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Wie du in 10 Schritten dein eigenes Gartenhaus aufbaust

Für die Anschaffung eines Gartenhauses kann es verschiedene gute Gründe geben. So kannst du auf diese Weise zusätzlichen Stauraum für deine Gartengeräte, Gartenmöbel und Polster schaffen. Aber auch für deine Kids könnte so ein eigenes Holzhäuschen im Garten sicherlich eine tolle Sache sein, um dort zu spielen und sich ihr eigenes kleines Reich aufbauen zu können. Wenn du dir dein Gartenhaus aufbauen lassen möchtest, bekommst du kompetente Unterstützung von echten Profis. Natürlich kannst du es auch selber in die Hand nehmen, wenn du über genügend Zeit und das nötige handwerkliche Geschick verfügst. So schwierig ist das Ganze dann auch gar nicht. Im Folgenden zeige ich dir die zehn wichtigsten Schritte beim Aufbau eines Gartenhauses.

1. Überprüfen, ob alle Teile mitgeliefert wurden

Vertrauen ist gut, Kontrolle bekanntlich besser. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass ein wichtiges Bauteil fehlt oder eine Schraube, ohne die du später nicht weiterkommst. Gleiche also am besten als allererstes mit der mitgelieferten Bauanleitung ab, ob alle Teile mitgeliefert wurden.

2. Teile sinnvoll sortieren

Sortiere die Einzelteile so, dass du später möglichst einfach auf alles, was du bei den einzelnen Schritten benötigst, zugreifen kannst. Verschaffe dir jetzt schon einen Überblick darüber, wie alles zusammengehört.

3. Werkzeug zusammenstellen

Damit du während dem Gartenhausaufbau nicht unnötig in den Keller laufen musst, lege alle benötigten Werkzeuge direkt bereit. Du brauchst eine Wasserwaage, einen Hammer, einen Gummihammer, einen Schlagklotz, eine Zange, ein Maßband, einen Zollstock und eine Gehrungssäge. Weiterhin werden eine Bohrmaschine, ein Akkuschrauber, diverse Bitspitzen, ein Holzbohrer, ein Teppichmesser mit Hakenklinge, eine Stichsäge und gegebenenfalls eine Handkreissäge benötigt. Sollte noch etwas fehlen, besorge dies im Baumarkt.

4. Das Fundament legen

Ein gutes Fundament ist das A und O, damit das Gartenhaus später sicher steht. Hier bietet sich beispielsweise ein sogenanntes Gehwegplattenfundament an. Beachte hier die Aufbauanleitung besonders genau, denn das Fundament ist mit das Wichtigste bei einem Gartenhaus. Je nach Modell kann die Vorgehensweise ganz unterschiedlich sein.

5. Blockbohlenwände montieren

Im nächsten Schritt wird dein Gartenhaus erstmals sichtbar in die Höhe wachsen. Beim Aufbau der Blockbohlenwände musst du vor allem darauf achten, dass bei den Eckverbindungen alles dicht ist. Gegebenenfalls musst du mit dem Gummihammer ein wenig nachhelfen. Alternativ dazu geht auch der normale Hammer in Verbindung mit dem Schlagklotz. Du solltest jedoch nie direkt mit einem Hammer auf das Holz schlagen!

6. Türrahmen, Fußboden und Fenster einsetzen

Wenn die Wände stehen, gilt es Türrahmen, Fußboden und Fenster einzusetzen. Hierfür solltest du dir unbedingt mindestens eine Person zu Hilfe holen. Präzise Arbeit ist besonders wichtig, damit auch alles zusammenpasst.

7. Dachbalken und Giebelbretter anbringen

Jetzt geht es in luftige Höhen. Die Montage der Dachbalken und Giebelbretter steht an. Hierzu solltest du schon schwindelfrei sein und dich vorsichtig bewegen. Wie im Einzelnen vorzugehen ist, zeigt dir die Bauanleitung von deinem Gartenhaus.

8. Türen und Giebelblenden montieren

Die Montage der Tür(en) ist für eher ungeübte Heimwerker erfahrungsgemäß eine der größten Herausforderungen. Je besser und passgenauer das Material ist, desto weniger Probleme sollte dir dieser Schritt bereiten. Auch die Montage der Giebelblenden sollte bei einer verständlichen Bauanleitung machbar sein.

9. Holzimprägnierung, Anstrich und Sturmsicherung

Du hast es bereits fast geschafft! Damit du möglichst lange Freude an deinem neuen Gartenhaus hast, solltest du idealerweise eine farblose Holzimprägnierung wählen. Damit schützt du dein Häuschen vor allerlei schädlichen Witterungseinflüssen. Ein Anstrich nach deinem Geschmack sorgt dafür, dass es auch in optischer Hinsicht ein Highlight auf deinem Grundstück wird. Am Fundament oder der Bodenplatte befestigte, spezielle Sturmwinkel machen Sinn, um dein Gartenhaus in einer windreichen Gegend zusätzlich zu sichern.

10. Regenrinnen installieren

Zum Schluss gilt es nur noch die Regenrinnen am Dach des Gartenhauses so zu installieren, dass das Regenwasser immer gut abfließen kann. Solltest du hierbei Bedenken haben, alles korrekt hinzubekommen, dann scheue dich nicht, dir im Zweifelsfall Hilfe zu holen

Linktipp:

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