10 traumhafte Tipps für besseren Schlaf

Sicher kennst du das auch: Du legst dich hin, möchtest schlafen, doch Körper und Geist haben andere Pläne. Und so liegt man da und zählt aus purer Verzweiflung Schafe. Das muss nicht sein, wenn du die Ursachen deiner Schlafstörung unter die Lupe nimmst und entsprechend handelst. Hier sind meine Tipps für einen vereinfachten Weg ins Land der Träume.

1. Regelmäßige Schlafzeiten

Damit dein Körper sich erholen und einen routinierten Schlafrhythmus entwickeln kann, ist es wichtig, regelmäßige Bettzeiten einzuhalten. Noch besser funktioniert das Ganze, wenn man diese auch am Wochenende einhält, doch schlafen die meisten von uns wohl einfach zu gerne aus. Sobald du müde bist, solltest du nach Möglichkeit auch direkt schlafen gehen, damit du möglichst wenig Zeit wach liegst.

2. Die richtige Schlafumgebung

Neben einem festen Schlafrhythmus spielt auch die richtige Schlafumgebung eine zentrale Rolle für erholsamen Schlaf. Äußere Einflüsse wie Lärm oder zu viel Licht sind unangenehme Störfaktoren. Kannst du die Geräuschquellen nicht mindern, hilf mit Ohrstöpseln nach.

Ist es zu warm oder zu kalt, wirkt sich das negativ auf deinen Schlaf aus, achte deswegen darauf, dass dein Schlafzimmer vor dem Schlafen eine Zimmertemperatur zwischen 15 und 19 Grad Celsius aufweist. Für einen guten Schlaf solltest du außerdem noch mal ca. 5 Minuten lüften.

3. Medien Ade

Spätestens 30 Minuten vor dem Zubettgehen solltest du offline sein. Das blaue Licht von Handys und Co. putscht auf und es ist schwer, danach direkt runterzukommen und einzuschlafen. Lies stattdessen ein gutes Buch, das macht die Augen schwer.

4. Die Ernährung

Gehe weder hungrig, noch überfressen schlafen und bevorzuge leicht verdauliche Kost als letzte Mahlzeit. Gut geeignet sind Proteine wie Fisch oder Fleisch mit Reis und Gemüse oder Quark mit Beeren. Die letzte Mahlzeit nimmst du am besten ca. 4 Stunden vor dem Schlafen zu dir. Meide Alkohol, Koffein und Nikotin. Um den Schlaf nicht wegen einer Pippi-Pause unterbrechen zu müssen, solltest du außerdem keine großen Mengen unmittelbar vor der Bettzeit trinken.

5. Bewegung

Körperliche Aktivität baut nicht nur Stress ab, sie fördert auch den Körper und macht ihn dadurch müde. Sport passt immer, außer unmittelbar vor dem Schlafen, denn er macht fit und dass wäre kontraproduktiv.

6. Kopfkino

Viele von uns grübeln im Bett noch mal ordentlich. „Was sollte der fiese Kommentar von meiner Kollegin heute?“ „Wird am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig sein?“ Sicher, manchmal muss man sich Gedanken machen, aber der denkbar schlechteste Zeitpunkt ist direkt vor dem Schlafen. Arbeite daran, Grübeleien aus dem Bett zu werfen und schaffe Zeit dafür am Tag. Um den Kopf besser freizubekommen, kannst du mit einem einfachen Block arbeiten, den du auf dein Nachttischchen legst. Sobald dich Fragen und Gedanken überkommen, kannst du diese grob notieren und auf später verschieben.

7. Das passende Kissen

Etwa 60% der Menschen sind Seitenschläfer, der Rest verteilt sich auch Bauch- und Rückenschläfer. Um deine bevorzugte Schlafposition zu unterstützen, ist das passende Kissen unabdingbar. Wusstest du, dass sich die Atmung verbessert, wenn du auf der Seite schläfst? Ein Seitenschläferkissen kannst du z. B. auch mit den Beinen umklammern und so besser die Position halten. Auch falsche Kissenformen oder zu viel oder zu wenig Füllung können die Schlafqualität verschlechtern. Hast du morgens manchmal Probleme mit dem Nacken, solltest du über ein Nackenstützkissen nachdenken.

8. Die richtige Matratze

Wo verbringst du täglich die meiste Zeit am Stück? Richtig, im Schlafzimmer! Und da das Bett eines der meistgenutzten Möbelstücke in unserem Zuhause ist, bietet die richtige Matratze natürlich die Grundlage für beste Erholung im Schlaf. Diese sollte spätestens alle 10 Jahre ausgetauscht werden, da auch die beste Unterlage einmal nachgibt und einfach durchgelegen ist. Eine schlechte Matratze behindert deinen Schlaf und kann zudem Schmerzen, beispielsweise Rückenleiden verursachen.

Viele tolle Infos zum Thema konnte ich in der Betten-Manufaktur sammeln, alle Matratzen sind super beschrieben, sodass man schnell eine Tendenz zur geeigneten Unterlage erkennen kann. Noch besser ist es aber, sich dann persönlich vor Ort beraten zu lassen, da ein Probeliegen mit das Wichtigste beim Matratzenkauf ist.

9. Lattenrost

Der Lattenrost bekommt bei der Anschaffung eines neuen Betts leider meist die geringste Aufmerksamkeit. Schade, denn er spielt eine große Rolle bei der Unterstützung deiner Wirbelsäule und somit für deine gesunde Erholung. Bedenke bei der Anschaffung auch dein Körpergewicht.

10. Bettzeug

Wähle einen angenehmen Stoff, der weder kratzt, noch an der Haut klebt. Nutze saisonale Bettwäsche, wenn du z. B. im Sommer schneller schwitzt. Da kalte Füße den Schlaf enorm einschränken können, sollte die Zudecke mindestens 30 cm länger sein, als du. ;-)

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gestreifte Kissen

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  • Melanie sagt:

    Liebe Claudia und Team,

    Schlaf ist wohl eines der essentiellsten Themen überhaupt … Danke für diese schöne Zusammenfassung! Grade der Gebrauch von Medien wird ja sehr unterschätzt….

    Ich selber nutze gerne ätherische Öle für ein gutes Raumklima und körperlichen Support :)

    Da ich Euch sehr schätze und auch eine begeisterte Leserin bin, wollte ich Dich gerne nominieren für den Mystery Blogger Award… Du stehst auf meiner Liste ;) Vor allem hilfreiche Blogs für Mütter wollte ich verlinken, da seid ihr natürlich dabei!

    Falls Du gerne mitmachen möchtest, würde ich mich natürlich sehr freuen!

    Von Herzen
    Melanie von Mama Natürlich
    http://www.mamanatuerlich.com

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