Die 10 besten Heizspartipps

Wie bewertest du den Beitrag?
[Gesamt:2    Durchschnitt: 2.5/5]

Die kalte Jahreszeit beginnt und damit werden die Heizungen wieder angeschaltet, um es warm in den Wohnräumen zu haben. Dies kann schnell richtig teuer werden. Neben verschiedenen Tipps zum Heizverhalten gibt es auch die Möglichkeit, in dezentrale Energieerzeugung – einem Blockheizkraftwerk, wie zu finden auf A-Tron BHKW GmbH  , zu investieren.

Tipp 1 – Entlüften der Heizkörper

Werden die Heizkörper in der kalten Jahreszeit wieder aufgedreht, ist häufig ein Gluckern aus ihnen zu hören. Dies bedeutet, dass sich im Heizkörper Luft befindet. Diese transportiert Wärme jedoch zu 50 Prozent schlechter als Flüssigkeit. Das entwickelt sich zu einem wahren Energiefresser. Die Heizkörper sollten dann von oben nach unten entlüftet werden.

Tipp 2 – Wärme regulieren

Du bist den ganzen Tag nicht zu Hause, aber die Heizung bollert durch? Das muss nicht sein. Mit einem Thermostat kannst du dafür sorgen, dass die Wärme ein wenig nach unten reguliert wird und eine halbe Stunde, bevor du nach Hause kommst, wieder nach oben. Dabei sollte die Heizung um zwei bis drei Grad nach unten reguliert werden. Es empfiehlt sich nicht, die Heizung komplett auszuschalten. Durch das Hoch- und Runterfahren wird zu viel Energie verbraucht. Auch bei längerer Abwesenheit empfiehlt sich kein komplettes Ausschalten, sondern ein runterfahren auf 15 Grad.

Tipp 3 – Heizen bei geschlossenen Fenstern

Ist die Heizung an und das Fenster auf, entweicht die ganze Wärme nach draußen. Daher ist es ein großer Fehler, die Heizung anzulassen und den ganzen Tag die Fenster auf Kippe stehen zu haben. Da verschwindet die Energie im Nirgendwo. Viel mehr empfiehlt sich mehrmals am Tag Stoßlüften für 10 Minuten. In dieser Zeit muss die Heizung auch nicht runtergefahren werden.

Tipp 4 – Fenster auf Dichte überprüfen

Stehst du am Fenster und spürst einen Luftzug, dann ist dieses undicht. Auch durch diese feinen Ritzen kann Wärme nach draußen entweichen. Im Baumarkt gibt es Dichtungen zum Aufkleben, die an die Fensterkanten aufgebracht werden können und diese Ritzen verschließen.

Tipp 5 – Rollladen schließen

Auch wenn die Fenster gut isoliert sind, wird über die Glasfläche Wärme abgegeben. Daher empfiehlt es sich, nachts oder auch bei längerer Abwesenheit, die Rollladen runter zu lassen. Dann bleibt die Wärme im Haus. Dies kann zu einer Verringerung des Wärmeverlustes um bis zu 20 Prozent bringen.

Tipp 6 – Freistehende Heizkörper

Wenn der Heizkörper zugestellt ist mit Möbeln, dann staut sich die Wärme an und kann nicht in den Raum abgegeben werden. Daher sollte ein Heizkörper immer freistehen. Ist dies räumlich nicht immer möglich, so sollte das Möbelstück nicht press am Heizkörper stehen, sondern ein wenig Platz dazwischen gelassen werden, dass die Wärme entweichen kann.

Tipp 7 – Reflektion der Wärme

Heizkörper sind an der Wand angebracht. Speziell an Außenwänden wird sehr viel Wärme auch nach außen abgegeben. Durch eine Reflektionsschicht hinter dem Heizkörper aus Styropor und einer Aluminiumschicht wird dies vermieden und es erfolgt eine zusätzliche Reduzierung des Wärmebedarfs um bis zu 30 Prozent.

Tipp 8 – Passende Temperaturen für jeden Raum

Der eine mag es wärmer als der andere. Dennoch gibt es für verschiedene Räume Normwerte, an denen du dich orientieren kannst. Schlafzimmer sind eher kühlere Räume mit 16 bis 18 Grad. Diese sind zum Schlafen völlig ausreichend. Zudem kann der Körper besser ruhen, wenn er nicht schwitzt. Kinderzimmer sollten allerdings nicht so kühl sein, weil die Kinder tagsüber auch in den Räumen spielen. In der Küche reichen 18 Grad. Weitere Wärme stammt von den elektrischen Geräten wie Kühlschrank und Backofen. Die wärmsten Räume können Badezimmer und Wohnzimmer sein mit 20 bis 22 Grad.

Tipp 9 – Wartung der Heizanlage

Die Heizungsanlage regelmäßig zu warten, ist ebenfalls wichtig, um Energie zu sparen. Rußpartikel in der Anlage mindern die Wirksamkeit. Bei alten Anlagen lohnt es sich dann auch, in neue effizientere Anlagen zu investieren.

Tipp 10 – Unabhängigkeit von Energieversorgern

Diese Heizspartipps helfen dabei, den Energieverbrauch zu optimieren und gegebenenfalls zu senken. Doch es gibt auch eine Möglichkeit, sich unabhängig von den Energieversorgern zu machen. Dies ist mit einem Blockheizkraftwerk möglich. Dieses Heizwerk funktioniert über eine Kraft-Wärme-Kopplung. Dadurch wird Strom und Wärme erzeugt. Der Motor oder Gasturbine treibt einen Generator zur Stromerzeugung an. Dabei fällt Abwärme an, welche als Wärme in den Raum abgegeben wird. Diese Abwärme kann ebenfalls in der Wasseraufbereitung genutzt werden. Da die Wärme direkt genutzt werden kann, sind die Wärmeverluste sehr gering. Wird nicht der gesamte Strom verbraucht, kann dieser in die Stromnetze eingespeist werden. Damit leistet ein Blockheizkraftwerk einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und ist zudem auch wirtschaftlich.

Zum Teilen auf Pinterest