2 Jahre her

Haushaltsfee

HaushaltsFee-Leserin fragt:

" Ich hab zwei Jobs, einen Sohn, ein Ehrenamt, und hab im Haushalt den Überblick verloren. Es gibt soviel zu tun, ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich fühle mich in meinen eigenen 4 Wänden nicht mehr wohl. Mir fällt es schwer etwas anzufangen, ich hab den Faden verloren und schaff es nicht alles nach einem Plan\Schema abzuarbeiten. Hat jemand einen Rat für mich?"
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Kleine Ziele setzten und die Tage nutzen an denen Kraft da ist und vorallem an dich selbst denken. Verantwortung zu übernehmen ist gut und schön. Aber lies mal den Tagesablauf ..wo bist du da ??? Bei allem was du machst wirst du irgendwann keine Kraft mehr haben. Kann ein Lied davon singen...leider. Also pass auf dich auf :-)...ist nur lieb gemeint

Ich habe auch einen großen Haushalt. Wir erziehen vier Kinder . Gehen beide arbeiten und haben zwei Hunde Garten ect. Wenn wir sehr eingespannt sind auf der Arbeit und ich wenig Zeit finde für zu Hause, das sieht man dann auch :( . Mir hilft da auch kein durch strukturierter Plan sondern einfache Kniffe. Ich sag es mal so sechs Personen und zwei Hunde verbreiten schon genug Chaos deswegen bin ich kein Typ für Viel Dekoration oder so. Das muss nur geputzt werden und ich finde es macht Räume sehr unruhig und schnell unordentlich wenn da schon so viele Menschen sich aufhalten. Also habe ich klare Linien und kein hier steht was da steht was... Meine Bäder putze ich jeden Tag die Küche auch.Andere Räume kann ich zur Not auch erst mal zu machen wenn es zu Chaotisch ist :) Ich denke wenn man sich aber schon mal verzettelt hat dann hilft nur jeden Raum hinter einander.Erst den Einen dann den nächsten sonst schiebt man den ganzen Kram von ein uns andere Zimmer

Also das Ehrenamt aufzugeben ist der dümmste Tip den ich hier gelesen habe. Auch wenn es kein Geld bringt tut man dabei etwas für sich, was einem Spaß macht. (Sonst würde man es ja nicht tun.) Ich bin in einer ähnlichen Situation, aber meine ehrenamtliche Tätigkeit würde ich nie aufgeben.

Ich würde dir raten dir zimmer für zimmer vor zu nehmen und nicht alle auf einmal mach pro tag 1 zimmer so das du auch noch zeit für dich und dein Kind hast

Sie hat doch gesagt, dass sie es nicht schafft, nach einen Plan bzw. einer Liste zu arbeiten...und jeder 2. Kommentar rät dazu???

Das Ehrenamt ablegen oder einen der Jobs und die Zeit dann Zuhause nutzen, wir haben nur das eine leben und erst mal muss das eigene Zuhause laufen dann kann kann man anderen helfen. Ganz lieb gemeinter Rat. Musste ich selber auch schon beherzigen.

Ich habe mal gelesen, dass man sich jeden Tag nur drei Sachen vornehmen soll. Eins davon, was so gar keinen Spaß macht und dann noch zwei Sachen, die gar nicht mal so schlecht sind. Nur eins davon sollte längere Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem am besten vornehmen erstmal nur fünf Minuten was zu machen. Damit trickst man den Kopf aus, nur fünf Minuten und danach was anderes. Und meistens ist das Anfangen das Problem und wenn man das mal hat, dann kann man auch weiter machen.

Ich denke ganz wichtig ist einen Plan zu machen mit den wichtigsten Dingen. Dann solltest du dir überlegen wer dir helfen kann. Ich weiß nicht wir alt dein Sohn ist. In seinem Zimmer könnt ihr zusammen arbeiten, dadurch lernt er auch was dazu. Wie ist es mit dem Partner? Welche Aufgaben kann er übernehmen? Usw. Und wenn Grund wieder drin ist, dann nach Plan putzen und sich nicht zuviel vornehmen. ... Und überlegen, was du an Ämtern abgeben kannst. Ehrenamt ist wichtig und gefragt aber man darf sich nicht kaputt machen deswegen.

Ich würde mir einen freien Tag schaffen....Sohn zu Papa, Oma, Freundin o.ä.Ein Tag Urlaub nehmen und mir dann den Wecker auf 6 Uhr stellen!Ganz systematisch einen Raum nach dem anderen machen. Und Abends ganz gemütlich auf Sofa fallen lassen und dich freuen, wie aufgeräumt und sauber es ist!Ach ja: zuerst aufräumen und dann erst putzen! Und nebenher immer Wäsche laufen lassen.Fürs Wohlfühlen: lautstark Lieblingsmusik laufen lassen. Singen und Tanzen geht nebenbei 😉

Ich hatte das Problem vor einigen Jahren. Habe mich bei meiner Freundin ausgeheult und da stand sie am nächsten Tag auf meiner Matte. Sie putze mir alle Fenster und das Wohnzimmer. In der Zeit nahm ich Bad und Küche in Angriff.Zu zweit ging alles besser und machte sogar Spaß Abends haben wir zusammen mit Partnern und Kindern zusammen gegessen

Simplify your life . Da gibts Bücher für die Praxis auch einen Tagesabreißkalender. Da hab ich schon sehr viel übernommen und es wird alles leichter....

Ich fühle da mit dir. Hab vier kids. Arbeite 76% .Wenn ich den Überblick verliere stehen bei mir über all Kisten. Da fliegt alles sortiert rein. Jeweils ne Kiste für jedes Kind. Eine für Papiere ( da die sich immer über all stapeln usw.. Dann ist wieder Ordnung und ich beginne nach und nach diese Kisten auszuräumen.

Ich kann dich verstehen, mir geht es nicht anders. Bin alleine mit meinen 4 kids (8/10/ fast 12und 13) und hab grad ne Ausbildung begonnen. Ich muss ja nicht sagen das Teenies keine zuverlässige Hilfen sind. Ich hab mir jetzt nen plan gemacht was ich wann erledige.... Hoffe das hilft.

Ich habe, als mir alles über den Kopf wuchs frei genommen, früh angefangen und bei lauter Musik "klar Schiff" gemacht. Das hat ungemein zu meinem Wohlbefinden beigetragen, obwohl ich am Abend total k.o. war. Nach Feierabend (ich bin knapp 12 Std außer Haus) erledige ich noch maximal eine Sache. Das geht irgendwie immer noch und ich lebe auf dem Standpunkt, dass ich mich nicht schämen will aber verdammt noch mal in keinem Museum lebe. Auch wenn es paradox klingt, habe ich mir gerade bewusst ein Hobby außer Haus zugelegt. Mir tut es gut, nicht nur von einer Verpflichtung zur nächsten zu hetzen. Dann ist hinterher auch wieder Kraft da. Und wenn doch mal wieder das Chaos droht, bitte ich inzwischen auch um Hilfe. Viel Glück

zuerst den ehrenamtlichen job aufgeben. dann sich überlegen was einem wichtig ist im leben. versuchen zu leben und nicht versuchen zu funktionieren. du hast nur ein leben.

Durchatmen und eine Liste machen. Prioritäten setzen.

Gib am Wochenende dein Kind zur Oma oder einem Freund deines Kindes und fang mit den schnellsten Räumen an: Badezimmer, leere Tuben und Flaschen wegwerfen, Amaturen und Keramik putzen, im Bad wenn Platz ist einen Wäschesammler hinstellen und die Wäsche immer direkt dort sortieren! Zuletzt wird der Boden gewischt.Das gleiche machst du in der Küche - alle Arbeitsflächen frei räumen und was du selten bis gar nicht brauchst entweder in eine Kammer oder in den Keller ODER entsorgen. Dann kannst du damit beginnen die Küche abzuwaschen! Zum Schluss Fenster und Boden putzen.Das solltest du in wenigen Stunden an einem Wochenende hinbekommen! Vor allem wenn du in Ruhe ohne Kind durch arbeiten kannst😉.Danach belohne dich mit Dingen die dir Spaß machen und unter der Woche machst du halt die notwendigen Dinge: kochen, Wäsche waschen, trocknen und bügeln!!! Das nächste Wochenende nutzt du wieder alleine für das Kinderzimmer!!!! Alles was kaputt ist, nicht mehr mit gespielt wird, wird aus dem Zimmer geholt und entsorgt und was noch gut ist wird verkauft oder verschenkt. Auch die Kleidung mal sichten!!! Und nachmittags sammle dein Kind ein und geh schwimmen oder wandern oder sonst was!!Dann den Alltag wieder wie oben beschrieben !!!! Dann hast du noch ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer !!! Dort kannst du wie in den anderen Räumen vorgehen und innerhalb weniger Wochen erstrahlt alles ordentlich !!!!Du schaffst das !!!!!

Ich fange immer hinten im Bad an und arbeite mich dann der reihe nach nach vorne durch die zimmer -

Ich kann dir nachfühlen. Ich hab 2 kleine Kinder (4 Jahre und 5 Monate). Mein Mann ist viel auf Montage, alles rund ums Haus und Kinder bleibt allein am mir hängen, dazu kommt das unser Baby etwas anhänglich ist und an schlechten Tagen den ganzen Tag an mir hängt. Ich habe diesen Punkt auch schon erreicht an dem ich total überfordert bin und mich in meinem zu hause nicht mehr wohl fühle. Ich finde es wichtig die eigenen Ansprüche nicht so hoch zu schrauben. Und man sollte sich nicht täglich mit unerreichbaren Zielen unnötig Druck machen. Tief durchatmen, 2 Tage mal nix machen und Kraft tanken. Dann, immer wenn sich die Gelegenheit bietet und auch die Lust dazu da ist, einfach mal etwas wegarbeiten was gerade ins Auge fällt. So ergibt sich oft das eine aus dem andern und schnell hat man eine ganze Menge geschafft. Und wenn es mal aussieht wie sau, dann ist das auch ok. Schließlich lebst du ja auch und bist nicht der Sklave deines Haushaltes.

Ich arbeite auch Vollzeit, bin alleinerziehend von 3 pubertierenden Jungs und habe auch ein Ehrenamt. Mein Haushalt bleibt manchmal auch auf der Strecke. Ich hab mir angewöhnt alles nahezu sofort wegzuräumen. Jeden 2. Tag programmiere ich meine Waschmaschine. Die Jungs hängen die Wäsche nach der Schule auf. Sonntags ist großer Aufräumtag. .. Mein Ehrenamt würde ich nicht aufgeben wollen! Es ist meine Auszeit. Hier schalte ich total ab. Zumal ich auch hier Zeit mit meinen Söhnen verbringe! Organisiere es dir. Jeden Tag ne Kleinigkeit...

Mir scheint, dein Hauptproblem ist, dass du dich einfach nicht aufrappeln kannst, also keine Lust hast, und sich nun eine Menge angesammelt hat. Hatte ich auch, bis ich es hinterfragt und mich informiert habe. Bei mir war es der Kaffeekonsum! Seit dem ich keinen mehr trinke - stattdessen nur noch stilles Wasser, bin ich topfit und voller Tatendrang...

So blöd es jetzt auch klingen mag. Ich tendiere zu Unterstützung in Form einer Haushaltshilfe...wenn nichts mehr geht, ist so etwas Gold wert und gut investiertes Geld für etwas Entspannung und Luft zum Atmen.

Kannst du das Ehrenamt vielleicht nur kurzzeitig aussetzen, die dadurch gewonnene freie Zeit für die Grobreinigung nutzen und dann für den Feinschliff einen Wochenplan gemeinsam mit deinem Mann erstellen.

Mache dir einen Plan was du alles machen musst. Dann teile es dir ein an welchen Tag du die dinge erledigen möchtest :) so hab ich es gemacht als ich von daheim ausgezogen bin und es hat super geklappt

Mal eine Auszeit nehmen und alles überdenken. Und die Wohnung ist zweitrangig. Erst Sohn und Arbeit, dann Ehrenamt ( macht ja sicher auch Spaß) und dann jeden Tag eine halbe Stunde. Mein Tip auch immer alles gleich wegräumen, Ordnung hilft den überblick zu behalten

Die Lösung: Hausarbeit verteilen

Wer trägt in aller Regel (leider) die Hauptverantwortung für die Hausarbeit? Die Frau. Laut einer Umfrage tragen 75 % der Frauen die in Paarhaushalten mit Kindern unter 15 Jahren leben, die Hauptverantwortung für die Erledigung aller Aufgaben im Haushalt alleine (Quelle: BFS, 2014). Jetzt kommt Hilfe: Mit den im Folgenden vorgestellten Putzplänen kann die lästige Hausarbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Teilweise sogar spielerisch.

Das umfangreiche Checklisten-Paket Putzen und Hausarbeit enthält verschiedene Pläne, To-Do-Listen und Checklisten (insgesamt 44 Blätter), um alle wichtigen Tätigkeiten im Haushalt schneller und einfacher meistern zu können.

Das Checklisten-Paket besteht aus folgenden Listen und Plänen:

  • Das große Putzpaket (26 Blätter)
  • Hausarbeits-Paket (9 Blätter)
  • Checkliste Kleiderschrank aufräumen
  • Checkliste Schublade aufräumen
  • Checkliste Kinderspielzeug verwalten
  • Checkliste Frühjahrsputz (3 Blätter)
  • Wasch- und Pflegesymbole auf einen Blick
  • Checkliste Kühlschrankorganisation
  • Checkliste Garage aufräumen