Wie machst du es: Grillen mit Gas oder Holzkohle?

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Beim Grillen gehen die Meinungen stark auseinander. Die einen schwören darauf, dass nur mit Kohle das Grillgut den richtigen Geschmack erhält. Die anderen greifen zum Gasgrill, um schneller fertig zu werden und eher das Essen genießen zu können. Für sie macht es geschmacklich absolut keinen Unterschied.

Die Bratwurst neben dem Grillkäse, der Gemüsespieß neben dem Steak – das Grillgut ist sehr vielfältig. Genauso vielfältig sind die Geräte, mit denen gegrillt werden kann. Sie unterscheiden sich vielfach in der Größe und dem Zubehör. Beim Gasgrill Vergleich 2017 kannst du dich über die Vor- und Nachteile verschiedener Gasgrills informieren. Aber was ist denn nun wirklich besser? Diese Frage lässt sich kaum objektiv beantworten. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.

Holzkohle oder Gas?

Alleine von der Handhabung her existieren große Unterschiede. Holzkohle muss zunächst angezündet werden und gut durchziehen, bevor überhaupt mit dem Grillen angefangen werden kann. Zudem entwickelt sich ordentlich Rauch. Nach dem Abkühlen kann der Holzkohlegrill nicht einfach weggeräumt werden, sondern die Asche muss entsorgt werden. Bei einem Gasgrill gestaltet sich dies um ein vielfaches einfacher, denn dieser zündet auf Knopfdruck, nachdem die Gasflasche aufgedreht wurde. Der Grill kann direkt mit dem Grillgut belegt werden. Er lässt sich nach dem Abkühlen auch um einiges schneller reinigen.

Grillen: Das richtige Aroma

Wer das Grillen liebt, verbindet dies am Ende nicht nur mit dem Essen, sondern bereits beim Grillen selbst lockt der Geruch und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dieser typische Grillduft ist beim Holzkohlegrill um einiges intensiver. Zudem gibt der Rauch dem Fleisch seinen typischen Grillgeschmack. Beim Gasgrill fehlt dieser typische Holzkohlegeschmack, den viele mit dem Grillen verbinden. Zusätzlich lassen sich in der Holzkohle die Kartoffeln und das Gemüse garen. Als Nachteil muss jedoch angeführt werden, dass sich die Temperatur bei der Kohle schwerer regulieren lässt. Wird es zu heiß, kann die Kohle großzügiger verteilt werden oder das Grillgut wird ein wenig abgelöscht. Der Rost kann in seiner Höhe verstellt werden oder die Luftzufuhr reguliert werden. Mehr ist jedoch nicht möglich.

Der Raffinierte mit Haube

Die neuen Gasgrills besitzen fast alle eine Haube und es lassen sich sehr raffinierte Gerichte darin zaubern, was auf einem Holzkohlegrill nicht so möglich ist. Für wenn es also nicht nur die Bratwurst und das Steak sein kann, sondern der auch mal seine Gäste beeindrucken möchte, der sollte lieber zum Gasgrill greifen. Zudem kann der Gasgrill schnell angeschmissen werden, wenn überraschend Gäste kommen.
Die Temperatur beim Gasgrill kann besser reguliert werden, da sie über die Gaszufuhr eingestellt wird. Es fliegen keine Funken und entwickelt sich kein Rauch. Es gibt dennoch Griller, die den typischen Holzgeschmack missen.

Am Ende muss jeder für sich entscheiden, wie er lieber grillt. Das Grillen ist eine Philosophie, über die jeden Sommer erneut gestritten wird. Uns bleibt es daher, einfach einen guten Appetit zu wünschen.

Die Garstufen des Steaks

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