Der technische Fortschritt auf vielen Gebieten ist beeindruckend. Leider ist es jedoch so, dass wir in unserem täglichen Leben wenig Entlastung dadurch verspüren – oft ist sogar eher das Gegenteil der Fall. Denn durch Computer und Smartphones ist zwar vieles einfacher geworden, wir sind dadurch jedoch auch rund um die Uhr verfügbar geworden. Umso wichtiger ist es, sich und seinem Körper zumindest in der Nacht die nötige Ruhe und Regenerationszeit zu gönnen. Mit den folgenden zehn Tipps für einen besseren Schlaf wirst auch du ausgeruhter und mit mehr Power in den Tag starten.

1. Geh zu regelmäßigen Zeiten ins Bett

Verschiedene Untersuchungen haben es gezeigt: Wer regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett geht, hat weniger Schlafstörungen und kommt morgens auch leichter aus den Federn. Warum nicht sogar einen Handywecker stellen, wenn es Zeit wird schlafen zu gehen? Dies kann dich sehr dabei unterstützen, eine Routine zu entwickeln.

2. Heiz das Schlafzimmer nicht zu sehr auf

Besonders dann, wenn du eher zu den Frostbeulen gehörst, kann es verlockend sein, die Heizung im Schlafzimmer richtig aufzudrehen. Für einen gesunden Schlaf ist ein zu sehr aufgeheizter Raum jedoch alles andere als förderlich. Experten sind der Ansicht, dass zwischen 15 und 19 Grad die optimalen Schlafzimmertemperaturen liegen. Im Zweifelsfall also einfach eine Decke mehr benutzen, dann sollte es doch passen!

3. Vermeide abends Alkohol

Ein Schlummertrunk mag zwar beim Einschlafen helfen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass das Durchschlafen dadurch eher negativ beeinflusst wird. So ist es nicht unwahrscheinlich, dass du nach ein paar Gläschen Wein oder Bier zwar schnell im Land der Träume landest, aber schon wenige Stunden später wieder aufwachst und dann nicht mehr einschlafen kannst. Daher solltest du abendlichen Alkoholgenuss also eher vermeiden.

4. Schlaf nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang

Wie lange sollte man nachts schlafen? Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon seit etlichen Generationen. Nun, eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Fakt ist, dass jeder Mensch unterschiedlich viel Schlaf braucht, um am nächsten Tag fit und leistungsfähig zu sein. Wie lange das bei dir ist, solltest du durch Experimentieren herausfinden. Als Faustregel gelten etwa sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Manchen Menschen genügt aber auch schon deutlich weniger, andere brauchen acht oder neun Stunden, um wirklich ausgeschlafen zu sein.

5. Achte auf genügend Sport und Bewegung

Je mehr du dich den Tag über bewegt hast, desto besser wirst du auch schlafen. Dazu musst du nicht täglich ins Fitnessstudio rennen, sondern auch ein kleiner Spaziergang um den Block kann schon Wunder bewirken. Frische Luft macht müde und so ist eine abendliche Runde oftmals wirksamer als jeder Schlummertrunk oder sonstige Hilfsmittel.

6. Verbanne dein Smartphone aus dem Bett

10-Tipps-fuer-einen-besseren-SchlafEs ist so verlockend, kurz vor dem Einschlafen noch mal eine Runde auf dem Smartphone herumzuklicken, kurz Facebook zu checken oder die E-Mails abzurufen. Ich kann dir aber nur raten: Tu es nicht. Zum einen ist das hell erleuchtete Display für das „zur Ruhe kommen“ schädlich. Zum anderen wirst du beim Umhersurfen bestimmt auch noch den einen oder anderen Aufreger entdecken, der ebenfalls verhindert, dass du langsam in den Schlafmodus hinüber gleiten kannst. Warum nicht stattdessen öfter mal zum guten alten Buch greifen als Gute-Nacht-Lektüre?

7. Wie du dich bettest, so ruhst du

Viele erliegen noch immer dem Irrglauben, dass es doch eigentlich relativ egal ist, auf was für einer Matratze du liegst. Doch das ist es ganz und gar nicht. Denn so, wie du dich bettest, wirst du auch ruhen. Es lohnt sich also definitiv, in hochwertige Lattenroste und Matratzen zu investieren. Solche kannst du beispielsweise auf allnatura.de bestellen, wo du aus natürlichen Materialien hergestellte Qualitätsware bekommst.

8. Räume alles Störende aus dem Schlafzimmer

Dein Schlafzimmer sollte einzig und alleine ein Ort dafür sein, um hier zu schlafen. Je mehr unnütze Sachen darin herumstehen, desto schwerer wird es dir fallen, darin zur Ruhe zu kommen. Daher mein Tipp: Halte es so minimalistisch wie möglich. Im Grunde genommen sollte die Einrichtung des Schlafzimmers idealerweise nur aus Bett, Nachttisch(en) und Schlafzimmerschrank bestehen.

9. Probiere tägliche Powernaps aus

Ein kleines Mittagsschläfchen kann tatsächlich vielerlei positive Effekte mit sich bringen. So steigert es nicht nur die Konzentration in der zweiten Tageshälfte, sondern kann sogar deinen nächtlichen Schlaf positiv beeinflussen. Wichtig ist es dabei, dass du dich wirklich nur etwa 20 bis 30 Minuten lang hinlegst. Schläfst du mittags länger, kann die positive Wirkung sich nämlich schnell ins Gegenteil umkehren. Du wirst dich wie gerädert fühlen und abends Einschlafprobleme haben.

10. Vermeide exzessives „Snoozen“

Eine weit verbreitete Angewohnheit ist es, beim morgendlichen Wecker die sogenannte „Snooze“-Funktion zu nutzen. Das bedeutet, dass der Wecker nach dem ersten Klingeln gleich mehrmals hintereinander erneut in Aktion tritt, etwa im Abstand von fünf Minuten. Was dazu dienen soll, langsam immer wacher zu werden, bringt dir im Endeffekt überhaupt nichts. Denn erholsames Ruhen ist das auch nicht mehr. Daher lieber direkt beim ersten Klingeln aufstehen, raus aus dem Bett und unter die Dusche!

schlafprotokollMein Tipp: Führe über mehrere Tage ein Schlafprotokoll, um mehr über deine individuelle Schlafstörung herauszufinden. Du findest das von mir entworfene Schlafprotokoll im Checklisten-Paket Gesund & Fit durch den Tag.