5 Tipps, wie du dir den Traum vom eigenen Pool verwirklichen kannst

Die Hitze knallt bei 35 Grad im Schatten, das nächste Freibad ist zu weit weg und bei diesem Wetter sowieso völlig überfüllt. Wer kennt dieses Dilemma nicht? Den großen Wunsch, im eignen Garten die Liegestühle aufzustellen und hin und wieder einen erfrischenden Sprung ins kühle Nass zu wagen, kennt sicherlich jeder.

Doch noch immer halten viele Hausbesitzer den Traum von einem eigenen Pool im Garten für einen Luxus, den sie sich nicht leisten können. Das muss er aber gar nicht sein, denn heute gibt es bereits zahlreiche Optionen, die Kosten für den eigenen Swimmingpool zu reduzieren. Wenn du dich also dazu entschieden hast, deinen Wunschtraum zur Wirklichkeit zu machen, dann solltest du einige Dinge beachten. Hier die 5 wichtigsten Punkte:

1. Welcher Pool ist für mich geeignet?

Wer einen Swimmingpool kaufen möchte, steht zunächst vor der Qual der Wahl. Es gibt verschiedene Modelle, die sich natürlich auch preislich deutlich unterscheiden. Vom einfachen Aufstellpool bis hin zum professionellen und langlebigen Edelstahlbecken ist vieles möglich.

Der Aufstellpool mit Stahlwand ist dabei die kostengünstigste Version und ab circa 1.000 Euro zu erhalten, ein Fertigbecken aus Kunststoff, die sogenannten GFK-Pools kosten um die 5.000 Euro. Das Edelstahlbecken ist die Luxusvariante und ist erheblich teurer und erfordert eine Investition von mindestens 30.000 Euro.

Als allererstes solltest du also ein Budget festlegen und überlegen, welche Variante für dich in Frage kommt. Bedenke dabei nicht nur die einmaligen Kosten zum Bau, sondern auch die langfristigen Kosten für die Instandhaltung eines Pools.

2. Die Lage des Pools

Ein wichtiger Aspekt, den du vor dem ersten Spatenstich bedenken solltest ist, wo im Garten du den Swimmingpool am besten platzierst. Überlege, wo die Sonne den Tag über steht und suche einen Platz aus, der eine lange Sonneneinstrahlung hat.

Ein Swimmingpool sollte auf keinen Fall in einer Schattenlage gebaut werden, die Erwärmung des Wassers wird sonst überaus schwierig. Das Beheizen des Schwimmwassers verursacht hohe Kosten, die durch die natürliche Erwärmung durch die Sonne eingespart werden können. Außerdem möchte doch niemand im Schatten frieren, sobald man aus dem Wasser steigt.

Ebenso zu vermeiden ist die Positionierung des Swimmingpools unter Bäumen. Diese verursachen nicht nur Schatten, sondern verschmutzen das Wasser durch heruntergefallene Blätter oder Nadeln.

Du solltest auch prüfen, dass der Pool sich nicht im direkten Windzug befindet. Wind kühlt das Wasser schnell aus und weht Blattwerk in das Becken. Hecken oder Mauern können dir bei Bedarf dabei helfen, den Windzug zu vermeiden.

3. Größe und Ausstattung

Bevor es losgeht, muss die Größe bestimmt werden. Diese hängt natürlich von den Voraussetzungen in deinem Garten ab. Die Standardgröße eines Swimmingpools liegt bei 8 x 4 Meter bei einer Wassertiefe von 1,35 bis 1,60 Metern. Die Größe ist allerdings individuell variierbar.

Bei einer Beckenlänge von unter 8 Metern ist es allerdings ratsam, eine Gegenschwimmanlage einzubauen, damit du beim Bahnenschwimmen nicht andauernd wenden musst. Auch der Einbau von Attraktionen und Zubehör wie Massagedrüsen oder Schwallduschen ist auf Wunsch möglich.

Nicht zu vergessen sind auch die Planung von Treppen oder Leitern, damit du nach dem Plantschen ohne Probleme auch wieder auf festen Boden kommst. Sicherheit sollte dabei eine große Rolle spielen, um die Verletzungsgefahr zu senken. Rutschfeste Treppenstufen und Geländer schaffen Abhilfe.

4. Wasserpflege

Der Pool ist gebaut, das Wasser eingefüllt – der Spaß kann losgehen! Doch hört hier die Arbeit nicht auf. Ein eigener Pool erfordert permanente Pflege und das Wasser muss richtig aufbereitet werden. Nur so kannst du verhindern, dass Keime entstehen und die Wasserhygiene immer tadellos ist. Häufiges Wechseln des Wassers ist nicht nur unsagbar teuer, sondern erfüllt auch nicht den Zweck.

Die Wasseraufbereitungsanlage muss an die Größe des Beckens angepasst sein. Diese reinigt das Wasser mit Pflegemitteln, zum Beispiel mit Chlor, Brom oder Ozon und sorgt dafür, dass dein Poolwasser immer sauber und keimfrei ist.

Sichtbare Verschmutzungen werden durch Filtern und Umwälzen des Wassers entfernt. Auch sogenannte „Bodenstaubsauger“ können benutzt werden, um grobe Verunreinigungen am Beckenboden zu entfernen.

5. Genehmigungen

Wie bei so vielen Dingen gibt es auch beim Bau eines Swimmingpools ein paar bürokratische Details zu beachten. Ab einer bestimmten Beckengröße muss der Bau durch die örtliche Baubehörde genehmigt werden. Die Vorgaben und Richtlinien sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Informiere sich also am besten bei der Stadtverwaltung, bevor du Materialien kaufst und mit dem Bau beginnst.

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