Das Menüplanungs-Paket sorgt für mehr Spaß in der Küche

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Haushaltsfee-Blog-Leserin Eva hat das Menüplanungs-Paket im Einsatz. Hier sind ihre Erfahrungen:

Liebe Haushaltsfee, ich bin die Eva aus dem wunderschönen Odenwald. Als 39-Jährige berufstätige Mutter von drei Kindern im Alter von elf, acht und sechs Jahren habe ich ständig eine Menge um die Ohren. Doch ich will an dieser Stelle davon erzählen, wie ich mir meinen stressigen Alltag zumindest ein wenig entspannter gestalten konnte. Da sowohl ich als auch mein lieber Mann tagsüber arbeiten, kommt bei uns immer erst abends warmes Essen auf den Tisch. Auch wenn mein Schatz sich ab und an auch mal die Kochschürze überwirft, bin doch in der Regel ich dafür zuständig, etwas Leckeres für meine vier hungrigen Münder zu zaubern. Obwohl ich schon ein gewisses Repertoire an Gerichten drauf habe und wirklich gerne koche, artete das Ganze bei uns immer wieder in einen ziemlichen Stress aus. Zum einen gab es ständig Streit darüber, was es am nächsten Tag zu essen geben sollte. Zum anderen gingen mir irgendwann auch schlicht weg die Ideen aus. Denn sich immer wieder etwas Neues auszudenken ist gar nicht so einfach! Klar schnappt man hier und da mal ein interessantes Rezept auf, doch wirklich gesammelt habe ich diese nie. Ich hatte immerhin noch das legendäre Kochbuch von meiner Mutter und im Grunde genommen war das doch auch ausreichend, dachte ich.

Etwas mehr Abwechslung kann nicht schaden

Von dem Gequengel meiner Kinder einmal abgesehen wurde es mir mit den Jahren aber doch ein wenig langweilig, immer nur die gleichen Gerichte in mehr oder weniger zufälliger Reihenfolge zuzubereiten. Ich beherrschte die Zubereitung zwar schon wie im Schlaf, aber mit der sich einstellenden Routine wurde es mir irgendwann auch langweilig. Es ödete mich geradezu an, Woche für Woche in der Küche zu stehen und mit denselben Zutaten zu hantieren. Etwas mehr Abwechslung könnte doch eigentlich nicht schaden? Ich suchte tatsächlich nach neuen Herausforderungen, wie ich mal wieder etwas frischen Wind in die Küche bringen konnte. Dies kam einerseits durch meinen eigenen Antrieb und die immer häufiger um sich greifende Langeweile, zum anderen aber natürlich auch aufgrund des Genörgels meiner lieben Familie. „Mama, warum essen wir immer wieder das Gleiche?“ war da noch das Harmloseste von meinem Jüngsten. Natürlich ärgerte ich mich über solche Sprüche und Erwartungshaltungen, aber ich sah es ja im Grunde selber so und wollte etwas verändern. Dazu brauchte ich natürlich auch eine Sammlung neuer Rezepte. Und um die ständigen Streitereien in der Familie, wann wer sein Leibgericht zu essen bekommt, zu vermeiden, musste ich mir auch etwas einfallen lassen.

Neue Rezepte müssen her

Ich musste also einen Weg finden, um für diese beiden Punkte eine Lösung zu entwickeln, die uns allen zu Gute kam. Eine Sammlung von neuen Rezepten wäre da doch schon mal ein guter Anfang! Also hörte ich mich in meinem Freundeskreis mal ein bisschen um, wie das denn meine Freundinnen so machten. Dadurch bekam ich viele tolle Tipps und auch einige neue Rezeptideen, die ich zur Begeisterung meiner Familie und auch zu meiner eigenen Begeisterung sogleich umsetzte. Sollte nun also alles schon gut sein? Da hatte ich mich leider zu früh gefreut. Die neuen Gerichte waren so gut angekommen, dass jeder meiner Söhne sich nun auf ein eigenes neues Lieblingsgericht eingeschossen hatte. Das Resultat war, dass die Streitereien sogar noch zunahmen. Bald jeden Tag gab es an einer Ecke des Tisches enttäuschte Gesichter und mürrische Blicke, weil die Geschwister „schon wieder bevorzugt“ worden waren. Was für eine Belastung nicht zuletzt für meine Nerven! Doch alle Eltern wissen, wie hartnäckig Kinder sein können. Es ging also immer weiter hin und her und ganz egal, in welcher Reihenfolge ich die Speisen auch zubereitete, einer hatte immer etwas zu meckern. Da half jetzt nur noch eines. Es mussten klare Verhältnisse geschaffen werden, mit denen dann alle einverstanden sind und sich nicht ständig wieder neu beschweren.

Keiner darf zu kurz kommen

Eines stand fest: Zu kurz kommen durfte keiner. Denn nur bei der leisesten Ahnung, dass einer der Geschwister bevorzugt worden sein konnte, flippten meine Jungs immer wieder aus. Darauf hatte ich wirklich keinen Nerv mehr, aber ich sah ja ein, dass ich die Mahlzeiten auch eher nach dem Zufallsprinzip auswählte und dadurch eben wirklich nicht immer alles ganz gerecht zuging. Aber wie sollte man das besser machen? Eines Tages unterhielt ich mich mit meiner Freundin Martha, die mir von der Seite Haushaltsfee.org erzählte. Dort gebe es alle möglichen Checklisten zum Download. Sie habe es erst selber müde belächelt, denn warum sollte sie als erfahrene Hausfrau schon so etwas benötigen? Aus Neugier lud sie sich dann aber doch mal eine beliebige Liste herunter, die Checkliste Menüplanung. Und tatsächlich habe sie dadurch mehr Struktur in ihre wöchentliche Planung der Mahlzeiten bekommen. Da machte es bei mir klick! Das könnte es doch sein, was wir brauchen, damit die ewigen Quengeleien aufhören und jeder schon am Anfang der Woche weiß, was es an welchem Tag auf den Teller gibt. Ich lud mir also auch dieses Menüplanungs-Paket runter und begann es zu studieren. Und was ich da sah, überzeugte mich doch recht schnell. Das musste ich in unserer Familie zumindest auch mal probieren! Es wäre ja zu schön, wenn dadurch endlich Ruhe am Esstisch einkehren würde, dachte ich mir.

Endlich klare Verhältnisse am Esstisch

Das Paket enthielt sowohl einen Wochenplan als auch einen Monatsplan für die Menüplanung. Eine prima Sache! Damit sich hinterher niemand beschweren konnte, er sei übergangen worden, berief ich an einem Sonntagabend die gesamte Familie an den Küchentisch. Jeder sollte seine Essenswünsche für die kommende Woche äußern und dann wurde gemeinsam festgelegt, in welcher Reihenfolge die jeweiligen Speisen auf den Tisch kommen würden. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass es dabei nicht auch zu kleineren Reibereien und Diskussionen gekommen wäre, aber letztendlich einigte man sich auf einen Plan für die kommende Woche, der dann auch Bestand haben sollte. Alle versprachen, damit einverstanden zu sein und sich nicht mehr tagtäglich zu beschweren. Was tatsächlich auch erstaunlich gut klappte. Schließlich war ja jeder vorher an dem Entscheidungsprozess beteiligt gewesen und konnte hinterher schlecht seine eigene Entscheidung in Frage stellen. So simpel es klingt, aber dieses Konzept sorgte tatsächlich schon in der ersten Woche dafür, dass das Familienklima deutlich besser wurde und am Küchentisch wieder über andere Themen geplaudert werden konnte, statt ständig nur über das Essen zu mosern. Und das Ganze hatte ja auch noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt, den ich hier nicht verschweigen möchte: Durch diese vorausschauende Planung konnte ich auch meine Einkäufe viel besser planen und beispielsweise Sonderangebote nutzen, da ich schon viel eher wusste, wann welche Zutaten benötigt werden. Hierbei stellten sich auch die Vorratslisten aus dem Menüplanungs-Paket als große Hilfe heraus. Und nicht zuletzt nutzen wir bis heute auch eifrig die Checklisten für Rezeptideen und Lieblingsessen, wo wir immer, wenn uns etwas Neues einfällt oder irgendwo begegnet, dieses gleich notieren. So kommt noch mehr Abwechslung in die Küche und alle sind zufrieden – na ja, meistens zumindest. Von mir daher eine klare Kaufempfehlung für das große Menüplanungs-Paket! Eva aus Mörlenbach