Kürzlich habe ich schon mal über das Thema Induktionskochfelder geschrieben („8 Gründe, warum dich Induktionskochfelder überraschen werden“). Heute möchte ich das Thema Induktionskochen noch ein wenig vertiefen und vor allem auf die dabei verwendeten, speziellen Induktionstöpfe eingehen. Was zeichnet sie aus? Was spricht eher gegen sie? Und warum kann ein Kauf sogar Sinn machen, wenn du noch gar keinen Induktionsherd besitzt? Ich habe alle wichtigen Infos für dich zusammengetragen und stelle positive wie negative Aspekte einander gegenüber. Und wenn du dich gerne noch umfassender informieren und aktuelle Tests studieren möchtest, kann ich dir die Seite www.induktions-toepfe.de ans Herz legen.

Was sind eigentlich Induktionskochtöpfe?

Zunächst einmal will ich darauf eingehen, was ein Induktionskochtopf eigentlich genau ist. Denn nicht jeder kann sich darunter etwas Konkretes vorstellen. Der Unterschied zu einem normalen Topf ist allen voran, dass der Induktionstopf über einen Boden mit magnetisierbarem Kern verfügt. Die Töpfe bestehen generell meist aus Gusseisen oder Stahlemaille. Alu oder Kupfer hingegen wären vollkommen ungeeignet für einen Induktionsherd. Auch Edelstahl ist grundsätzlich nicht wirklich geeignet für diesen Zweck. Jedoch gibt es inzwischen durchaus Induktionskochtöpfe (Link: www.stern.de/noch-fragen/toepfe-fuer-induktionsherd-was-unterscheidet-sie-von-normalen-toepfen-und-pfannen-1000054331.html), die aus diesem Material bestehen. Wichtig ist eben der spezielle Boden, ohne den hier gar nichts geht.

Welche Argumente sprechen gegen die Töpfe?

Beginnen möchte ich das Pro und Contra mit den Gegenargumenten. Solche sind nämlich zweifelsohne zu finden – und kaum von der Hand zu weisen. Vor allem sind es die hohen Kosten, die viele Privathaushalte abschrecken. Hier kommt es jedoch auch auf die Marke an. Dennoch ist spezielles Induktionsgeschirr teurer als gewöhnliches. Und es müssen ja nicht nur die Induktionstöpfe neu gekauft werden, sondern auch das Kochfeld an sich kostet Geld. Das vorhandene Budget sollte also auf jeden Fall groß genug sein, um sich alles leisten zu können.

Warum Induktionstöpfe sich auf Dauer doch auszahlen

Die Investition mag am Anfang zwar heftig erscheinen, du solltest jedoch auch längerfristig denken. Und da hat sich in der Praxis gezeigt, dass sich mit hochwertigen Induktionstöpfen einiges an Energie einsparen lässt. Die beeindruckend schnelle Erhitzung sorgt gleichzeitig dafür, dass du bares Geld und dazu auch noch Lebenszeit sparst. Im Handumdrehen hast du dir eine leckere Mahlzeit zubereitet, für die du mit althergebrachten Methoden deutlich länger brauchen würdest. Nicht umsonst schwören die meisten Profis und Sterneköche auf Induktionskochfelder und Induktionstöpfe.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Entscheidend ist beim Kauf von Induktionstöpfen die Größe. Je kompletter sie die Kochfläche bedecken, desto besser ist es. Sind sie um einiges zu klein, könnte im extremsten Fall der Induktionsherd seinen Dienst verweigern. Achte außerdem auf einen planen Boden und fest sitzende Griffe, wobei diese Dinge bei einem neuen Induktionstopf im Prinzip eine Selbstverständlichkeit sein sollten. Ideal ist ein Glasdeckel mit Dampfablassventil. Interessant für alle, die zukünftig mit der Anschaffung eines Induktionskochfeldes liebäugeln, dürfte der folgende Fakt sein: So kannst du Induktionstöpfe auch jederzeit auf einem herkömmlichen Elektroherd beziehungsweise Cerankochfeld verwenden.

Wenn das Reinigen der Töpfe zum Kinderspiel wird…

Ein wichtiger Aspekt beim Kochen ist zu guter Letzt auch das anschließende Saubermachen der Töpfe und Utensilien. Hier können die Induktionstöpfe nochmals positiv auf sich aufmerksam machen. Denn ein guter Induktionskochtopf verfügt über eine besondere Beschichtung im Inneren, die ein Anbrennen fast unmöglich macht. Entsprechend leicht lassen sich Töpfe und Herd dann auch reinigen. Idealerweise ist der Induktionstopf deiner Wahl spülmaschinentauglich, um dir hier noch etwas Arbeit zu ersparen.

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