Bauschutt: Was darf in den Container und was kostet es?

Hast du vor ein Haus zu bauen, bist mitten drin oder es stehen große Renovierungsarbeiten an? Nicht nur um das spätere Ergebnis musst du dir schon vor Beginn Gedanken machen, sondern auch um die Entsorgung des im Zuge dessen generierten Abfalls.

Besonders bei Renovierungen und Sanierungen entsteht Müll verschiedenster Art, welcher nicht einfach mit dem Restmüll entsorgt werden darf. In diesem Fall sprechen wir von Baumischabfällen, welche getrennt und recycelt werden müssen. Man kann also auch nicht einfach einen Bauschuttcontainer befüllen, da in diesen nur reiner Bauschutt geladen werden darf. Hältst du dich nicht daran, kann es ganz schön teuer werden, da du dann nicht nur die Kosten für den Erwerb und Abtransport des Containers tragen musst, sondern auch die, für die im Nachhinein anfallenden Sortierarbeiten.


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Wo liegt der Unterschied zwischen Bauschutt und Mischabfall?

Zum typischen Bauschutt gehören beispielsweise Ziegel, Beton, Kacheln oder Keramik, aber auch Sanitärabfälle wie Waschbecken oder Toiletten. In einen Container für Baumischabfälle kann all dies auch eingefüllt werden, jedoch noch zahlreiche weitere Stoffe, wie z. B. Kabel, Teppichreste, Papier, Plastikteile, Holz, Glas, Metall, Tapeten, Fenster & Türen, PVC, Dämmstoffe uvm.
Aber auch hier kann nicht wahllos befüllt werden, denn Sonderabfälle, wie Elektroschrott, Öle oder Farben müssen nochmals separat entsorgt werden. Baumischabfall macht übrigens oft nur einen Anteil von weniger als fünf Prozent des gesamten Abfalls auf Baustellen aus.

In Deutschland landen etwa zwei Drittel des Bauschutts auf Deponien und können dort direkt weiter verwertet werden. So wird zum einem die Umwelt geschont, zum anderen hilft diese nachhaltige Arbeitsweise aber auch dabei, die Herstellungskosten für Baumaterialien zu senken, welches Bauherren wiederum günstigere Einkaufspreise ermöglicht. Man schlägt sozusagen gleich 2 Fliegen mit einer Klappe! :-)

Preise

Ein Unterschied zeigt sich auch in den Entsorgungskosten. Während Bauschutt wertvolles Recyclingmaterial darstellt, muss Baumischabfall erst noch von allen nicht mineralischen Stoffen getrennt werden. Dieser Prozess kostet Zeit und somit auch zusätzliches Geld.
Übrigens sind die Kosten für einen Bauschuttcontainer nicht nur von der benötigten Größe abhängig, sondern regional unterschiedlich und variieren außerdem von Anbieter zu Anbieter.
Je größer der Container, desto günstiger wird der Preis pro Kubikmeter in der Entsorgung. Im Durchschnitt wiegt ein Kubikmeter Baumischabfall etwa 1 Tonne. Da bei Bauschutt das Sortieren wegfällt, ist die Entsorgung natürlich deutlich günstiger. Unter https://www.derentsorger24.de/baumischabfall-container/ kannst du Preise und Größen für deine Region erfahren.

Natürlich kannst du Baumischabfälle auch eigenständig über eine Mülldeponie oder den Recycling-Hof entsorgen, solange du die Vorschriften bezüglich der Entsorgung einhältst. Du benötigst lediglich einen Anhänger oder ähnliches um deinen Abfall fachgerecht zu transportieren. Auch in diesem Fall fällt eine Gebühr an, welche jedoch günstiger ist, als eine Abholung durch den Containerdienst.

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Dein Kommentar

Musstest du dich schon einmal mit der Entsorgung diverser Abfallarten aus Baustellen und Co. auseinandersetzen und wie hast du dich entschieden?

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