Haushaltsfee-Blog-Leserin Lydia hat das Budget-Umschläge-Paket im Einsatz. Hier sind ihre Erfahrungen:

Hallo, mein Name ist Lydia und meine Heimat ist ein kleiner Ort unweit von Bremen. Hier habe ich mir mit meinem Mann zusammen ein gemütliches kleines Häuschen gekauft, das wir mit den beiden Kids Jana und Robert bewohnen. Rudolph, so heißt mein Mann, hat einen guten Job in der Versicherungsbranche, so dass wir uns über Geld an sich keine Gedanken zu machen brauchen. Da ich mich dazu entschlossen habe, zu Hause zu bleiben und für unsere schulpflichtigen Kinder voll und ganz da zu sein, regiert bei uns allerdings auch nicht der Überfluss. Ich sage es mal so, es kann zumindest nichts schaden, sich ein wenig Gedanken darüber zu machen, wo man sinnlose Ausgaben kürzen oder sogar ganz weglassen könnte. Wir handhaben es so, dass Rudolph mir am Anfang von jedem Monat einen bestimmten Geldbetrag in die Hand drückt, von dem ich dann Lebensmittel, Hygieneartikel und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs bezahle. Auch wenn die Kleinen mal wieder was für die Schule oder zum Anziehen brauchen, wird das aus diesem Budget bezahlt. Obwohl Rudolph wirklich großzügig ist und wir im Falle eines Falles immer problemlos eine Aufstockung des Haushaltsgeldes vereinbaren können, hat es mich doch sehr gestört, dass ich nur in den wenigsten Monaten wirklich mit dem vorher gemeinsam festgelegten Geld klar kam. Da es ja eine durchaus ansehnliche Summe war, machte ich mir am Anfang des Monats gar keinen Kopf darüber, wofür ich das Geld ausgab. Und dann war plötzlich wieder noch einiges vom Monat übrig am Ende des Geldes. So war das auf Dauer natürlich nicht wirklich zufrieden stellend für mich.

„Kleinvieh macht auch Mist“

Wir nagten wie gesagt zwar nicht am Hungertuch, aber es wäre doch einfach schön gewesen, mit der extra festgelegten Summe auch hinzukommen. Aber wie sollte das am besten funktionieren? Ich begann damit, Listen zu erstellen, auf denen ich alle Ausgaben notieren wollte. Dies tat ich auch, aber nicht wirklich konsequent und vor allem waren die selbst von mir handschriftlich erstellten Listen auch nicht gerade super übersichtlich. Immerhin lieferte diese Methode mir doch schon eine erste Erkenntnis, die sich mit einer alten Redensart vortrefflich beschreiben lässt: „Kleinvieh macht auch Mist“. Hier mal ein schnelles Burger-Menü im Schnellrestaurant, dort eine überteuerte Getränkedose an der Tankstelle – all diese unachtsam gekauften „Kleinigkeiten“ summierten sich über den Monat betrachtet eben doch. Dabei war es doch eigentlich ohne weiteres möglich, hier ein bisschen genauer hinzusehen und bewusster mit dem Geld umzugehen. Im Weg war nur meine Bequemlichkeit. Ich versuchte also mehr darauf zu achten in Zukunft, für welche Dinge ich das Haushaltsgeld verwendete. So klappte es schon viel besser, aber alles in allem hatte ich leider immer noch keinen rechten Durchblick, wie ich im Nachhinein ganz klar sagen muss. Es gab einfach zu vieles, für das man tagtäglich Geld ausgibt, und darüber die Kontrolle zu behalten, klappt einfach nicht ohne ein vernünftig durchdachtes System. Wie gut, dass ich mit meiner Nachbarin ein Schwätzchen hielt, die mir von einem ganz tollen System vorschwärmte, das bei ihr hervorragend funktioniere. Für ein paar Euro könne ich mir das auch im Internet runterladen. Jetzt war ich aber gespannt.

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Mit dem Umschlag-System endlich alles im Griff

Obwohl ich bei so was ja eher skeptisch bin, probierte ich es gleich am nächsten Tag aus, nachdem ich noch mal darüber geschlafen hatte. Es geht hier um das System „Haushaltsgeld verwalten mit Budget-Umschlägen“, wie es im Onlineshop der Haushaltsfee erhältlich ist. Ich musste das einfach mal versuchen, denn es machte mich auch tierisch neugierig. Die Beschreibung hatte schließlich Hand und Fuß und auch die Nachbarin konnte sich nicht irren. Ich lud mir das Paket also runter und druckte mir die verschiedenen Vorlagen aus. Jetzt noch genügend Briefumschläge aus der Schublade geholt und schon konnte es losgehen. Gleich zum nächsten Monatsanfang wollte ich starten. Ich legte also die verschiedenen Konsumkategorien wie etwa Bekleidung, Lebensmittel, Hygiene, Freizeit oder Fahrtkosten an und definierte jeweils ein konkretes Budget als Teil von meinem Gesamtbudget. Genau diese Summe X durfte etwa für Speisen und Getränke drauf gehen. Und kein Euro mehr. Ich weiß, das Ganze hört sich erstmal nach mächtig viel Arbeit an und tatsächlich erfordert das System auch ein wenig Disziplin. Aber ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung nach mehreren Monaten sagen: Es klappt tatsächlich ganz prima! Mir persönlich hat dabei vor allem das Herunterbrechen und Aufsplittern des Gesamtbudgets in wesentlich übersichtlichere Teilbudgets geholfen. So habe ich durch die täglichen Eintragungen alles stets unter Kontrolle und alles ist sehr viel plastischer. Wenn ich merke, dass ein Teilbudget demnächst zur Neige geht, kann ich rechtzeitig reagieren und in diesem Bereich etwas preisbewusster handeln. Sicherlich kommt es nach wie vor auch mal zu unvorhersehbaren Ausgaben, die eines der Budgets sprengen können. Aber dafür habe ich ja dann meinen Rudolph, der jederzeit gerne in die Bresche springt, wenn es wirklich mal eng wird. Ansonsten komme ich jetzt aber prima hin mit dem Haushaltsgeld und das erfüllt mich auch selber mit Stolz. Manchmal bleibt bei dem einen oder anderen Budget am Monatsende sogar etwas übrig. Davon kaufe ich den Kindern dann ein schönes Spielzeug oder lade meinen Rudolph zum Essen ein. Davon habe ich schließlich auch selber was, gewissermaßen als kleine Belohnung für gutes Wirtschaften. Es lohnt sich definitiv, das System auszuprobieren. Vielen Dank dafür, Lydia