6 Energiespartipps beim Waschen der Wäsche

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Jede Woche werden mehrere Maschinen Wäsche gewaschen. Je nach Familiengröße können es mal mehr oder mal weniger Maschinenladungen sein. Damit das Waschen der Wäsche nicht zu einem Stromfresser wird, haben wir einige Energiespartipps für dich.

1. Volle Beladung der Maschine

Bei einer vollen Maschine arbeitet diese am effizientesten. Daher empfiehlt sich, die Wäsche zu sammeln, bis die Maschine voll beladen werden kann.

2. Auf Vorwaschen verzichten

Bei normal verschmutzter Wäsche ist eine Vorwäsche nicht notwendig und auf diesen Waschschritt kann verzichtet werden. Bei größeren Flecken könntest du prüfen, ob diese eventuell mit der Hand aus der Kleidung gewaschen werden können.

3. Nicht die gesamte Wäsche kochen

Es ist nicht notwendig, alle Kleidungsstücke bei hohen Temperaturen zu waschen. Die Waschmittel wirken bereits bei 40° Celsius. Zur Pflege der Maschine und Vermeidung schlechter Gerüche sollte jedoch einmal im Monat Wäsche bei 60° gewaschen werden. Waschgänge bei 95° sind nicht notwendig. Gegenüber den 60° werden auch 40 Prozent mehr Energie verbraucht. Die Waschlauge muss erhitzt werden und je stärker sie erhitzt werden muss, umso mehr Energie wird verbraucht.

4. Wäsche trocknen

Trocknest du die Wäsche an der Luft, sind Waschmaschinen mit Schleuderprogrammen mit 1200 Umdrehungen völlig ausreichend. Dies ist die energiesparendste Weise, um die Wäsche trocken zu bekommen.
Benutzt du jedoch einen Wäschetrockner, dann empfiehlt sich eine Maschine mit 1600 Umdrehungen, da sie 10 Prozent mehr Wasser aus der Kleidung schleudert als bei 1200 Umdrehungen. Das verkürzt den anschließenden Trocknungsvorgang im Trockner und spart somit Energie.

5. Wahl der Waschmaschine

Bei einer Waschmaschine kannst du nicht nur zwischen Front- und Topladern wählen, sondern mit der richtigen Auswahl hilft die Maschine auch beim Sparen von Energie. Wie bereits beim Trocknen angesprochen, können verschiedene Umdrehungen gewählt werden. Ebenfalls können verschiedene Waschmaschinen-Größen ausgewählt werden. Ein Single benötigt eine kleinere Maschine als eine vierköpfige Familie. Zudem besitzen die verschiedenen Maschinen verschiedene Energieeffizienzklassen. Mehr zu den verschiedenen Maschinen findest du unter http://www.waschmaschinentest.net/

6. Wahl der richtigen Programme

Die Waschmaschinen kommen mit verschiedenen Programmen in den Haushalt. Neben den Waschprogrammen Kochwäsche, Wolle, Feinwäsche oder auch Extra-Schleudern gibt es Zeitspar- sowie Energiesparprogramme. Die Zeitsparprogramme ermöglichen zwar eine kurze Waschzeit um eine Stunde herum gelegen. Doch diese ziehen auch die meiste Energie. Sehr zu empfehlen sind die Energiesparprogramme. Diese brauchen zwar länger für den Waschvorgang, sparen dafür aber auch einiges an Energie ein. Durch die Einstellung der Zeit, wann die Maschine fertig sein soll, kann die lange Waschzeit sehr gut kompensiert werden, indem die Endzeit programmiert wird.

Mit diesen wenigen Tipps kannst du energiesparend deine Wäsche waschen. Hast du weitere Tipps?