Die 10 besten Tricks rund ums Backen

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Warum viel Geld beim Bäcker ausgeben? Einen leckeren Kuchen für den Familienbesuch am Sonntag kriegen wir doch locker selbst hin. Und selbstgemachtes Gebäck kommt bei den Gästen meistens sowieso besser an. Doch wie wir wissen, kann beim Kochen und Backen auch einiges in die Hose gehen. Einige grundsätzliche Dinge solltest du unbedingt beachten, wenn du nicht in letzter Minute eine große Enttäuschung erleben möchtest. Hier die wichtigsten Tricks zum erfolgreichen Backen:

1. Das richtige Rezept wählen

Das Backen beginnt mit der Auswahl des Rezepts. Natürlich gibt es gute und weniger gute Rezepte, aber die Geschmäcker sind ja auch unterschiedlich. Viel wichtiger ist jedoch, dass du dich nicht überschätzt. Wenn du noch nicht so viel Erfahrung im Backen hast, dann suche dir am besten nicht das komplizierteste Rezept aus. Fang klein an, denn auch ein einfacher Kuchen kann deine Gäste begeistern.

2. Zutaten vorbereiten

Schon einige Zeit bevor du mit dem Teig anfängst, solltest du die Zutaten aus dem Kühlschrank holen. In der Regel lässt sich der Kuchenteig besser verarbeiten, wenn die Zutaten auf Zimmertemperatur gebracht werden. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Doch es sollte im Rezept stehen, falls du kalte oder geschmolzene Butter oder etwa lauwarme Milch benötigen musst. Du solltest übrigens nicht leichtfertig Zutaten im Rezept austauschen, denn das kann schief gehen.

3. Rühren oder Kneten?

Du glaubst, es kommt sowieso aufs Gleiche hinaus? Da hast du dich geirrt. Beim Backen musst du die Anweisungen zur Zubereitung ganz genau befolgen. Achte auf die Reihenfolge der Zutaten und halte dich genau an das Rezept. Der Teig sollte weder zu lang, noch zu kurz gerührt oder geknetet werden. Rührteig wird – man kann es sich fast denken –  gerührt. Hefeteig will ausgiebig geknetet werden, Mürbeteig nur kurz.

4. Eischnee schlagen

Willst du Eischnee vorbereiten, dann ist eines ganz wichtig: Die Schüssel und der Schneebesen müssen tadellos sauber sein und dürfen nicht den kleinsten Rest Fett aufweisen. Sonst kannst du schlagen, so viel du willst und dein Eischnee wird und wird nicht fest. Bereits beim Trennen der Eier musst du aufpassen, dass kein Dotter sich zum Eiweiß mischt. Falls du dennoch Probleme hast, kann auch eine Prise Salz oder Zucker helfen. Den fertigen Eischnee nur unterheben und nicht zu viel rühren, denn sonst „schmilzt“ er ganz schnell wieder.

5. Hefeteig zubereiten

Wichtig für einen gelungenen Hefeteig ist, dass du keine abgelaufene oder alte Hefe benutzt. Denn sonst kann es gut sein, dass der Teig auch nach stundenlangem Warten noch nicht aufgegangen ist. Ein hilfreicher Tipp ist auch, den Hefeteig zum Gehen mit einem feuchten Küchentuch abzudecken. Auf diese Weise trocknet die Oberfläche nicht so schnell aus und zudem kann der Teig nicht am Tuch festkleben. Nicht vergessen, ihn an einen warmen und windgeschützten Ort zu stellen!

6. Kuchenform einfetten

Wenn du kein Backpapier benutzt, denk unbedingt daran, die Backform einzufetten, bevor der Teig hinein kommt. Sonst lässt sich der Kuchen später nur schlecht aus der Form lösen. Noch besser klappt dies, wenn du zusätzlich zu Butter, Margarine oder Öl noch ein wenig Paniermehl in der Form verteilst. Wenn du einen Tortenboden machst, achte darauf, nur den Boden der Kuchenform und nicht die Ränder zu fetten. So garantierst du, dass der Teig gleichmäßig aufgeht.

7. Ab in den Ofen

In den meisten Fällen muss der Backofen vorgeheizt werden. Denk also früh genug daran, ihn anzustellen, damit der Teig sofort in die Röhre kann, wenn er fertig ist. Natürlich ist die richtige Temperatur wichtig. Oft stimmt die eingestellte Temperatur allerdings nicht mit der tatsächlichen überein. Ein Ofenthermometer kann besonders bei empfindlichen Fällen helfen. Wenn nicht anders angegeben, backen die meisten Kuchen am besten bei Ober-/ Unterhitze und auf der mittleren Schiene. Stell den Kuchen auf ein Rost und nicht auf ein Backblech.

8. Tür zu!

Nachdem du den Kuchen in den Ofen geschoben hast, sollte die Backofentür fürs Erste nicht wieder  geöffnet werden, da dein Gebäck sonst zusammenfallen kann. Das gilt mindestens für die ersten zwei Drittel der Backzeit. Halte deine Neugierde also etwas zurück und beschränke dich darauf, den Backvorgang deines Meisterwerkes durch das Guck-Fenster im Backofen zu beobachten.

9. Im Blick behalten

Der Kuchen steht im Backofen! Du stellst die Backzeit auf der Küchenuhr ein und widmest dich erst mal anderen Dingen? Hier ist Vorsicht geraten. Du solltest dich nicht blind auf die Backzeit im Rezept verlassen. Je nach Ofentemperatur, Backform usw. kann die Backzeit variieren. Behalte den Ofen also im Auge! Im Zweifelsfall kannst du die Stäbchenprobe machen. Du steckst einen Holzspieß in den Teig und schaust, ob noch Teigreste daran kleben bleiben. Wenn ja, dann lässt du ihm noch etwas Zeit, wenn nicht, dann raus damit!

10. Ruhen lassen

Ist der Kuchen fertig gebacken, ist Geduld angesagt. Natürlich ist die Lust groß, direkt das erste Stückchen zu probieren, man will ja schließlich wissen, ob das Werk gelungen ist. Doch halte dich zurück und lasse den Kuchen mindestens zehn Minuten ruhen und abkühlen, bevor du ihn aus der Form stürzt. Du willst ja schließlich nicht riskieren, dass das Gebäck einfällt oder zerbricht.

Im ganzen Haus duftet es und alles ist parat, um den Familienbesuch mit einem leckeren, selbstgemachten Kuchen zu verwöhnen. Doch eins steht natürlich noch nach dem Backen an.

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, aber in meiner Küche ist das Chaos nach dem Kochen und Backen meistens recht groß! Doch keine Sorge, mit dem großen Putzpaket wird das Saubermachen und Aufräumen um vieles leichter.

Und nicht vergessen den Backofen des öfteren zu reinigen.

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