Nachhaltige Innovationen im Haushalt



Auf einen Blick: Erfahre, wie du moderne Technik im Haushalt nicht nur zur Vereinfachung der Hausarbeit, sondern auch zum Energiesparen einsetzen kannst.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie sind die eigenen vier Wände für Millionen von Menschen nicht nur in der Freizeit der Dreh- und Angelpunkt. Das Zuhause dient nicht nur zum Schlafen und Entspannen, sondern ist darüber hinaus auch Home Office, Schule, Werkstatt und Restaurant. Der Kabarettist Christian Ehring brachte es schon während des ersten Lockdowns 2020 auf den Punkt: „Noch nie wurde so viel gewohnt wie jetzt!“ Dabei gilt es natürlich, verschiedene Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Die Wohnung muss komfortabel, gemütlich und funktionell sein, außerdem gilt es an die Umwelt und das Klima zu denken. All dies ist keine Quadratur des Kreises, manchmal musst du allerdings etwas um die Ecke denken. Die gute Nachricht ist: Nachhaltige Innovationen im Haushalt sind kein Privileg einer gut betuchten Oberschicht, sondern längst für jedermann erschwinglich. Viele Investitionen amortisieren sich schnell, weil sie im Betrieb bares Geld sparen.

Hausgeräte mit Zukunft

Wenn du die Energieeffizienz moderner Hausgeräte mit früheren Modellen vergleichst, kannst du Bauklötze staunen. Selbst die optisch recht modernen Geräte aus den 1990er Jahren sind dermaßen energiehungrig, dass sich ein baldiger Austausch anbietet. Zu nennen sind hier vor allem Küchengeräte wie Backofen, Herd und Kühlschrank, aber auch der Staubsauger. Die neueste Generation von Dyson etwa begeistert sogar kabellos mit einem Höchstmaß an Effizienz. Zudem kommst du mit einem akkubetriebenen Sauger wirklich in jeden hintersten Winkel. Die Energieeffizienz der Geräte kannst du oftmals direkt am Typenschild oder am charakteristischen Aufkleber ablesen. Andernfalls gibt es im Elektrohandel spezielle Messgeräte für die Steckdose, die dir den aktuellen Stromverbrauch anzeigen. Der Rest ist dann eine einfache Rechnung, die aufgrund der immer höheren Stromkosten häufig zugunsten eines Neuerwerbs ausfällt. Zusätzlich zu dieser Rechnung solltest du aber immer überlegen, ob du das ins Auge gefasste Gerät wirklich benötigst oder ob es sich unter dem Strich doch als überflüssiger Schnickschnack entpuppt.

Hausrat statt Hausmüll

Zu den größten Umweltproblemen gehört der Hausmüll, der tagtäglich bei allen Menschen anfällt. Insbesondere in den westlichen Industrieländern kommt dabei ein gewaltiger Berg zusammen, den es dringend zu reduzieren gilt. Hierzu hat die EU bereits vorgelegt und Verordnungen erlassen, die zum Beispiel die Verwendung von Einwegplastik begrenzt. Viele Produkte werden in der Zukunft daher nicht mehr aus Kunststoff, sondern aus nachhaltigen, gerne auch recycelten Materialien hergestellt. Es gibt allerdings keinen Grund, auf die Zukunft zu warten. Du kannst schon heute für mehr Nachhaltigkeit in deinem häuslichen Alltag sorgen. Das beginnt bei den Blumen, die du nicht aus dem Plastik, sondern aus der Papierverpackung in Vasen stellen kannst. Bei vielen anderen Produkten hast du ebenfalls schon beim Einkauf die Wahl zwischen Einweg- und Mehrwegverpackungen. Für letztere musstest du in den vergangenen Jahren noch vergleichsweise tief in die Tasche greifen, doch auch das hat sich inzwischen weitgehend angeglichen. Unverpackte oder nachhaltig und nur einfach verpackte Lebensmittel kannst du zu Hause direkt in eine praktische Vorratsdose aus Glas umfüllen. Im Gegensatz zu den zuvor üblichen Plastikschüsseln sieht die sogar so chic aus, dass du Speisen darin servieren kannst. Dafür brauchst du einfach nur den Kunststoffdeckel abzunehmen und den Inhalt vielleicht etwas dekorativer zu arrangieren.

Spare beim Verbrauch, nicht beim Licht

Licht gehörte jahrzehntelang zu den teuersten elektrischen Verbrauchern. Zwar konnte man schon zu Uromas Zeiten alles wunderbar illuminieren. Aufgrund des niedrigen Wirkungsgrades der klassischen Glühlampe war das allerdings immer eine sehr kostspielige Angelegenheit. Außerdem war es fast an der Tagesordnung, dass Glühlampen durchbrannten und ersetzt werden mussten. Insofern kommt die Entwicklung der LED-Technik einer echten Revolution nahe. Mittlerweile musst du für die Beleuchtung deiner eigenen vier Wände nur noch mit einem Bruchteil der früheren Energiekosten kalkulieren. Insbesondere bei den Lampen, die täglich stundenlang brennen, kannst du mit einem Austausch der Lichtelemente in kürzester Zeit bares Geld sparen. Denn der etwas höhere Anschaffungspreis amortisiert sich aus zweierlei Gründen besonders schnell. Erstens macht sich der geringere Energieverbrauch ab der ersten Sekunde bemerkbar. Zweitens ist die Nutzungsdauer der Leuchtmittel deutlich länger als bei der bereits erwähnten Glühlampe. Am nachhaltigsten beleuchtest du deine Wohnung übrigens, wenn du weiterhin auf austauschbare Leuchtmittel achtest. Denn aufgrund der langen Lebensdauer bieten einige Hersteller inzwischen leider Lampen mit fest installierten LEDs an. Bei einem defekt musst du das komplette Gerät entsorgen, was natürlich nicht im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz sein kann.

So clever kannst du heute heizen

Moderne Isolierverglasung und Vollwärmeschutz in den Wänden sorgt bereits für äußerst geringe Wärmeverluste. Trotzdem ist das Heizen mittlerweile einer der größten Kostenfaktoren des Wohnens geworden, wofür nicht zuletzt auch die dramatisch steigenden Energiepreise verantwortlich sind. Trotzdem kann es, insbesondere in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling, keine Lösung sein, die Thermostate auf ein Minimum zu regeln und aus Kostengründen zu frieren. Stattdessen kannst du auch hier auf eine Innovation setzen: Zeitgesteuerte Thermostate an den Heizkörpern, die die Temperatur nachts herunter- und morgens heraufregeln, sind bereits seit einigen Jahren auf dem Markt. Im modernen Smart Home werden die Möglichkeiten aber nochmals erweitert. Hast du die Thermostate in dein System eingebunden, kannst du die Temperatur zu Hause sogar aus der Ferne vom Smartphone aus regeln. Wenn du dich beim weihnachtlichen Verwandtenbesuch spontan für eine Übernachtung entscheidest, darf es zu Hause in dieser Zeit gerne etwas kühler sein. Dem plötzlichen Temperatursturz hingegen kannst du sogar während deines Skiurlaubs begegnen und durch ein paar Klicks auf das Handy verhindern, dass es deinen Zimmerpflanzen zu kühl wird.

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Der Beitrag ist am 8. Dezember 2021 erschienen.

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