Low Carb: Abnehmen beginnt in der Vorratskammer

Hast du deine Vorratskammer schon mal so richtig leer gemacht? Oder verbrauchst du immer wieder das gleiche und kaufst das wieder nach? Bei uns hatte sich langsam letzteres eingeschlichen, doch dann ging es dem Vorratsschrank an den Kragen!

Vor einiger Zeit haben wir beschlossen, eine Ernährungsumstellung zu machen. Es zwickte hier ein bisschen und dort ein bisschen und da die Schwangerschaft dann doch schon ein paar Jährchen vorbei war hatte ich wenig Hoffnung, dass die Kilos noch ohne mein Zutun verschwinden würden.

Für Sport hatten wir kaum Zeit und auf Kalorien zählen auch wenig Lust… Als ich einer Nachbarin mein Leid klagte sagte sie nur „Abnehmen ohne Hungern geht z. B. mit Low Carb“. Diesen Begriff hörte ich damals zum ersten Mal.

Ich studierte also zuerst das Konzept und die konformen Lebensmittel einer Ernährungsumstellung nach Low Carb und schaute dann in meine Vorratskammer. – Mit Entsetzen! Es tummelten sich Nudeln, Weizenmehle, in Zuckerwasser haltbar gemachtes Gemüse und Obst sowie schön viel Knabbereien. Na super! :-)

Vorratskammer neu sortieren

Um einen besseren Überblick zu bekommen begann ich damit, die Vorratskammer erst mal komplett leer zu machen. Zwar hatte ich irgendwann mal ein System gehabt, dieses war aber in die Jahre gekommen und eigentlich nicht mehr sichtbar… Ein kleines bisschen freute ich mich also, das Nötige mit dem Freudigen zu verbinden und ging wie folgt vor:

  • Vorratskammer komplett leer räumen
  • Ablagen abstauben und/oder feucht wischen
  • Neues System ausklügeln & Zonen schaffen
  • Vorhandene Lebensmittel unter Kontrolle des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) wieder strukturiert einräumen

Ich bin nach der Kisten-Methode vorgegangen und habe alles auf 3 Kategorien verteilt. Eine Kiste für Lebensmittel die nicht mehr gut sind, eine für alles, was bleibt und eine für alle Dinge, die ich verschenken oder spenden wollte.

Ich war so motiviert, das ich kaum bemerkte wie die Zeit verging und es machte mir richtig Spaß, jedes Teil in die Hand zu nehmen, zu kontrollieren und zu überlegen, wohin ich es packen würde. Alle noch intakten Lebensmittel die nicht in unsere neue Ernährungsweise passten, haben wir an Menschen verschenkt die Verwendung dafür hatten. Es war uns wichtig, nichts grundlos wegzuwerfen und auf diese Art gewannen beide Seiten.

Folgende Bereiche sind nach dem Ausmisten meiner Vorratskammer entstanden:

  • Konserven
  • Nüsse & Saaten
  • Gewürze
  • Mehle & Backzutaten

Menüplanung und Einkaufsliste

Ich war selbst erstaunt, wie minimalistisch mein Vorrat sich zusammenfassen lies. Da ich nun einiges an Platz hatte beschloss ich, zuerst einen Menüplan für die kommende Woche zu erstellen und anhand dessen eine Einkaufsliste zu schreiben. Mit einer konformen Einkaufsliste lief ich nicht Gefahr, Dinge zu kaufen die mich auf Grund von Gelüsten anlachten und war vor Ort auch tatsächlich erfolgreich damit.

Da man in der Low Carb Ernährung sehr viel frisch kauft, bin ich außerdem dazu übergegangen, Reste und alles was zu viel war, klein zu schneiden und portioniert einzufrieren. Dies hilft nicht nur Müll zu vermeiden und Geld zu sparen, sondern hat auch den Vorteil, dass man die passende Menge Gemüse oft nur noch auspacken und in die Pfanne oder den Ofen geben muss. Achtung: Nicht jedes Gemüse eignet sich zum Einfrieren, aber mit etwas Recherche hat man den Dreh schnell raus.

Übrigens kann man oft auch ganze Mahlzeiten portionsweise einfrieren. Abgesehen von den oben schon genannten Vorteilen für das Gemüse hat man hier den weiteren Vorteil, nicht mal mehr kochen zu müssen und kann die gesparte Zeit in andere, wichtige Dinge investieren, oder auch einfach mal nichts tun. :-)

Pinterest

Dein Kommentar

Heute habe ich gleich zwei Fragen: Lebst auch du Low Carb und wie sieht deine Vorratskammer aus?

Rating: 5.0/5. Von 3 Abstimmungen.
Bitte warten...
>