Hefeteig ist so vielseitig, man denke nur an die selbst gemachte Pizza und das Baguette. Aber auch in der süßen Variante für den leckeren Hefezopf oder einen frischen Butterkuchen ist ein guter Hefeteig die Grundlage. Leider wird er oft nicht selber hergestellt, obwohl er dann am besten ist. Auch ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass der Hefeteig nicht so gelingt, wie es sein sollte. Damit dir der Hefeteig demnächst gelingt, erzähle ich hier, wie man die häufigsten Fehler vermeidet und wie der Teig ganz einfach gemacht wird.

Checkliste Hefeteig

In den meisten Rezepten liest man von lauwarmer Milch oder lauwarmen Wasser, was zum Teig gegeben werden soll. Aber hast du dich schon einmal gefragt, was lauwarm eigentlich bedeutet? Man sollte wissen, dass Hefe bei einer Temperatur von über 40 Grad Celsius nicht mehr funktioniert. Wird von lauwarm gesprochen, meinen die meisten, dass sich das Wasser auf der Haut warm anfühlen muss. Hast du dann schon einmal die Temperatur gemessen? Meist liegt sie dann deutlich über der Körpertemperatur, die ja etwa 37 Grad hat. So darf sich die Milch oder das Wasser weder kalt noch warm auf der Haut anfühlen, um die richtige Temperatur zu haben. Am besten du misst die Temperatur mal, damit du ein Gefühl dafür bekommst! Stimmt die Temperatur ist auch schon der wichtigste Schritt geschafft.

Frische Hefe oder Trockenhefe?

Bei der Auswahl der Hefe schwöre ich auf frische Hefe. Mein Eindruck ist, dass diese viel besser aufgeht als die trockene Variante aus dem Tütchen. Die frische Hefe lässt sich ganz einfach verarbeiten, wenn man sie in einer kleinen verschlossenen Schüssel mit der erforderlichen Menge Salz und/oder Zucker ansetzt. So löst sie sich auf und kann in die Flüssigkeit gerührt werden. Anschließend dann zum Mehl geben. Nun sollte der Teig kräftig geknetet werden und anschließend gibt man ihm Ruhe zum Gehen. Dies gelingt am besten in einer verschlossenen Schüssel an einem (nicht zu) warmen Ort. Beim anschließenden Verarbeiten musst du darauf achten, dass der Teig nicht durch Zugluft oder eine kalte Arbeitsfläche oder Teigrolle wieder zusammen fällt. Noch ein Tipp: Hat man wenig Zeit, kann der fertig geformte Teig auch im Backofen während des Vorheizens gehen! Wenn du diese Tipps beachtest, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen! Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Genuss!