei war eine wichtige Frage: Wie viele Sachen konnten die Teilnehmer Ausmisten?

Manche möchten anonym bleiben. Den Namen habe ich dann geändert, es handelt sich aber durchweg um echtes Feedback.

Katrin: “Unglaublich gutes Gefühl”

Bitte stelle dich doch einmal kurz vor, Katrin…

Hallo! Mein Name ist Katrin. Ich bin 46 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und zwei Katzen (Freigänger) in einer Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon, Keller und Garage auf 115 m². Wir sind beide voll berufstätig, wir haben keine Kinder.

Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Sehr gut! Vieles habe ich zwar erst am Wochenende nachgearbeitet, aber trotzdem ist alles fertig geworden.

Was war dein größter Erfolg?

Mich als Leseratte von Bergen von Büchern zu trennen.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Das waren mindestens 500 bis 700 – grob geschätzt.

Hattest du von deinem Mann Unterstützung? Wie ging er mit dem Thema Ausmisten um?

Ja, hatte ich! Mein Mann hat kräftig mitgeholfen und sich auch von Büchern, CDs, DVDs und Kleinkram trennen können.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Unglaublich gutes Gefühl. Befreit. Weniger ist doch mehr….. :)

Stefanie: “Endlich Platz.”

Stefanie, bitte stelle dich doch einmal kurz den Lesern vor…

Hallo. Ich heiße Stefanie Faltus und komme aus Langgöns. Wir sind zu viert. 2 Erwachsene und 2 Kinder. Unser Haus ist riesig. Bewohnen tun wir im Moment nur 6 ZKB auf ca. 170qm. Dazu gibt es noch Keller und 600qm Garten.

Das klingt nach eine großen Aufgabe. Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Die Challenge ist super gelaufen. Ich habe viel aussortiert. Und alles ist ordentlich.

Mein größter Erfolg war die Küche. Ich wusste gar nicht was wir alles haben. Vieles davon befindet sich nun in anderen Haushalten. Kostenlos über Kleinanzeigen. Habe einige Menschen glücklich gemacht.

So um die 175 Teile konnte ich loslassen.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Großartig. Endlich Platz. Wir haben viel gespendet – besonders Kleidung – was super ankam. Es ist toll wenn man einen Schrank öffnet und es fällt einem nichts entgegen. Gerade in der Küche. Wirklich befreiend. Man hat nur noch die Sachen die man auch wirklich braucht.

Melanie: “Echt ordentlich geworden”

Hallo Melanie, erzähl mal ein bisschen von dir…

Ich bin Melanie Thiemann, 30 Jahre alt und letztes Jahr im November mit meinem Freund in unser Haus gezogen. Das hat ne Größe von ca. 100 qm und ist aufgeteilt in Küche, Wohnzimmer, zwei kleine Flure, zwei Bäder, Büro, Schlafzimmer. Und ein sich noch im Umbau befindendes Kinderzimmer.

Was war dein größter Erfolg?

Größter Erfolg definitiv das Büro. Das war nach dem Umzug mehr oder weniger Ablageort für alles mögliche und jetzt ist es echt ordentlich geworden.

So ca. 300 Teile haben meinen Haushalt verlassen.

Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Ich lebe mit meinem Freund zusammen und der hat mich unterstützt und auch ein bisschen entsorgt.

Welches Gefühl es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Es ist ein schönes Gefühl, nicht mehr so viel Geproeddel zu haben. Aber einige Dinge muss ich noch fleißig nacharbeiten.

Danke für das Interview, Melanie!

Manu: “Das Horrorzimmer überwunden”

Manu, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Hallo Liebe Claudia, ich heiße Manu, lebe in der Schweiz . Ich bin 66 und habe einen Haushalt mit Mann und zwei Töchtern (24 und 17 Jahre), die anderen Kinder sind schon alle ausgezogen. Haustiere: zwei große Hunde. Wir leben in einem Einfamilienhaus am Land mit großem Garten, Entengehege usw. Ich bin Hausfrau.

Das Haus hat 7 Zimmer plus zwei Bäder, Küche, großer Keller, Estrich , Garage. Also viel Platz um auch ungenutzten überflüssigen Kram unterzubringen.

Wie viele Teile haben insgesamt deinen Haushalt verlassen?

Ich habe genau gezählt: ganze 507 Sachen habe ich bereits rausgeschafft!

Wow, das ist eine Menge! Gab es ein Zimmer oder ein Thema, wo dir das Loslassen von Dingen weniger leicht fiel?

Ich habe ja ein Horrorzimmer wie ich es nenne, das ist mein Büro. Da horte ich Papierkram, PC, Bügelwäsche, aber auch Sachen, die mir lieb sind… Handarbeiten, Gartenkram, meine Bücher, Bastelsachen, Zeitschriften… und alles wo ich nicht weiß wohin damit. Da habe ich es jetzt auch geschafft ein bisschen Ordnung reinzubringen… aber das dauert noch. Muss mich immer wieder überwinden.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Erstaunlicherweise hält sich in Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Bad so eine Grundordnung. Es ist viel leichter, dort zu putzen und aufzuräumen.
Ich vermisse nichts, allerdings habe ich mein entsorgtes Tablett wieder vorgeholt (hatte es noch nicht weggebracht). Weil ich es doch brauche wenn wir auf der Terrasse essen.

Anna: “Ausmisten hat etwas sehr Befreiendes”

Hallo Anna, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Mein Name ist Anna und ich lebe mit meinem Ehemann zusammen in einer kleinen 2,5 Zimmerwohnung in Baden-Württemberg. Es ist unsere erste gemeinsame Wohnung. Das Inventar besteht zu großen Teilen aus ausgedienten Möbeln, die wir von Verwandten und Freunden geschenkt bekommen haben.

Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg bisher war, dass wir ein Regal in der Küche erfolgreich entrümpeln konnten. Es hatte sich zum Ablageplatz für alles Mögliche entwickelt.

Wie viele Teile haben deinen Haushalt verlassen?

Momentan 160 ich bin aber sicher, dass bis zum Ende der Challenge mehr dazu kommen werden.

War Ausmisten schon immer ein Thema für dich? Oder hat dir die Challenge den nötigen Anschubser gegeben, um richtig zu starten?

In der Vergangenheit bin ich schon öfters alle Schränke und Kisten durchgegangen, um Unbrauchbares auszumisten. Eine komplette Wohnung zu entrümpeln ist aber für mich eine neue Dimension.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Ein gutes Gefühl! Die Wohnung sieht ordentlicher aus und ich finde Sachen, die ich suche schneller. Ausmisten hat etwas sehr Befreiendes.

Mariana: “Wir haben 850 Teile weggegeben”

Mariana, wie alt bist du und wie wohnst du?

Ich heiße Mariana, bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 12, 7 und 1 Jahr. Ich bin teilweise berufstätig als Lehrerin an einer Wirtschaftsschule. Wir wohnen in einem Reihenhaus mit 150 m². Wir haben ein Wohnzimmer, ein Esszimmer mit kleiner Küche, ein Gäste-WC, zwei Bäder, zwei Kinderzimmer. Eines davon so groß, dass beide Mädchen locker Platz drin haben. Dazu ein Schlafzimmer, ein Home-Office, im Keller ein Büro für die Nachhilfe, eine Waschküche und eine kleine Werkstatt. Zum Haus gehören ein kleiner Garten mit Terrasse sowie ein Balkon und eine Garage.

Wow, das hört sich nach viel Hausarbeit an. Wie ist für dich die Ausmist-Challenge gelaufen?

Die Ausmist-Challenge hat perfekt unsere Renovierungsprojekte ergänzt. Wir wollten die Kinderetage renovieren. Es kam ein Wasserrohrbruch im Kinderbad dazu, so dass die Aktion größer war als geplant. Zum Glück war das Timing so, dass wir mitten im Räumen waren, als die Ausmist-Challenge begann. Ich musste aufgrund der vielen Arbeit allerdings vieles aufs Wochenende schieben.

Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg war, meinen Mann dazu zu bekommen, sich von heiß geliebten Kleidungsstücken und Schuhen zu trennen. Immerhin haben wir zwar einen großen Kleiderschrank, aber seine “Hälfte” macht 75 % aus.

Oje, das ist ja in vielen Fällen auch umgekehrt… Wie viele Teile haben euren Haushalt verlassen?

Wir haben ca. 850 Teile weggeben, genau habe ich nicht gezählt. Denn anfangs habe ich immer die Kisten gezählt – und da waren ja immerhin viele kleine Teile drin. Alleine die große Spielzeugauto-Tonne von Sohnemann, die nun meine Neffen haben, enthielt etwa 200 kleine Fahrzeuge.

Ausmisten mit Motivationsbogen

Angelika: “Endlich Platz in den Schränken”

Hallo Angelika, bitte stelle dich doch einmal kurz vor…

Hallo, ich bin Angelika (49 Jahre), arbeite 30 Stunden in der Woche im Büro. Ich bin ehrenamtlich im örtlichen Musikverein tätig und selbst auch Musikerin.

Ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden bereits erwachsenen Kindern, 20 und 23 Jahre, in einem Einfamilienhaus in einem Dorf in Baden-Württemberg.

Unser Haus hat 2 Bäder, 1 Gästetoilette, 1 Küche, 1 Esszimmer, 1 Wohnzimmer, 5 Zimmer. Dazu 1 Abstellkammer und 5 Kellerräume und eine Garage.

Was war dein größter Erfolg bei der Ausmist-Challenge?

Das Ausmisten meiner Küche war mein größter Erfolg. Endlich habe ich mal eine freie Arbeitsfläche und noch Platz in den Schränken.

Hattest du vom Partner Unterstützung? Und wie gingen deine Mitbewohner mit dem Thema Ausmisten um?

Ja. Es war echt super. Mein Mann und meine Kinder haben bei einigen Sachen sehr viel mitgeholfen. Meine Tochter freut sich sehr, dass wir uns ans Ausmisten machen. Ich habe das Gefühl, dass ihr meine Unordnung oft unangenehm ist.

Welches Gefühl ist es für dich, nach der Challenge mit weniger Sachen durchs Leben zu gehen?

Mir geht es sehr gut. Bis jetzt habe ich noch nichts vermisst. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder einen schön aufgeräumten Schrank aufmache.

Yvonne: “Über 1.000 Teile losgeworden”

Liebe Claudia,

mein Name ist Yvonne. Ich lebe in einem 4-Personenhaushalt. Unsere Wohnung ist 120 qm groß und verfügt über 2 Kinderzimmer. Seit Jahren habe ich vor, unseren Haushalt zu erleichtern. In allen Ecken standen Kartons und Dinge, für die wir keine Verwendung hatten. In unseren zwei Abstellräumen wurde vieles erst einmal schnell hineingeworfen. Ich bin mit dem Beseitigen dieser Ecken nie weit gekommen, weil ich nicht wusste, wo ich anfangen soll.

Mein größter Erfolg war das Durchhalten und damit eine Verschönerung aller Räume. Ich habe auch wunderbare Sachen wiedergefunden, die ich seit Jahren suchte, z. B. Fotos aus dem Sommerurlaub 2007 – danke an Dich, Claudia!

Über 1.000 Teile haben bisher den Haushalt verlassen. Die vorletzte Aufgabe – Spielzeug im Kinderzimmer – ist noch nicht erledigt, weil mein Sohn dafür keine Zeit hatte. Es kommt also noch eine Menge dazu.

Das Loslassen wurde durch die Unterstützung meiner Tochter und die motivierende Punkteliste sehr erleichtert. Mit jedem Tag ging es ein bisschen einfacher, weil ich alles aussortiert habe, was ich nicht nutze. Die täglichen detaillierten Anweisungen waren unglaublich hilfreich für mich.

Die Challenge war der notwendige Auslöser, um zu starten. Das strukturierte Vorgehen und der sofort sichtbare Erfolg haben mich überzeugt.

Sabine: “Ein tolles Gefühl zu entrümpeln”

Ich bin Sabine, wohne in der Schweiz und komme ursprünglich aus Deutschland. Mein Freund und ich leben in einer 5 1/2 Zimmer-Wohnung mit zwei Katzen zusammen :)

Die Ausmist-Challenge war für mich sehr gut. Ich machte in der Zeit eh Frühjahrsputz und daher ist alles gut gelaufen.

Den Haushalt und die Challenge habe ich alleine gemacht, da ich immer erst am Mittag anfange zu arbeiten (Gastronomie). Daher hatte ich Zeit am Morgen die Aufgaben zu erledigen. Und es war ein tolles Gefühl in der Gemeinschaft zu entrümpeln, entsorgen und aufzuräumen.

Dein nächster Schritt: Möchtest du auch wie Katrin, Stefanie und Melanie Hunderte von Sachen ausmisten, um dein Zuhause dauerhaft von Ballast zu befreien? Schaue im Kurskalender, wann der nächste Ausmistkurs startet.

Facebook-Umfrage

Umfrage: Wie viele Sachen hast du dieses Jahr schon ausgemistet? Wenn du bei Facebook bist, melde dich gerne zu der Gruppe an, ich schalte dich schnellstmöglich frei.

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Wie viele Dinge willst du ausmisten? Schätze doch einmal…

Der Beitrag ist am 19. Mai 2017 erschienen.

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