Wie du Erbrochenes von Sofa und Polster entfernen kannst

Es gibt vermutlich kaum etwas Ekeligeres, als Erbrochenes aus Polster entfernen zu müssen. Insbesondere wer kleine Kinder hat, kennt das Problem. Sie würgen ohne lange Vorankündigung etwas hoch und spucken es gerade dorthin, wo sie sich aufhalten. Nach einer langen Nacht mit viel Alkohol oder bei Krankheit kann dieses widerliche Malheur auch mal Erwachsenen passieren. Doch nicht immer stammt das Erbrochene vom Menschen. Katzen beispielsweise würgen gelegentlich einen farblosen Schleim hoch, in dem ihre eigenen Haare stecken. Hunde übergeben sich ab und zu, wenn sie mal wieder etwas Falsches aus Gier verschlungen haben. Ganz gleich, von wem die unansehnliche Masse aus dem Magen stammt, du musst schnell Erbrochenes aus Polster entfernen. Doch wie geht dies? Hier steht es.

Schnell handeln

Für alle Flecken gilt das Credo: Je schneller sie entfernt werden, umso besser ist das Putzergebnis. Für Erbrochenes gilt dies besonders, denn häufig ist in diesem die beißend stinkende Magensäure enthalten, die noch lange für einen ekelhaften Gestank in den Polstern sorgen kann. Daher solltest du rasch deinen anfänglichen Ekel überwinden und dich sofort an die Putzarbeit machen. Mit Sägespänen und Katzenstreu entfernst du zuverlässig gröbere Brocken, die im Erbrochenen vorhanden sein können. Auf diese Weise lassen sie sich besser aufnehmen und entsorgen. Konntest du nicht schnell reagieren und der Fleck ist bereits angetrocknet, solltest du ihn gründlich mit Wasser befeuchten. Danach rückst du ihm mit Katzenstreu oder Sägespänen zu Leibe. Auch mit Mehl und Salz kannst du Feuchtigkeit aus dem Polster ein wenig herausziehen.

Den Fleck beseitigen

Nachdem die groben Stücke aus dem Erbrochenen beseitigt worden sind, erfolgt die eigentliche Putzarbeit. Am besten setzt du dafür handelsübliches Waschmittel oder Spezialprodukte wie ein Teppich- und Polsterreiniger ein. Als Hausmittel gegen Kotzflecken gilt ein Essig-Wasser-Gemisch. Egal, für welches Mittel du dich entscheidest, beachte dabei einen Aspekt: Überprüfe vorab die Farbechtheit und Nässebeständigkeit des Polsters an einer unauffälligen Stelle. Richtet das Mittel keinen Schaden auf dem Polster an, kann die Arbeit losgehen. Du reibst das Putzmittel mit einer Bürste in die nasse Textilie. Anschließend lässt du es kurz einwirken, um dann mit einem sauberen Microfaser- oder Frotteetuch den Fleck kreuzweise herauszureiben. Auf diese Weise verhinderst du unschöne Ränder. Die aggressive Magensäure hat einen unansehnlichen gelblich-grünen Ton, der zu Verfärbungen führen kann. Je nach Material des Polsters kannst du den Fleck mit Salmiakgeist oder Spiritus beseitigen. Vorab solltest du erneut die Farbechtheit des Polster überprüfen. Wenn du Katzen im Haushalt hast, verzichte auf Salmiak. Ansonsten kann sich das Polster zum Katzenklo verwandeln.

Dein nächster Schritt: Auf der sicheren Seite bist du, wenn du ein professionelles Mittel zum Entfernen des Flecks und Geruchs verwendest.

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Der Beitrag ist am 5. Februar 2018 erschienen.

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