10 richtig gute Ideen, um Geld zu sparen

Der Monat geht in die letzte Woche – und trotzdem ist das Geld knapp? Eine Situation, die in Deutschland leider viele Haushalte kennen. Angesichts einer Überschuldungsquote von 10 Prozent (zumindest laut Creditreform Schuldneratlas) ist die Sichtweise, dass einige Haushalte nicht mit Geld umgehen können, gar nicht so weit hergeholt. Mitunter sind es Defizite in der Finanzerziehung – sprich Eltern haben verpasst, den Umgang mit Geld zu vermitteln. Auf der anderen Seite fehlt oft einfach der Überblick.

Dabei lässt sich heute bereits mit sehr einfachen Mitteln Geld sparen und ein besserer Überblick behalten. Wie funktioniert das Ganze in der Praxis? Wichtig ist auf der einen Seite, Einnahmen und Ausgaben transparent zu erfassen. Auf der anderen Seite muss es auch darum gehen, Einsparpotenziale zu erkennen. Es sind oft die kleinen Dinge, mit denen sich der eine oder andere Euro sparen lässt.

1. Haushaltsbuch führen

Das Haushaltsbuch wirkt altmodisch, ist in der Praxis allerdings sehr wirkungsvoll. Hintergrund: Durch die Gegenüberstellung der Einkünfte und der Ausgaben fällt auf, wo überall Geld ausgegeben wird. Neben dieser Dokumentationsfunktion bietet das Haushaltsbuch einen zweiten Vorteil: Jeder sieht sofort, welche Ausgaben eigentlich unnötig sind.


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Tipp: Um den Überblick zu erleichtern, werden:

  • wiederkehrende Ausgaben
  • ungeplante/unregelmäßige Ausgaben
  • Fixkosten

farbig markiert. Statt Stift und Papier gibt es inzwischen auch Computerprogramme und Apps, welche die Führung des Haushaltsbuchs erheblich vereinfachen.

2. Haushaltsgeld begrenzen

Dieser Tipp und das Haushaltsbuch greifen ineinander. Anhand der dokumentierten Ausgaben lässt sich erkennen, wo Geld unnütz „verbrannt“ wird. Gerade beim Einkauf der Waren des täglichen Bedarfs kann sich der Blick auf Schnäppchen lohnen. Um am Ende nicht doch wieder mit einem vollen Einkaufskorb nach Hause zu kommen, wird einfach das Haushaltsgeld beschränkt. Im Idealfall liegt das Geld zu Hause, es wird nicht mit der Karte bezahlt. Letzteres verstellt den Blick darauf, wie viel der Warenkorb tatsächlich wert ist.

3. Energiekosten geschickt senken

Ohne Energie bleibt´s zu Hause dunkel und kalt. Heute sind in der Regel:

  • Erdöl
  • Gas
  • Strom
  • Festbrennstoffe
  • Fernwärme

Energiequellen für den privaten Haushalt. Und es kann an diesem Punkt auch der Rotstift angesetzt werden. Wie geht´s? Auf der einen Seite haben Haushalte die Möglichkeit, ihren Verbrauch zu verändern. Andererseits bringt auch der Wechsel des Anbieters durchaus Punkte. Ein Schritt, dem auch die Verbraucherzentralen positiv gegenüberstehen – wenn alles richtig gemacht wird. Wie viel Potenzial beide Tipps haben, hängt von individuellen Rahmenbedingungen ab. Es können aber durchaus mehrere hundert Euro im Jahr sein.

4. Versicherungsportfolio optimieren

Viele Haushalte besitzen Versicherungsverträge. Sind es am Ende auch die richtigen Tarife? Wichtig ist, sich bei der Auswahl einer Versicherung immer vom tatsächlichen Bedarf leiten zu lassen. Haushalte, die sich nicht sicher sind, finden beim Bund der Versicherten eine erste unabhängige Anlaufstelle. Hier gibt es sogar einen eigenen Bedarfscheck.

Sollte sich ergeben, dass einige Tarife unnötig geworden sind, werden diese im Idealfall sofort gekündigt. Aber: Die Kündigungsfristen setzen diesem „Ausmisten“ meist Grenzen. Grundsätzlich gilt immer die Regel, dass Tarife besonders in den Vordergrund treten, welche existenzielle Risiken versichern. Hierzu gehören:

  1. Lebensversicherung
  2. Berufsunfähigkeitsversicherung
  3. Haftpflichttarife.

5. Wasserkosten optimieren

Auf den Wasserverbrauch wird sehr selten geachtet. Dabei bieten sich hier im Haushalt verschiedene Optionen, um Geld und Wasser zu sparen. Auf das Händewaschen muss natürlich niemand verzichten. Ein Punkt betrifft den Einbau von wassersparenden Armaturen. Diese sind heute in der Lage, den Verbrauch sehr drastisch zu senken – funktionieren aber genauso gut wie die alten Küchen- und Badinstallationen. Zusätzlich sollte in der Toilette auf die Kurzspüloption geachtet werden.

6. Heizkosten senken

Gerade in der kalten Jahreszeit steht die Heizung in einigen Wohnungen konstant auf Stufe 3. Dass damit unnütz Energie verbraucht wird, liegt auf der Hand. Sobald Wohnräume über den Tag nicht genutzt werden, kann die Raumtemperatur nach unten reguliert werden. Tipp: Mithilfe von Smart Home Thermostaten lässt sich die Raumtemperatur so regeln, dass ein Wohlfühlklima entsteht und parallel Heizenergie eingespart wird.

7. Kosten für das Handy reduzieren

Ohne Smartphone geht heute nichts mehr. Dabei geht der Blick oft nur auf die Geräte. Welche Tarife mit dem Smartphone verkauft werden, ist fast schon zweitrangig. Aber: Auch hier bietet sich die Gelegenheit zum Sparen. Beispiel Datenvolumen: Wer nur selten unterwegs surft, greift zu einem Tarif mit geringem Volumen – und loggt sich einfach zu Hause ins WLAN ein.

8. Nur mit Einkaufszettel in den Supermarkt gehen

Beim Einkaufen den Wagen mal wieder vollgeladen? Hier ein Schnäppchen und da ein Sonderangebot – die Märkte wissen, wie sie für Umsatz sorgen. Grundsätzlich hilft der Einkaufszettel dabei, sich einzuschränken. Gekauft wird nur, was auf der Liste steht. Alles andere bleibt im Regal liegen (siehe auch “10 Tipps für eine kleinere Supermarktrechnung…“)

9. Gebrauchtes abgegeben

Platzt der Kleiderschrank aus allen Nähten? Liegen drei Smartphones in einer Schublade? Wer sparen will, schafft regelmäßig Ordnung. Soll heißen: Geräte, Bücher und Mode, die nicht mehr gebraucht werden, lassen sich zu Geld machen. Neben Auktionsplattformen gibt es inzwischen auch diverse Ankaufsportale, bei denen dies unkompliziert möglich ist.

10. Auf Singlepackungen verzichten

Sie tauchen immer wieder auch in Mehr-Personenhaushalten auf – die Rede ist von Singlepackungen. Gerade Warengruppen, die nur selten gebraucht werden, landen so im Einkaufswagen. Bei genauer Betrachtung ist darauf zu verzichten. Denn diese Packungen kosten – auf die Standardabmessung (100 Gramm, 100 ml) bezogen – mehr als normale Packungsgrößen.

Fazit: Sparen kann eigentlich einfach sein

Warum ist das Konto am Monatsende immer leer? Spartipps sind keine Garantie dafür, dass diese Situation der Vergangenheit angehört. Allerdings helfen diese Tipps dabei, den Überblick zu behalten – hier gibt es noch viel mehr davon. Und natürlich bleibt mit den Spartipps der eine oder andere Euro mehr in der Kasse. Wichtig ist, dass die Ratschläge auch konsequent umgesetzt werden. Wer sich nicht an den Einkaufszettel hält, darf sich über teure Überraschungen an der Kasse am Ende auch nicht wundern.

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