Die Kosten für den Strom sind ein Punkt, der bei deiner Budgetplanung eine wichtige Rolle spielen sollte. Denn während du bei einigen Ausgaben wie Steuern oder der Miete gar nicht oder nur begrenzt eigenen Einfluss auf die anfallenden Summen nehmen kannst, stellt sich dies bei der Energieversorgung schon seit einigen Jahren etwas anders dar. Schon seit 1998, als die Liberalisierung des Marktes der Energieversorger in Deutschland über die Bühne ging, kannst du als Verbraucher deinen Stromanbieter frei wählen. Diese Wahlmöglichkeit nutzen jedoch bis heute längst nicht alle. Sei clever und drehe an dieser Stellschraube, um deine Haushaltsausgaben zu minimieren. Ich habe heute fünf Tipps für dich, wie du den besten Stromtarif bzw. Stromanbieter Vergleich für dich und deine Familie findest.

1. Führe online einen Strompreisvergleich durch

Die mit Abstand bequemste Variante, um dir einen Überblick über die aktuell an deinem Wohnort verfügbaren Stromanbieter zu verschaffen, ist ein Strompreisvergleich über das Internet. Gib einfach die benötigten Daten in den Strompreisrechner ein und schon wenige Augenblicke später weißt du Bescheid, welcher Anbieter für dich am günstigsten ist. Angaben zu deinem Stromverbrauch findest du auf der Abrechnung deines bisherigen Anbieters.

2. Achte auf die Vertragslaufzeit

Nachdem du herausgefunden hast, welche Anbieter bei dir am günstigsten sind, solltest du nicht einfach blind die Nummer eins dieser Liste auswählen. Ich empfehle dir, vor allem auf die Vertragslaufzeiten zu achten. Vermeide es, dich zu lange zu binden. Denn in der Zwischenzeit könnten andere Anbieter unter Umständen schon wieder billiger sein.

3. Vermeide hohe Vorauszahlungen

strompreis-vergleichenGerade bei Billigstromanbietern kommt es immer wieder vor, dass hohe Vorauszahlungen gefordert werden. Möchtest du wirklich beispielsweise für ein Jahr im Voraus eine mehr oder weniger fiktive Summe zahlen, wenn du dir nicht einmal zu 100 Prozent sicher sein kannst, wie seriös oder zuverlässig der jeweilige Anbieter ist? Negativbeispiele aus der Praxis zeigen, dass du von solchen Angeboten besser Abstand nehmen solltest.

4. Schau dir die Bonus-Bedingungen genau an

Viele Anbieter möchten Neukunden mit speziellen Boni anlocken. Das klingt erst einmal sehr gut und verlockend, aber auch hier solltest du ganz genau hinschauen. Wie sehen die Bonus-Bedingungen aus und beinhalten sie eventuell Punkte, die für dich als Kunde nachteilig sein könnten? Unter Abwägung aller Gesichtspunkte könnte am Ende doch sogar ein Anbieter ohne Bonus für dich die bessere Lösung sein.

5. Setze auf Ökostrom

Ökostrom hat nicht unbedingt das beste Image in Deutschland – jedenfalls nicht, wenn es um seine Kosten geht. Dass dies zum Teil zumindest zu Unrecht so ist, zeigen immer wieder Strompreisvergleiche. Es kommt nämlich durchaus vor, dass grüner Strom zu absolut konkurrenzfähigen Preisen angeboten wird. Wenn dir die Schonung der endlichen Ressourcen also am Herzen liegt, dann achte beim Strompreisvergleich auch auf diesen Aspekt.