Ordnung schaffen im Haushalt: 17 Tipps gegen ständige Unordnung

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Für viele unter uns gehört der Haushalt nicht gerade zu den Lieblingstätigkeiten. Er muss aber einfach gemacht werden und der Alltag sollte irgendwie rund laufen. Ausmisten und Ordnung – das sind in jedem Zuhause zwei ganz große Themen. Erfahre in diesem Beitrag meine besten Tipps zu Ordnung schaffen, aufräumen und Ordnung halten.

Oft steht uns jedoch der viele unnütze Kram im Weg, überhaupt Ordnung zu schaffen. Oder Ordnungs-Routinen überhaupt einzuführen. Es scheint, als würden wir uns im Kreis drehen. Und nach der wöchentlichen Großputzaktion sieht es schnell so chaotisch aus wie davor.

Heute nehme ich dich an die Hand und zeige dir einige einfache Schritte, die wenig Zeit erfordern und in den meisten Fällen direkt Ergebnisse liefern. Probiere es aus und du wirst begeistert zusehen können, wie es anfängt dir Spaß zu machen, euer Zuhause immer gemütlicher zu gestalten und wie damit Stück für Stück die Lebensfreude zurückkommt, die das Chaos schleichend mitgenommen hatte.

Mit den folgenden Tipps erreichst du eine gewisse Grundordnung in deinem Haushalt, die auch dauerhaft anhält. Viel Erfolg!

Chaospause für Zuhause: Ausmisten - Ordnung halten - glücklich sein!*
  • Windfelder, Claudia (Autor)
  • 144 Seiten - 13.02.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Frech (Herausgeber)

Muss man überhaupt Ordnung halten?

Nein. Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Es gibt auch Sprüche wie “Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos” oder “Geniale Menschen sind selten ordentlich. Ordentliche Menschen sind selten genial”.

Diese Zitate werden dann als Anekdoten berühmten Persönlichkeiten zugeschrieben. Aber: Spätestens wenn es über Ordnung und Ordentlichkeit innerhalb der Partnerschaft oder Familie den ersten Streit gibt wird vielen klar, dass ein wenig Ordnung im Haushalt viele Vorteile bietet.

Keine Ordnung halten

Viele kapitulieren irgendwann regelrecht vor wachsender Unordnung:

  • Stapelbildung: Papierstapel werden einfach ignoriert.
  • Unordnung: Sie wächst weiter bis ins Unermessliche
  • Chaos: Überall liegt immer mehr Zeug herum.

Da hilft nur noch eines: Augen zu und das ganze Chaos, so gut es geht, ignorieren. Doch ist dies wirklich eine empfehlenswerte Strategie, um mit der Unordnung umzugehen?

Die Antwort auf diese Frage lautet selbstverständlich „nein“. Denn indem du weiter untätig bist und die offensichtlichen Probleme ausblendest, wird schließlich nichts besser:

  • Teufelskreis: Ganz im Gegenteil, du gerätst in einen regelrechten Teufelskreis aus Stress und Frustration, weil dich die Situation selbstverständlich insgeheim auch nicht zufrieden stellen wird.
  • Überforderung und Angst: Ein Gefühl der Überforderung, ja sogar Angst wird dich ergreifen und irgendwann regelrecht lähmen.
  • Du erkennst: Niemand lebt gerne in einer unaufgeräumten, schmutzigen Wohnung.

Von alleine wird sich an dieser Situation jedoch nichts ändern! Verkriech dich also nicht in deinem Schneckenhaus. Auch wenn du dich nach langen Arbeitstagen abends ausgelaugt und schlapp fühlst, solltest du nicht einfach alles so weiterlaufen lassen. Der Weg des geringsten Widerstands ist auf Dauer eben nicht der beste Weg. Genau heute ist der richtige Tag für dich, das Thema Ordnung im Haushalt neu in Angriff zu nehmen und dich aus dem Teufelskreis der Lethargie und Überforderung zu lösen. Denn es IST möglich, den Haushalt in den Griff zu bekommen, und zwar dauerhaft!

Ordnung halten

Eine gewisse Grundordnung in deinem Zuhause bildet die Basis dafür, dass dir Haushalt und Alltag leichter von der Hand gehen:

  • Weniger Putzen: Der Großputz ist weniger aufwändig.
  • Zeitgewinn: Du hast mehr Zeit für das Wesentliche in deinem Leben.
  • Glücksgefühle: Du kannst endlich wieder frei Atmen in deinen Räumen und du bist glücklicher.

Ausmisten als Grundlage

Du liest gerade einen Beitrag über Ordnung machen und Aufräumen deiner Wohnung oder deines Hauses. Auf meinem Weg zum aufgeräumten und gemütlichen Zuhause habe ich aber auch gelernt, dass Ausmisten die Basis ist. Aus folgenden Gründen:

  • Glücklich sein: Weniger Kram bedeutet mehr Luft und Leichtigkeit.
  • Schneller Aufräumen: Das Aufräumen geht schneller, wenn du weniger Kram besitzt.
  • Einfacher putzen: Die Putzaktion geht dir leichter von der Hand, weil du weniger Flächen frei räumen musst, bevor du startest.

Hier findest du Gedanken, Anregungen und Tipps zum Ausmisten:

Wo soll ich anfangen?

Uns hat der Aktionismus gepackt und wir wollen mit dem Ausmisten und Ordnung machen durchstarten. Doch der Anblick des Chaos ist überwältigend und wir wissen nicht, wo wir zuerst anpacken sollen. An ein strukturiertes Vorgehen ist nicht zu denken.

  • Plan: Mache dir einen genauen Plan, nach dem du vorgehst.
  • Ziele: Was sind deine Ziele? Wo willst du hin?
  • Mini-Projekte: Starte mit kleinen, überschaubaren Aufgaben, die auch am Stück zu Ende gebracht werden können (z. B. Auto, Kramschublade).

So siehst du schnell das Erfolgserlebnis und bleibst motiviert dran.

Weniger Kaufen

Wer ausmistet um mehr Ordnung zu schaffen, sollte auch in Zukunft weniger anschaffen, denn sonst war die ganze Mühe umsonst. Wenn du etwas kaufen möchtest, überlege, ob du bereit bist etwas bestehendes dafür gehen zu lassen. Beispielsweise sollte beim Kauf eines neuen Buchs ein anderes den Haushalt verlassen. Diese Taktik sollte sich aufs ganze Hab und Gut übertragen, besonders im Bereich Kleidung und Schuhe. Wenn du die Dinge verkaufst, gewinnst du gleich doppelt: Mehr Platz und etwas Geld für die Haushaltskasse.

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Digitale Daten und Papier reduzieren

Ein Thema, um das wir uns gerne drücken. Die Papierstapel werden immer höher und spätestens mit der ersten Mahnung oder der Steuererklärung wird es Zeit, uns um die Ablage zu kümmern.

  • Vorsortieren: Sortiere deine Daten und Unterlagen vor.
  • Schritt für Schritt: Arbeite dich stapelweise durch.
  • Klares System: Lege dir eine klare Ordnerstruktur an (Computer / Ablagesystem* ).

Sich nicht trennen können

Wer kennt ihn nicht den Satz “das brauche ich vielleicht noch”? Und dann wird bei der Ausmist-Aktion doch mehr aufgehoben, als uns lieb ist.

  • Das brauche ich doch nochmal: Der Fall, dass man es nochmals braucht tritt eher selten ein.
  • Ausleihen oder neu kaufen: Bei Bedarf kannst du das Teil dann ausleihen oder neu anschaffen (wenn du es auch wieder regelmäßig benutzt).

Entscheidungshilfe: Stelle dir die Frage, ob das jeweilige Teil für den Haushalt und das Leben, das du künftig führen möchtest, nützlich ist.

Planung und Zeiteinteilung

Ordnung schaffen fällt dir leichter wenn du einen Plan hast und mit Checklisten arbeitest.

Mach einen Plan

Dass du die Unordnung jetzt sehen kannst, bedeutet nicht, dass sie so plötzlich kam. Wenn du eines falsch machen kannst, dann ist es zu denken, du könntest dem Ganzen heute ein Ende bereiten. Chaos ist ein schleichender Prozess, vor dem wir irgendwann einfach nicht mehr die Augen verschließen können und genauso langsam sollten wir wieder klar Schiff machen.

Ein Aufräum-Date mit dir selbst

Dies ist ein Termin, den du regelmäßig mit dir selbst hast. Trage dir einen festen Tag zum Ordnung schaffen ein. Uhrzeit und Dauer sollten direkt mit eingetragen werden, sodass dieser Termin genau wie alle anderen von dir wahrgenommen werden kann und nichts anderes dazwischen kommt. Nimm dieses Date als genauso ernst, wie eine Verabredung mit deiner Freundin oder einen Termin beim Arzt.

Bist du bereit? Los geht’s!

Checklisten und To-Do-Listen sind auf alle Fälle eine riesengroße Hilfe, um die nötigen Haushaltsroutinen zu entwickeln und zu festigen. Denn den meisten Menschen hilft es, nicht bloß eine konfuse Masse an Aufgaben im Kopf herumspuken zu haben, sondern diese strukturiert zu Papier zu bringen:

  • Setze Prioritäten: Sortiere die Aufgaben am Anfang am besten nach ihrer Wichtigkeit.
  • Schritt für Schritt: Später kannst du mit Plänen arbeiten, die für jeden einzelnen Wochentag bestimmte Tätigkeiten vorsehen.
  • Der Trick: So beugst du dem Gefühl der Überforderung auf clevere Art und Weise vor.

Ordnung bei chronischem Zeitmangel

Oft ist “Zeitmangel” nur eine bequeme Ausrede, warum wir etwas nicht tun. Und es steckt etwas anderes dahinter.

  • Dein Terminkalender: Was ist davon wirklich wichtig? Kann etwas gestrichen (oft tun wir etwas aus schlechtem Gewissen heraus)
  • Unterstützung: Kannst du Aufgaben delegieren und Verantwortung an andere übertragen?
  • Fokus: Von was lässt du dich gerne ablenken? (Denke an Zeitfresser wie TV, Handy…)

Nicht verzetteln

Wenn wir motiviert sind, nehmen wir uns oft zu viel auf einmal vor. Dann rennen wir beim Ausmisten und Aufräumen von einem Raum in den nächsten und eröffnen überall “neue Baustellen”. Und schon ist es passiert: Nichts ist zu Ende gebracht und wir geben irgendwann frustriert auf.

  • Kleine Projekte: Konzentriere dich auf ein Zimmer oder Projekt und bringe es zu Ende.
  • Begrenzte Zeit: Gehe dabei in kleinen, begrenzten Einheiten vor (z. B. jeden Tag je 20 Minuten ausmisten und Ordnung schaffen). Stelle dir einen Timer* !
  • Nur 3 Aufgaben: Notiere dir nur die wichtigsten drei Arbeitsschritte pro Tag, so bleiben die Aufgaben auch realistisch und machbar.

Du benötigst mehr Struktur für deine Aufgaben? Zum undatierten “Haushaltsplaner” geht es hier. Erfahre mehr über den Planer

Listen gegen das Chaos

Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, die lieber mit Checklisten nach einem festen Schema arbeiten und jeden Tag einer anderen Aktivität Raum und Zeit einräumt. Anhand eines Planes werden die Aufgaben aufgelistet, die im Haushalt zu erledigen sind. Durch das Aufschreiben erhältst du bereits eine gute Übersicht über alle anfallenden Tätigkeiten. Du kannst diese nach Dringlichkeit sortieren und es ist zudem eine gute Möglichkeit, auch die anderen Familienmitglieder in die Aufgaben mit einzubeziehen. Durch die immer wiederkehrenden gleichen Aufgaben spielt sich ein Rhythmus ein, der irgendwann so in dir drin ist, dass sich der Haushalt fast wie von alleine regelt, weil jeder Handgriff automatisch verrichtet wird.

Unordnung im Haushalt

Power-Tipps für mehr Ordnung

Anpacken mit klarem Plan

Natürlich solltest du eindeutig definierte Ziele haben, was du erreichen möchtest. Ich vergleiche es gerne mit dem Gang ins Fitnessstudio. Auch hier weißt du genau, was bei deinem Workout am Ende herauskommen soll. Und ist es nicht super motivierend, mit dieser klaren Perspektive sich auspowern zu gehen? Klar ist, indem du zu Hause auf dem Sofa sitzen bleibst, wird die Traumfigur für alle Zeiten nur ein Traum bleiben. Ganz ähnlich ist es im Endeffekt auch mit der Hausarbeit:

  • Ziel setzen: Halte dir immer wieder vor Augen, wie schön das Leben in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung ist.
  • Mehr Motivation: Dann wird dein Elan, etwas dafür zu tun, automatisch schon wesentlich größer sein.
  • Verbinde dich mit Gleichgesinnten: Wie wäre es, wenn du beispielsweise mit einer Freundin einen kleinen Wettbewerb veranstalten würdest?

Wer schneller mit vorher festgelegten Putzaufgaben fertig ist, bekommt von der anderen eine Einladung zum Essen oder ein kleines Geschenk. So wird aus der ungeliebten Hausarbeit auf einmal ein reizvoller Wettbewerb, der sogar richtig Spaß machen kann.

Partner & Familie motivieren

Häufig bleibt die Hausarbeit immer noch ans uns Frauen oder Müttern hängen. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, alle Mitbewohner zum Mitmachen zu bewegen.

Die Aufgaben werden klar unter den Mitbewohnern verteilt:

  • Teamgeist stärken: Hausarbeit, Putzen etc. gemeinsam zu stemmen fördert den Teamgeist.
  • Partner: Auch Männer helfen mit.
  • Aufgaben für Kinder: Kinder dürfen sich, dem Alter entsprechend, Aufgaben aussuchen (das macht einfach mehr Spaß) oder bekommen sie zugeordnet.
  • Kinder sind stolz: Kinder sind stolz darauf, dass sie Verantwortung übernehmen dürfen und darauf was sie geschafft haben.
  • Hausarbeit als Sport: Außerdem ist es auch ein körperlicher Ausgleich nach den Hausaufgaben oder Online-Klassenmeetings.
  • Wertschätzung: Und es führt auch zu mehr Wertschätzung der Hausarbeit im Allgemeinen.

Was wir als Frauen und Mütter dabei lernen dürfen ist einfach das “Loslassen” unserer Gedanken, wie etwas zu sein hat. Nach welchem System geputzt werden sollte etc. Denn es gibt viele Wege, das Zuhause zu putzen.

Wenn wir erstmal mit dem Ausmisten und Ordnung machen anfangen, gibt es oft verwunderte Blicke vom Partner oder anderen Familienmitgliedern. Wir sind hochmotiviert und möchten sie mit ins Boot holen. Doch das Gegenteil ist oft der Fall und sie lehnen unser Tun – zunächst – ab.

Tipps zum Motivieren der Mitbewohner:

  • Erklären: Sprich mit deiner Familie über dein(e) Ziel(e), warum du Ausmisten und Ordnung schaffen willst.
  • Vorleben: Gehe auf jeden Fall mit gutem Beispiel voran, denn das kann ansteckend sein.

Automatismus im Haushalt

Egal, für welche Methode du dich entscheidest – auf lange Zeit wirst du feststellen, dass du dich nicht mehr wie im Hamsterrad fühlst, getrieben von all den Aufgaben im Haushalt, sobald du auf eine Grundordnung blicken kannst. Es wird für dich dann irgendwann völlig normal sein, benutzte Dinge direkt wegzuräumen und sie nicht stehen zu lassen:

  • Schmutzwäsche: Getragene Kleidung landet direkt im Wäschekorb, welcher an den Waschtagen ausgeleert und die Wäsche sortiert wird.
  • Wäsche zusammenlegen: Nach dem Abnehmen der Wäsche legst du diese direkt zusammen und es entsteht auch kein größerer Bügelhaufen, der dich stumm aus der Ecke anklagt.

Und mit dieser Grundordnung merkst du dann auch bei dir selbst, wie du dich wohler in deiner Wohnung fühlst und dir keine unnötigen Gedanken machst, weil plötzlich Besuch vor der Tür stehen könnte.

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Ein Schritt nach dem anderen

Am besten ist es, mit Bedacht vorzugehen. Tu immer nur so viel, wie deine Motivation zulässt und tanke dann neue Kraft für den nächsten Tag. Hier ein Beispiel:

  • Schritt für Schritt: Wähle einen Raum zum Aufräumen. Wenn du dort Ordnung gemacht hast, etabliere kleine Ordnung-Routinen für dieses Zimmer.
  • Beginne mit kleinen Aufgaben: Starte damit, den Boden frei zu machen, stecke den Müll in Tüten und herumliegendes in einen Karton.
  • Eine Schublade als Start: Kümmere dich dann beispielsweise um eine Schublade am Tag. Räume sie leer, reinige sie und räume sie anschließend wieder in Kategorien ein, damit alles was zusammen gehört an einem Ort zu finden ist. Eventuell wirst du einiges entsorgen können und sorgst somit für ein sichtbares Ergebnis. Schubladen-Organizer*  helfen dir, dauerhaft Ordnung zu halten.

Weniger ist mehr

Um Ordnung halten zu können, brauchst du Platz, dies bedeutet im Umkehrschluss, dass du nicht mehr Dinge haben solltest, als du ordentlich unterbringen kannst. Im Übrigen ist es auch nicht ordentlich, alles chaotisch hinter verschlossenen Schranktüren zu verstecken.

Ordnung im Haushalt

Alles hat seinen Platz

Es ist viel ordentlicher, wenn alles an seinem festen Platz ist. Dinge die keinen bestimmten Platz haben, wandern mit der Zeit durch jedes Zimmer und stören überall. Beim Putzen kommt ein Teil vom Badezimmer in die Küche, da stört es beim Kochen und wird im Schlafzimmer zwischen geparkt, wo es beim Schlafen gehen stört…

Besser so: Gehört das Teil in einen bestimmten Schrank, kann es dort abgestellt werden und wartet auf seinen Einsatz, danach bringst du es dahin zurück und hast keine weitere Arbeit mehr damit.

Das ist eine einfache Regel, die ganz schnell ihre Wirkung zeigt. Ziel ist es, für die Gegenstände im Haushalt einen festen Platz zu definieren. Dort werden sie auch nach jeder Nutzung wieder untergebracht:

  • So kommt der Staubsauger nach Benutzung wieder in die Kammer.
  • Die Sonnenbrille legst du nach dem Tragen wieder in Schublade.
  • Die CDs stellst du nach dem Anhören wieder ins Regal.

Gemeinsam entscheiden: Sprich mit deinen Mitbewohnern zusammen über “den festen Platz” von Dingen. Das ist das Ende jeder Unordnung.

Persönliche Dinge nicht in gemeinsamen Räumen: Persönliche Dinge sollten möglichst nicht in Räumen herumliegen oder verstaut werden, die von allen Mitbewohnern genutzt werden. (Eine Ausnahme sind da Spielteppiche oder Boxen für Spielzeug, denn die Kindern spielen einfach gerne in der Nähe ihrer Eltern.)

Nie mit leeren Händen gehen

Dies ist ein Tipp, der sich nahtlos an den Alles-hat-seinen-Platz-Tipp anschließt. Du kannst ihn von nun an täglich umsetzen. Nutze alle Wege, die dich durch andere Räume führen, um Dinge zurück an ihren Platz zu bringen.

Vorteil: So sparst du dir eine Menge Zeit und es ist nicht mehr notwendig am Ende eines Tages noch einmal zusätzlich durch alle Räume zu gehen, um Aufzuräumen.

Direkt nach der Aktivität aufräumen

Gerade wenn viele oder alle Mitbewohner zu Hause sind. Wenn Homeoffice und Hausaufgaben zusammen kommen. Und mehr als drei Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, dann macht sich schnell das Chaos breit. Umso wichtiger ist es dann, das konsequente Aufräumen nach jeder Aktivität umzusetzen:

  • Esstisch: Räume also nach jeder Mahlzeit den Esstisch frei, wische ihn und die Arbeitsfläche ab.
  • Schmutzgeschirr: Gib das Geschirr in die Spülmaschine oder spüle gegebenenfalls mit der Hand.
  • Spielzeug: Nach dem Spielen wird das Spielzeug wieder an seinen Platz zurück geräumt.

So ist die jeweilige Aktivität abgeschlossen und “verstaut”. Diese Grundordnung bietet Platz für Neues oder einfach für eine Ruhepause, in geordneten Räumen.

Diese einfache Routine geht mit der Zeit in Fleisch und Blut – wie das Zähneputzen. Viele weitere Routinen lernst du im Routinen-Kurs von der Haushaltsfee

Ordnung durch freie Flächen

Freie Flächen sind das Gegenteil von Unordnung. Sie wirken einfach Wunder. Stell dir vor, die Böden, Arbeitsflächen und Tische in deinem Zuhause wären frei. Keine Wäsche am Boden, keine Papierstapel auf dem Tisch, Schuhe und Jacken an ihrem Platz im Flur. Mit ein paar Handgriffen schaffst du schnell eine Grundordnung, die einfach mehr Klarheit in deine vier Wände bringt.

Beispiele für Flächen, die sich nach Freiheit sehnen:

  • Fußböden
  • Betten
  • Esstisch bzw. Küchentisch
  • Arbeitsplatte in der Küche
  • Waschbecken und Badewanne
  • jegliche Ablageflächen
  • Schreibtisch im Homeoffice

Mache jetzt den folgenden Test: Fotografiere eine unordentliche, vollgelegte Fläche. Räume die Fläche leer und mache ein zweites Foto. Wie fühlst du dich, wenn du die beiden Bilder vergleichst?

Mehr Ordnung durch festen Arbeitsplatz

Einige von uns arbeiten mittlerweile von zu Hause aus. Andere betreuen ihre schulpflichtigen Kinder, Hausaufgaben sind an der Tagesordnung. So fehlt manchmal der “Heimarbeitsplatz” oder der Schreibtisch und wir fangen an zu improvisieren. Der Esstisch oder Gartentisch wird zum Arbeitsplatz umfunktioniert und die Unterlagen bleiben liegen. Wir räumen alles von links nach rechts und das Chaos breitet sich aus.

Wenn du keinen festen Heimarbeitsplatz für dich oder deine Kinder hast, dann kannst du dir ganz leicht einen schaffen. Lege ein “Modul” für jeden Mitbewohner an. Das kann eine Box sein, der Schulranzen, ein Ordner oder ein Regalplatz. Dort gelangen die jeweiligen Arbeitsmaterialien hin, wenn Homeoffice oder Schularbeiten beendet sind. Haushalts-Chaos ade!

Blitz-Hausputz

Jeder entwickelt mit der Zeit seine eigenen Methoden, um nicht in einem Haushalts-Chaos zu versinken. Beim sogenannten 90-Minuten-Blitz-Hausputz geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit alle Zimmer zu putzen. Die Zeit wird gleichmäßig auf die vorhandenen Zimmer verteilt. Und dann geht es einmal die Woche dran, nach dieser Methode Ordnung zu schaffen.

Die ist eine Möglichkeit, wenn eine gewisse Grundordnung besteht. Diese Blitz-Aktion eignet sich nicht dafür, sein Chaos komplett in Ordnung zu bringen. Es ist aber eine sehr gute Methode, um jede Woche wieder die Grundordnung herzustellen. Mit dem Blitz-Hausputz werden die Grundhandgriffe in einem Zimmer wie Müll und Wäsche aufsammeln, Oberflächen abwischen und Boden putzen erledigt. Diese Methode kann sehr gut in den Wochenplan integriert werden.

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Der Beitrag ist am 16. Januar 2020 erschienen.

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