Alle Kinder lieben Pommes Frites – und auch die meisten Erwachsenen können kaum genug davon bekommen. Dabei sind die länglich geschnittenen, frittierten Kartoffelstücke gar nicht mal so gesund. Das gilt zumindest dann, wenn du dich für die fertig vorbereitete Variante aus dem Tiefkühlregal entscheidest. Aber warum nicht einfach mal Pommes selber machen? Auf diese Weise hast du die Möglichkeit, von Anfang an genau hinzuschauen und auch bei der Zubereitung können die Weichen in Richtung „gesund und lecker“ gestellt werden. Denn beim Geschmack musst du keine Abstriche machen. Auch deine Kleinen werden begeistert sein. Noch ein Tipp vorab: Damit die Zubereitung besonders leicht von der Hand geht, besorge dir einen Pommesschneider. Ausführliche Testberichte und Empfehlungen zu diesen praktischen Geräten findest du auf www.pommesschneider.net.

1. Kartoffeln aus biologischem Anbau verwenden

Schon beim Kaufen der Kartoffeln für deine Pommes hast du die Auswahl. Also Augen auf! Am besten entscheidest du dich für Kartoffeln aus biologischem Anbau, wie sie mittlerweile auch in den allermeisten Supermärkten zu finden sind. Noch toller ist es natürlich, wenn es bei dir in der Nähe einen Landwirt gibt, bei dem du die Kartoffeln im Hoflädchen direkt bekommen kannst.

2. Am besten sind mehlig kochende Kartoffeln

Zwar kannst du prinzipiell aus so gut wie jeglichen Kartoffelsorten Pommes zaubern, besonders gut geeignet sind dafür jedoch mehlig kochende Kartoffeln. Häufig verwendet werden zum Beispiel die Sorten Agria, Bintje und Innovator. Damit es nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft ist.

3. Auf die Wahl des Öls oder Fettes kommt es an

Wenn du die Pommes unbedingt mit der Fritteuse zubereiten willst und sie dennoch möglichst gesund sein sollen, dann benutz auf keinen Fall Butter, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder natives Olivenöl. Die beste Alternative stellt Palmöl dar, aber auch Palmkernfett kann ich dir bedenkenlos empfehlen. Das Gute ist, dass hier der Anteil der gesundheitsschädlichen ungesättigten Fettsäuren nur sehr gering ist.

4. Das Frittieröl regelmäßig auswechseln

Ganz wichtig ist es, dass du das Frittieröl oder -fett in regelmäßigen Abständen auswechselst. Denn bei jedem Frittieren verbrennen die Reststoffe im Öl weiter und werden dadurch zu einer Gefahr für deine Gesundheit. Nach etwa fünf Frittiervorgängen solltest du daher unbedingt das Öl austauschen.

5. Pommes ganz ohne Friteuse zaubern

Am allergesündesten ist es zweifelsohne, deine Pommes ganz ohne die Fritteuse zuzubereiten. Denn auch im Backofen gelingen sie super, wenn du die mit deinem Pommesschneider in schmale Streifen geschnittenen Kartoffeln nach dem Bestreichen mit etwas Öl auf das Ofenbleich legst. Vorher solltest du Backpapier darunter legen. Schon nach 20 bis 30 Minuten sind die Pommes knusprig und lecker. Du kannst sie jetzt – je nach Geschmack – noch mit Gewürz verfeinern.

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