Spülmaschine weiße Flecken auf Plastik und was du dagegen tun kannst

Plastik kommt weißlich aus der Spülmaschine

Eine Geschirrspülmaschine ist schon ein tolles Teilchen. Schmutziges Geschirr rein, sauberes wieder raus – so einfach ist das! Oder? Wenn die Spülmaschine richtig läuft, ist sie eine tolle Arbeitserleichterung, ärgerlich nur, wenn man am Ende trotzdem per Hand nachspülen muss, weil das Geschirr fleckig oder noch nicht rein ist. Ob Töpfe oder Tupperware, weißer Belag haftet unabhängig der Warenbeschaffenheit und ist in jedem Fall unnötiger Mehraufwand.

Spülmaschine – weiße Flecken auf Plastik

Haushaltsfee Leserin Sibylle stellt seit einiger Zeit weiße Flecken auf ihrem Kochgeschirr fest. Dies sieht nicht nur unschön aus, einen solchen Anblick möchte man natürlich nicht mit Gästen teilen. In dem Fall öffnet man die Schublade lieber nicht vor fremden Augen und zusammen Kochen fällt auch weg.

Veränderungen der Spülkraft können auf einen Wechsel des Reinigungsmittels und der damit abweichenden Zusammensetzung der Inhaltsstoffe zurückgeführt werden, da Sibylle jedoch weiterhin ihr bewährtes Spülmittel einsetzt, kann dies ausgeschlossen werden. Warum die Spülmaschine weiße Flecken auf Plastik macht, kann jedoch einige andere Ursachen haben:

  • Kalkflecken / zu hoher Wasserhärtegrad
  • Salzablagerungen
  • Überdosierung des Reinigers
  • Geschirr ist nicht spülmaschinenfest
  • Dosierung der Reiniger zu gering

Kalkflecken von der Spülmaschine

Kalkflecken entstehen, wenn man einen zu hohen Wasserhärtegrad eingestellt hat. Diese Flecken lassen sich einfach mit Zitronenwasser entfernen. Tritt der Belag häufiger auf, kann man sich mit einem TL Zitronensäure pro Waschgang behelfen. Auch kann es sein, das die Klarspülmenge oder das Salz falsch dosiert sind oder die Wasserenthärtungsanlage der Spülmaschine falsch eingestellt ist. In allen Fällen hilft es einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen und die Mengen, sowie den Härtegrad anzupassen.

Tabs oder Pulver für die Spülmaschine?

Multitabs sind heute sehr beliebt, enthalten jedoch oft schon Klarspülmittel und / oder Maschinensalz. Wer zusätzlich zum Tab Klarspülmittel und Salz händisch einfüllt erlangt so eine Überdosierung die sich in der angesetzten Zeit nicht auflösen kann. Tabs alleine sind oft schon too much, sodass es sich bei uns bewährt hat nur einen halben Tab pro Spülgang einzusetzen. Noch besser ist es, mit Reinigungspulver zu arbeiten, da es sich sehr gut dosieren lässt. Nicht immer ist die Spülmaschine voll, oder die Verschmutzungen gleich stark.

Auch kann es sein, das die Zusammensetzung des Reinigers, das Plastik angreift. Bei billigem Plastik kann das Geschirrspülsalz durch seine schmirgelnde Wirkung Produkte ausfransen, oder ausbleichen. Ist das Plastik außerdem nicht Spülmaschinenfest, wird es porös oder weiß, weil es durch die Hitze beim Waschgang zuerst schmilzt, im Trockenvorgang aber wieder hart wird.

Unterschied zwischen spülmaschinenfest und spülmaschinengeeignet

Übrigens: spülmaschinenfest ist nicht gleich spülmaschinengeeignet! Ersteres sollte etwa 1.000 Spülgänge „überleben“ bei letzterem spricht man von nur etwa 300, was bei fast täglichem Waschen in der Spülmaschine, ca. einem Jahr entspricht.

Damit das Spülergebnis außerdem gut wird sollten regelmäßig die Leitungen und Spülarme gereinigt, sowie die Außenflächen der Türinnenseite abgewischt werden.

Tipp: Spülmaschine regelmäßig reinigen

Verlängere die Lebensdauer deines Geschirrspülers und reinige ihn von Zeit zu Zeit mit dieser Methode…

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