Chaos in der Küche

So wirst du endlich das Haushalts-Chaos in den Griff bekommen

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, denkst du dir vielleicht jeden Morgen bei deinem Haushalt. Im Bad liegen die Handtücher auf dem Boden und die Zahnbürsten fliegen am Waschbecken herum. Im Schlafzimmer sind die Betten noch nicht gemacht und in der Küche zeugen die Reste vom Frühstück. Und wenn du die Dinge des täglichen Morgenwahnsinns erledigt hast, dann wartet noch die Wäsche auf dich, der Staubfilm auf den Regalen und die Fenster. Du fühlst dich an manchen Tagen im Chaos gefangen und weißt gar nicht, wo du anfangen sollst. Doch dies muss nicht sein.

Blitz-Hausputz gegen das Chaos

Jeder entwickelt mit der Zeit seine eigenen Methoden, um nicht in einem Haushalts-Chaos zu versinken. Beim sogenannten 90-Minuten-Blitz-Hausputz geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit alle Zimmer zu putzen. Die Zeit wird gleichmäßig auf die vorhandenen Zimmer verteilt. Und dann geht es einmal die Woche dran, nach dieser Methode Ordnung zu schaffen. Die ist eine Möglichkeit, wenn eine gewisse Grundordnung besteht. Diese Blitz-Aktion eignet sich nicht dafür, sein Chaos komplett in Ordnung zu bringen. Es ist aber eine sehr gute Methode, um jede Woche wieder die Grundordnung herzustellen. Mit dem Blitz-Hausputz werden die Grundhandgriffe in einem Zimmer wie Müll und Wäsche aufsammeln, Oberflächen abwischen und Boden putzen erledigt. Diese Methode kann sehr gut in den Wochenplan integriert werden.


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Listen gegen das Chaos

Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, die lieber mit Checklisten nach einem festen Schema arbeiten und jeden Tag einer anderen Aktivität Raum und Zeit einräumt. Anhand eines Planes werden die Aufgaben aufgelistet, die im Haushalt zu erledigen sind. Durch das Aufschreiben erhältst du bereits eine gute Übersicht über alle anfallenden Tätigkeiten. Du kannst diese nach Dringlichkeit sortieren und es ist zudem eine gute Möglichkeit, auch die anderen Familienmitglieder in die Aufgaben mit einzubeziehen. Durch die immer wiederkehrenden gleichen Aufgaben spielt sich ein Rhythmus ein, der irgendwann so in dir drin ist, dass sich der Haushalt fast wie von alleine regelt, weil jeder Handgriff automatisch verrichtet wird.

Automatismus im Haushalt

Egal, für welche Methode du dich entscheidest – auf lange Zeit wirst du feststellen, dass du dich nicht mehr wie im Hamsterrad fühlst, getrieben von all den Aufgaben im Haushalt, sobald du auf eine Grundordnung blicken kannst. Es wird für dich dann irgendwann völlig normal sein, benutzte Dinge direkt wegzuräumen und sie nicht stehen zu lassen. Getragene Kleidung landet direkt im Wäschekorb, welcher an den Waschtagen ausgeleert und die Wäsche sortiert wird. Nach dem Abnehmen der Wäsche legst du diese direkt und es entsteht auch kein größerer Bügelhaufen, der dich stumm aus der Ecke anklagt. Und mit dieser Grundordnung merkst du dann auch bei dir selbst, wie du dich wohler in deiner Wohnung fühlst und dir keine unnötigen Gedanken machst, weil plötzlich Besuch vor der Tür stehen könnte.

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