5 Tipps zum Wäschetrocknen in der Wohnung

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Im Sommer ist das mit dem Wäschetrocknen überhaupt kein Problem. Einfach raus auf den Balkon oder die Terrasse mit dem Wäscheständer und schon wenige Stunden später sind deine T-Shirts, Pullis oder Hosen nicht nur komplett trocken, sondern duften auch noch richtig gut. Doch was tun während der kalten Jahreszeit, wenn du keine extra Waschküche im Keller oder Nebengebäude hast? Gefahren wie Schimmel und generell einfach unangenehme, feuchte Raumluft sind dann die Dinge, mit denen du dich schnell herumschlagen musst. Um das möglichst von vornherein zu vermeiden, will ich dir heute einige pfiffige Tipps für das Wäschetrocken in der Wohnung geben.

1. Wäsche Schleudern

Den Schleudergang wählen – damit die Wäsche gar nicht erst gar zu feucht aus der Maschine und auf die Leine kommt, solltest du den Schleudergang in seiner höchsten Stufe auswählen. Achte vorher jedoch bei jedem Kleidungsstück darauf, wie hoch höchstens geschleudert werden darf. Hinweise dazu findest du in der Regel im jeweiligen Pflegeetikett.

Siehe auch: Checkliste „Wasch- und Pflegesymbole auf einen Blick“, enthalten im Checklisten-Paket Putzen & Hausarbeit.

2. Lüften

Mehrmals Stoßlüften während des Trocknens – empfehlenswert sind jeweils etwa zehn Minuten. Auf keinen Fall das Fenster ewig kippen! Denk während des Lüftenn bitte daran, die Heizung runterzudrehen. Ideal ist es, wenn ein Durchzug entstehen kann. Das Lüften ist der wichtigste Punkt von allen, um Schimmelbildung gezielt entgegenzuwirken. Deshalb solltest du die Wäsche auch auf keinen Fall über Nacht in einem geschlossenen Raum aufhängen (es sei denn natürlich, es handelt sich um einen gut belüfteten Trockenraum).

Siehe auch: 8 Sofortmaßnahmen gegen Schimmel in der Wohnung.

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3. Raum heizen

Wäsche trocknen nur in beheizten Räumen – neben dem konsequenten Lüften ist es wichtig, dass der Trockenraum ordentlich geheizt wird. Denn kältere Luft kann die Feuchtigkeit längst nicht so gut aufnehmen wie warme und der Trockenvorgang dauert dadurch wesentlich länger.

4. Luftzirkulation

Für Luftzirkulation sorgen – immens wichtig ist es, dass die Luft zwischen den Wäschestücken optimal zirkulieren kann. Daher ist es ideal, wenn du die Kleidung längs zum Fenster aufhängst. So wird die Wäsche durch die zirkulierende Luft schneller trocknen.

5. Ventilator verwenden

Einen Ventilator einsetzen – diesen Trick solltest du aufgrund des erhöhten Stromverbrauchs wirklich nur in Notfällen anwenden. Muss es aber tatsächlich einmal richtig schnell gehen, dann wirkt das Gerät wahre Wunder. Denn durch die Luftbewegungen des in der Nähe des Wäscheständers positionierten Ventilators trocknen die Kleidungsstücke im Nu.

Ich hoffe, mit diesen Tipps kommst du gut über den Herbst und Winter und kannst deine Wohnung schimmelfrei halten. Vielleicht hast du ja sogar selbst noch die eine oder andere Methode für das ideale Wäschetrocknen in Wohnräumen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du diese mit uns allen teilst.