Mit wieviel Haushaltsgeld kommst du aus?

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Es hängt von der Größe deines Haushalts und der Anzahl der Familienmitglieder ab, wie viel Geld du im Monat benötigst für Lebensmittel, Hygieneartikel, den Kaffee außer Haus, Restaurantbesuche und vielleicht noch Futter für Hund und Katze. Wie hoch sollte das Budget sein? Muss man alle Kassenbons sammeln? Dazu gibt es sicherlich ganz unterschiedliche Ansätze und Meinungen. Der eine kommt mit weniger Geld aus, der andere benötigt mehr. Dennoch ist es zur Orientierung sicherlich nicht uninteressant, sich einmal ein paar Zahlen anzuschauen, wie es bei den anderen aussieht – und an welchen Stellschrauben du bei dir unter Umständen noch drehen könntest, um zukünftig bares Geld zu sparen.

Wieviel Haushaltsgeld benötigt man zum Leben?

Wie bereits angedeutet, ist es sehr schwierig, pauschal zu sagen, wie viel Haushaltsgeld zum Leben notwendig ist. Es kommt letztendlich nicht nur darauf an, wie sparsam du selbst eingestellt bist, sondern auch auf die Gegend, in der du lebst. Denn schließlich liegen die Lebenshaltungskosten beispielsweise in den großen Ballungsgebieten doch um einiges höher als auf dem Land. Hinzu kommen dann noch Faktoren wie deine aktuelle Lebenssituation. Studierst du? Hast du kleine Kinder oder solche im Teenageralter? All diese Punkte haben einen Einfluss darauf, mit wie viel Haushaltsgeld du ohne Probleme auskommen wirst.

So planen die Haushaltsfee Leser

Ich habe es meine Leser direkt gefragt: Gibst du eher 100 Euro im Monat aus oder 1.000 Euro? Die Antworten sind sehr interessant und zeigen, wie jeder eben doch seine ganz persönlichen Bedürfnisse hat. Tina zum Beispiel plant für zwei Personen lediglich 75 Euro Wochenbudget für Lebensmittel, Drogerieartikel und Putzmittel ein. Sogar Geschenke passen oftmals mit in dieses Budget rein. Doris schafft es sogar, mit durchschnittlich 70 Euro den gesamten Wocheneinkauf für vier Personen zu stemmen – mit ausschließlich frischen Zutaten. Bei Monica hingegen sind es 100 bis 150 Euro pro Woche für zwei Personen. Sie geht jeden Freitag auf den Markt und kauft frische Produkte der Saison.

Rene schafft es, bei lediglich 20 bis 30 Euro wöchentlich zu bleiben, obwohl sein Singlehaushalt mit durchaus gesunder Nahrung versorgt wird. Verena lebt mit ihrem Partner und einem Kater zusammen und benötigt etwa 500 Euro Haushaltsgeld im Monat. Frische Bio-Lebensmittel, Reinigungsmittel sowie Kleinigkeiten wie Batterien und Glühbirnen sind in dieser Summe bereits mit drin. Ein Kochplan und Einkaufslisten helfen der Familie, nicht den Überblick zu verlieren. Karin gibt 240 Euro Haushaltsgeld für sich persönlich im Monat an, wenn sie einmal ins Restaurant und einmal oder zwei Mal die Woche Kaffee trinken geht. Findest du dich bei diesen Zahlen irgendwo wieder?

Warum es Sinn macht, ein Haushaltsbuch zu führen

Ganz gleich, mit welchen Zahlen du arbeiten möchtest oder musst – um stets die Kontrolle über dein Haushaltsgeld zu behalten, kann ich dir nur dazu raten, ein Haushaltsbuch zu führen. Hier kannst du deine Einnahmen und Ausgaben auf übersichtliche Art und Weise festhalten und siehst, wie viel Euros für die verschiedenen Posten realistisch sind, damit am Ende idealerweise noch ein bisschen was als Puffer übrig bleibt. Denn dies sollte natürlich das Ziel sein.

Bei den Einnahmen solltest du nicht nur dein Gehalt und das deines Partners berücksichtigen, sondern auch Zahlungen wie Kindergeld oder gegebenenfalls Mieteinnahmen. Zu den typischen Haushaltsausgaben gehören Kosten für Nahrungsmittel und Getränke, Essen gehen, Reinigungs- und Putzmittel, Körperpflegeprodukte, gegebenenfalls Genussmittel wie Alkoholika und Zigaretten. Auch die Ausgaben für deine Kinder und Haustiere gehören mit in die Kalkulation. Wie du siehst, kommt hier so einiges zusammen. Ohne ein sorgfältig geführtes Haushaltsbuch wird es schwer werden, die selbst gesteckten Ziele einzuhalten. Selbstverständlich musst du nicht jeden einzelnen Kassenbon aufheben – um eine realistische Übersicht über die tatsächlichen Ausgaben zu erhalten, macht diese Praxis zumindest für einen gewissen Zeitraum aber durchaus Sinn.

Mein großes Checklisten-Paket: Haushaltsgeld und Finanzen unterstützt dich beim Haushaltsplan und Haushaltsbuch anlegen. Behalte Einnahmen, Ausgaben und laufende Kosten im Blick, plane langfristig mit der 5-Jahres-Übersicht und lege deine Sparziele fest. Mit den Checklisten kannst du sofort loslegen und alle wichtigen Positionen wurden bereits berücksichtigt.

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Wie geht es dir mit dem Thema Haushaltsgeld? Notierst du deine Ausgaben oder gibst du einfach das Geld aus, welches du zur Verfügung hast? Freue mich auf deinen Kommentar unten.