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Ich habe meine eigene Brennnesselplantage im Garten

Jeder Gärtner führt Kämpfe, die er nicht gewinnen kann. Den Kampf gegen das Unkraut! Jetzt dreh ich den Spieß aber einfach um, ich nenne es nicht mehr Unkraut. Nein ich nenne es Wildkräuter und nutze es so gut es geht. Gesund – frisch – vitaminreich. Ein ganz neuer Ansatz.

Ein solches Kraut in meinem Garten ist die Brennnessel. Trotz intensiver Bemühungen, ich kann ihr einfach nicht den Garaus machen.
Also fange ich an, ihre Fähigkeiten für mich zu verwenden.
Als Brühe (zieht 1-2 Tage) oder Jauche (zieht bis zu 3 Wochen und stinkt unglaublich) ist sie ein tolles Einsatzmittel im Garten. Die Brühe hilft gegen Blattläuse und die Jauche ist ein sensationeller Dünger für Rosen und Tomaten.
Aber nicht genug, ich will ja schließlich auch noch etwas davon haben.
Die Inhaltsstoffe wirken im Körper reinigend und harntreibend. Also ein klassischer Frauentee! Seit vielen Jahrhunderten schwören Naturheilkundler auch auf die positive Wirkung bei Rheuma.
Gut, Rheuma habe ich jetzt nicht, aber ich mag auch den Geschmack von Brennnesseltee. Der Vitamin-C-Gehalt ist siebenfach so hoch wie bei Orangen und sie liefert dreimal so viel Eisen wie Spinat. Entgiftung, Entschlackung, Entzündungsbekämpfung, arbeitet gegen Müdigkeit und Erschöpfungszustand! Hey, ich habe da ja ein richtiges Schmuckstück in meinem Garten! Sogar ganz klein geschnitten im Salat ist sie eine Bereicherung. Keine Sorge wegen den Nesseln, ganz dünn geschnitten brennt da nichts mehr!

Zitronenmelisse und Minze

Genauso gerne verwende ich Zitronenmelisse oder Minze. Beide einmal eingepflanzt, breiten sie sich rasch aus und erfreuen mich regelmäßig mit ihren Eigenschaften.
Die Zitronenmelisse hat eine beruhigende Wirkung und fördert den Schlaf. Außerdem ist der Geschmack nicht nur als Heißgetränk sondern auch eisgekühlt an heißen Sommertagen einfach nicht zu schlagen. Ähnlich wie die Minze. Die gibt es inzwischen in den verschiedensten Formen. Als klassische Pfefferminze, die Apfelminze, Schokoladenminze, marokkanische Minze und viele mehr. Deren Wirkung ist krampflösend, innerlich kühlend und gut für den Magen.

Und da gibt es noch so ein Gewächs. Mit tiefen Wurzeln, sich mit Ausläufern vermehrend, extrem wuchernd und einfach nicht zu bekämpfend. Viele Gärtner schimpfen und toben wenn sie dabei sind, dieses Kraut vergeblich auszurupfen. Darf ich vorstellen! Der Giersch! Es gibt sogar ein richtig nettes Zitat: „im Kampf gegen den Giersch zeigt sich die Vergeblichkeit des menschlichen Tuns“ von Susanne Wiborg.
Aber! Eines der wohlschmeckendsten Wildkräuter die es gibt! Hervorragend geeignet als Beigabe zu einem kunterbunten Frühlingssalat.

Du siehst, Kämpfen hat keinen Sinn! Nutzen und Schätzen ist die Lösung!

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