Vorratshaltung in Küche und Haushalt

Wie bewertest du den Beitrag?
[Gesamt:8    Durchschnitt: 4/5]

Es ist Monatsende und das Essen wird knapp? Oder das Mehl für die Sonntagskekse ist ausgerechnet Sonntagmorgen alle? Unter der Dusche ist auf einmal das Shampoo leer und kein Ersatz im Haus? Eine vorausschauende Vorratshaltung kann da Abhilfe schaffen.

Checkliste Vorratshaltung

Um sinnvoll Vorräte in petto zu haben, ist es zunächst einmal wichtig, sich klar zu werden, welche Artikel täglich oder wöchentlich verbraucht werden. Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Nudeln und Reis sind da nur der erste Schritt. Auch Milch lässt sich gut lagern, genau wie Getränke. Fleisch und Fisch halten sich im Gefrierfach ebenfalls längere Zeit, genau wie Kuchen oder rohe Teige, die bei überraschendem Besuch zum Einsatz kommen. Eigene Vorlieben dürfen natürlich nicht unberücksichtigt bleiben. Der eine liebt seine Nussnougat – Creme, ohne die er morgens nicht frühstücken kann. Der andere benötigt unbedingt Kaffee oder stets ein leckeres Pesto. Wichtig ist, nicht nur festzustellen, was benötigt wird, sondern auch wie es gelagert wird und ob dafür genügend Platz im Kühlschrank oder Regal ist. Unter Umständen lohnt da die Anschaffung eines weiteren Regals. Gleiches gilt für Shampoos, Cremes und diverse Kosmetikartikel. Auch hier ist Vorratshaltung angesagt, aber nicht im Bad. Durch die feuchte Hitze nach einer ausgiebigen Dusche verderben diese schnell, sodass sich ein Regal im Flur besser anbietet.

Checkliste Einkauf

Um Lebensmittel und Kosmetika einzukaufen, ist ebenfalls ein wenig Planung möglich. Zunächst einmal sollten die Preise kalkuliert und abgeglichen werden. Wird kein Wert auf eine bestimmte Ware gelegt, dann bietet sich der Kauf der Eigenmarken von Discountern an. Diese unterschieden sich kaum in der Qualität von den „großen“ Herstellern, sparen aber einiges an Geld. Bei Grundnahrungsmitteln ist es ratsam, stets so viel im Haus zu haben, dass zwei bis drei Mal genommen werden kann. Bei Nudeln sind dies beispielsweise 1 bis zwei Packungen für einen Singlehaushalt, aber 4 bis sechs Packungen für eine größere Familie. Nicht zu vergessen die Tomatensoße. Shampoos sind meist mit einer Flasche gut bedient, bei anderen Kosmetikartikeln ist die Sache heikler. Hier ist es wichtig, auf die eigene Geschwindigkeit beim Aufbrauchen zu achten.

Werden spezielle Marken bevorzugt, lohnt es sich einen eigenen „Topf“ mit ein wenig gespartem Geld zur Hand zu haben. So ist sichergestellt, dass bei einem Angebot zugeschlagen werden kann. Größere Mengen zu kaufen lohnt sich dann wirklich und sichert die langfristige Versorgung mit dem heißgeliebten Brotaufstrich oder dem Lieblingskaffee.

Werden all diese Tipps berücksichtigt und die eigenen Gewohnheiten in die Planungen miteinbezogen, kann nicht mehr viel schief gehen. Dann ist es nur noch wichtig, alles im Auge zu behalten.