In einem Haushalt, in dem gern und viel gekocht wird und in dem immer wieder verschiedene Nahrungsmittel verwendet werden, fallen auch Reste an. Um sich vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen, ist eine richtige Lagerung von Speiseresten wichtig. Die Reste verlieren mit der Zeit nicht nur geschmackliche Komponenten, sondern können bei unsachgemäßer Lagerung verderben, sodass Erkrankungen als Folge auftreten.

Checkliste Essen aufbewahren

Damit sich die zubereiteten Lebensmittel lange halten und noch eine gewissen Zeitdauer frisch und verzehrfähig bleiben, werden diese in unterschiedlichen Varianten gelagert. Das garantiert eine gewisse Haltbarkeit. Werden aber schon vor dem Unterbringen Fehler gemacht, kann dies auf die Beschaffenheit der Lebensmittel- und Speisereste fatale Auswirkungen haben. Damit es nicht zum vorzeitigen Verderb kommt und die Überbleibsel nicht zu Erkrankungen führen, sollten schon vor der Lagerung einige Ratschläge beachtet werden:

Wenn Nahrungsmittel bereits gekocht wurden und noch eine oder zwei Mahlzeiten übrig sind, macht es durchaus Sinn, diese am nächsten Tag noch zu verzehren. Um eine Vermehrung von bakteriellen Keimen in einem feucht-warmen Milieu zu vermeiden, sollten die Gerichte so schnell wie möglich gekühlt werden. Das heißt, dass diese Reste spätestens nach zwei Stunden in die Gefriertruhe oder in das Kühlfach „wandern“ sollten. Bei der Frist von zwei Stunden musst Du allerdings ab der Vorbereitung der Zutaten zählen. Wenn die meisten Nahrungsmittel länger als zwei oder drei Stunden der Zimmertemperatur ausgesetzt sind, stellt sich schon die erste Bakterienteilung ein. Aus diesem Grund muss die Vorbereitungszeit mit einberechnet werden.
Die optimalen Orte für die zu aufbewahrenden Reste sind saubere Behältnisse. Die restlichen Speisen sind am besten aufzubewahren, wenn diese separat in spezielle Behältnisse umgefüllt werden. Diese Behälter sollten geruchs- und geschmacksneutral sein. Nur so kannst du vermeiden, dass die Reste einen plastikartigen oder metallischen Geruch oder Geschmack annehmen. Dabei solltest Du beachten, dass die Lagerungsdosen frisch sein sollen. Das heißt, die Töpfe oder Schüsseln, welche Du für die Zubereitung verwendet hast, werden nicht für die Aufbewahrung genommen.

Wenn es sich um große Restemengen handelt, ist es besser, diese in mehrere kleine Einzelportionen zu teilen. Die ausgewählten Boxen werden nur bis zu maximal 6 cm befüllt, damit die Speisen schneller auskühlen können. Warme Speisen werden nicht im Kühl- oder Gefrierschrank gelagert.
Um ein möglichst schnelles Auskühlen der Reste zu erreichen, kannst Du diese öfters mit einem Löffel umrühren. Danach werden diese sofort in den Kühlschrank verbracht. Die meisten frisch aufbewahrten Reste aus dem Kühlschrank können nach spätestens zwei Tagen nicht mehr verzehrt werden.