Kind spielt mit bunten Bausteinen

Wie finde ich das richtige Spielzeug für mein Kind?

Die Auswahl an Spielzeug für jegliches Alter ist enorm. Da fällt es schon mal schwer, das richtige Spielzeug für das eigene Kind zu finden. Nachfolgend möchten wir dir einige Tipps geben, worauf es bei einem Spielzeug ankommt. Eventuell fällt dir dann die Entscheidung leichter.

Weniger ist mehr

Geburtstag, Weihnachten, Ostern oder einfach mal zwischendurch und dann von den Eltern, Großeltern und Verwandten – schon recht bald türmt sich ein Spielzeugberg im Kinderzimmer und das Kind ist total überfordert, so dass es am Ende gar kein Interesse mehr hat, auch nur mit einer Sache zu spielen. Dabei ist weniger oft mehr. Mit einem Überangebot wird nicht die Neugierde des Kindes geweckt, sondern es wird vielmehr überfordert. Es weiß gar nicht, was es zuerst zur Hand nehmen soll. Und wenn es dann doch ein Spielzeug in die Hand nimmt, lässt das Interesse schnell nach, weil es irgendwann weiß, dass sich bald etwas Neues kommt. Irgendwann lässt sich das Kind gar nicht mehr richtig auf die angebotenen Dinge ein. Besser ist es direkt nach richtigem Spielzeug zu schauen; bekannte Fachseiten im Internet wie elternchecker.de helfen dir dabei gute Spielzeuge zu finden. Mit den professionellen Testergebnissen, Meinungen und Erfahrungen der Autoren ist man gut beraten.

Daher gilt als erstes, dass dein Kind nicht ständig neue Spielsachen benötigt. Indem es genügend Raum für eine Sache erhält, kann es dieses ausgiebig erkunden und neue Spielmöglichkeiten damit entdecken. Weiterhin kannst du schauen, ob du auf bestehende Spielmöglichkeiten aufbauen kannst, damit diese ergänzt werden. Hat sich bereits sehr viel Spielzeug angesammelt, dann räume einen Teil weg und tausche immer mal wieder aus. Dies hält die kindliche Neugierde wach. Gutes Spielzeug lässt Raum für die Neugierde.


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Gutes Spielzeug lässt Raum für Neugierde

Fast alles eignet sich als Spielzeug. Kleine Kinder lieben es, mit dem Kochlöffel auf Töpfen zu schlagen. Bereits da lernt es, dass unterschiedliche Formen unterschiedliche Geräusche ergeben. Kinder verkleiden sich sehr gerne, so dass ihnen eine Kiste mit alten Kleidern bereitgestellt werden kann. Verschiedene Naturmaterialien laden zum Entdecken und staunen ein. Das gleiche sollte für gekauftes Spielzeug gelten – anstatt den Kindern alles vorzugeben, sollte genügend Raum vorhanden sein, um etwas auszutesten, etwas zu erkunden oder herauszufinden. Kinder möchten selbst etwas erschaffen, anstatt alles vorgebaut zu bekommen. Erst dann lernen sie, ihre Fähigkeiten einzusetzen. Anstatt das Kind zum passiven Beteiligten zu machen, sollte ein Spielzeug herausfordern und immer wieder neue Möglichkeiten erlauben. So können Kinder mit Bauklötzen einen riesigen Turm bauen, der sie selbst überragt. Damit wird das ausbalancieren von Dingen geschult. Oder sie bauen Häuser, in denen Spieltiere wohnen können. Den eigenen Ideen sollte durch das Spielzeug keine Grenzen gesetzt werden.

Hochwertiges Spielzeug

Spielzeug sollte nicht gleich beim ersten Spielen kaputt gehen, sondern lange halten und stabil sein. Ein Kind darf sich an den Sachen nicht verletzen. Daher ist es wichtig, beim Einkauf auf hochwertige Qualität zu achten. Dann kann auch das jüngere Geschwisterkind später nochmal damit spielen.
Beim Kauf solltest du darauf achten, dass das Spielzeug CE-geprüft ist. Dennoch solltest du auch regelmäßig schauen, ob das Spielzeug noch in Ordnung ist oder ob bei den Holzbauklötzen eventuell eine Kante am splittern ist. Mit einem wachsamen Auge auf die Spielsachen sollte nichts passieren.

Altersgemäßes Spielzeug

Ganz wichtig ist, nur altersgemäßes Spielzeug zu verschenken. Ein Kind darf gefordert werden, aber nicht überfordert. Und unterfordert sollte es auch nicht werden. Daher solltest du dein Kind genau da abholen, wo es sich entwicklungstechnisch gerade befindet. Wird ein Spielzeug zu früh geschenkt und das Kind kann nicht wirklich etwas damit anfangen, kann dies Enttäuschung nach sich ziehen, die nicht sein muss. Dies kann nicht nur eine negative Auswirkung auf die Spielfreude haben, sondern längerfristig auch das Selbstbewusstsein schwächen. Dabei kannst du dir einfache Fragen stellen, um das Spielzeug einzuschätzen:

  • Versteht mein Kind die Regeln eines Spieles?
  • Wie weit ist mein Kind mit seiner Feinmotorik? Kann es die Kurbel drehen oder den Knopf schließen?
  • Womit beschäftigt sich mein Kind gerne?
  • Wo liegen die Stärken und Schwächen meines Kindes?

Dabei kannst du dich auch an den Altersangaben auf dem Spielzeug orientieren.

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