10 Tipps: Wäsche trocknen im Wäschetrockner

Ein Wäschetrockner ist zeitsparend und effektiv – jedoch nur dann, wenn du ihn auch richtig nutzt. Es gibt diverse Modelle wie beispielsweise den Ablufttrockner oder den Kondenstrockner. Da die vielen Einstellungen und Programme ganz schön verwirrend sein können, erkläre ich dir heute das Wichtigste in Kürze.

Das richtige Trocknerprogramm

Mittlerweile verfügen Wäschetrockner über eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, sodass diese nicht nur auf den Trocknungsgrad beschränkt sind, sondern bei Bedarf auch nach der Art des Gewebes trocknen, was den Vorteil hat, dass man auch empfindliche Textilien darin trocken kann.

Mit dem richtigen Programm lässt sich außerdem richtig Energie sparen, da Hemden beispielsweise weniger Aufwand bedeuten, als dicke Handtücher.

Die gängigsten Trocknungsgrade sind Schranktrocken und Bügeltrocken. Bei letzterer Einstellung enthält die Wäsche eine Restfeuchte, die das Bügeln vereinfacht.

Knitterfrei Trocknen

Bleibt die Wäsche nach dem Trocknen in der Maschine, können durch Restfeuchte und Gewicht der Textilien Falten entstehen. Nimmst du die Wäsche dagegen direkt nach dem Trocknungsprozess aus der Maschine, lässt sie sich aufgrund der Wärme beinahe faltenfrei zusammenlegen, was je nach Textil das Bügeln erleichtert oder sogar erübrigt.

Aufbügeln vereinfacht den Bügelprozess

Wenn du Hemden und andere knitteranfällige Oberteile direkt auf Kleiderbügel hängst und glatt ziehst, sparst du dir später viel Zeit fürs Bügeln.

Gut geschleudert ist halb gespart

Um beim Trockenvorgang maximale Energie zu sparen, sollte die Wäsche, (wenn geeignet) mit einer hohen Drehzahl in der Waschmaschine (hier findest du mein “Basiswissen Wäsche waschen…“) geschleudert werden.

Nicht mixen

Füge keine nasse Kleidung zu einer teilweise trockenen Ladung hinzu, da der Feuchtigkeitsdetektor dann nicht mehr richtig arbeiten kann. Das Ergebnis könnte eine Mischung aus zu trockener und weiterhin feuchten Kleidung sein.

Der Handtuch-Trick

Lege ein Frotteehandtuch zur nassen Wäsche in den Trockner. Dieses saugt die abgegebene Feuchtigkeit der Wäsche auf und hilft dabei die Trockenzeit zu verkürzen.

Eine halbe Maschine ist doppelt so teuer

Am effektivsten und sparsamsten ist der Wäschetrockner dann, wenn er gut beladen ist. Sind nur ein paar Kleidungsstücke drin, kostet der gleiche Vorgang zu viel Energie.

Trockner nicht überladen

Auch eine überfüllte Trommel liefert nicht das gewünschte Ergebnis. Zu viel Masse fördert die Faltenbildung. Außerdem braucht die Kleidung genügend Platz um schnell und gut trocknen zu können.

Den frischen Duft erhalten

Da die starke Belüftung des Wäschetrockners einen Großteil der Duftstoffe nach draußen transportiert, kannst du – vorausgesetzt du möchtest duftende Wäsche haben – Dufttücher in die Trommel geben, welche ihren Duft während des Trockenvorgangs an die Wäsche abgeben. Auch ein Duftsäckchen oder Duftkerzen im Kleiderschrank verleihen deiner Wäsche einen angenehmen Duft.

Fusselfreie Kleidungsstücke

Tierhaare und Fussel sind besonders auf schwarzen Textilien lästig. Besitzt dein Wäschetrockner ein Auffrischprogramm, werden diese jedoch in wenigen Minuten beseitigt und du kannst sie problemlos aus dem Flusensieb entfernen

Reinige das Flusensieb

Auch Staub und Schmutz kosten Energie und behindern die Leistung des Trockners. Achte daher darauf, das Flusensieb nach jedem Trockenvorgang zu reinigen.

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