April 30, 2020

Unordnung? 5 Tipps, wie du die Krise meisterst

Wer von uns kennt das nicht: Egal ob Ferienzeiten oder in der aktuellen Krise… Je mehr Mitbewohner zu Hause verweilen, desto schneller breitet sich die Unordnung im gesamten Haushalt aus. Und wenn wir dann nicht konsequent am Aufräumen sind, nimmt das Haushalts-Haushalts-ChaosChaos seinen Lauf. Die nachfolgenden fünf Tipps unterstützen dich dabei, auch in Ausnahmezeiten mehr Ordnung in deinem Zuhause zu schaffen.

Unordnung? Ein fester Platz für alles!

Das ist eine einfache Regel, die ganz schnell ihre Wirkung zeigt. Ziel ist es, für die Gegenstände im Haushalt einen festen Platz zu definieren. Dort werden sie auch nach jeder Nutzung wieder untergebracht.
So kommt der Staubsauger nach Benutzung wieder in die Kammer. Die Sonnenbrille nach dem Tragen wieder in Schublade. Die CDs nach dem Anhören wieder ins Regal.

Jetzt, wo viele von uns mit dem Partner oder der Familie zu Hause sind, ist es eine gute Gelegenheit gemeinsam über „den festen Platz“ von Dingen zu sprechen und diesen festzulegen. Das ist das Ende jeder Unordnung.

Tipp: Persönliche Dinge sollten möglichst nicht in Räumen herumliegen oder verstaut werden, die von allen Mitbewohnern genutzt werden. (Eine Ausnahme sind da Spielteppiche oder Boxen für Spielzeug, denn die Kindern spielen einfach gerne in der Nähe ihrer Eltern.)

Keine Unordnung, wenn man nach jeder Aktivität aufräumt

Gerade wenn viele oder alle Mitbewohner zu Hause sind. Wenn Homeoffice und Hausaufgaben zusammen kommen. Und mehr als drei Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, dann macht sich schnell das Chaos breit. Umso wichtiger ist es dann, das konsequente Aufräumen nach jeder Aktivität umzusetzen.

Räume also nach jeder Mahlzeit den Esstisch frei, wische ihn und die Arbeitsfläche ab. Gib das Geschirr in die Spülmaschine oder spüle gegebenenfalls mit der Hand. Nach dem Spielen wird das Spielzeug wieder an seinen Platz zurück geräumt. So ist die jeweilige Aktivität abgeschlossen und „verstaut“. Diese Grundordnung bietet Platz für Neues oder einfach für eine Ruhepause, in geordneten Räumen.

Unordnung gemeinsam meistern

Häufig bleibt die Hausarbeit immer noch ans uns Frauen oder Müttern hängen. Die Ausgangssperre ist eine gute Gelegenheit, alle Mitbewohner zum Mitmachen zu bewegen. Die Aufgaben werden klar unter den Mitbewohnern verteilt. Kinder dürfen sich, dem Alter entsprechend, Aufgaben aussuchen (das macht einfach mehr Spaß) oder bekommen sie zugeordnet. Hausarbeit, Putzen etc. gemeinsam zu stemmen fördert den Teamgeist. Kinder sind stolz darauf, dass sie Verantwortung übernehmen dürfen und darauf was sie geschafft haben. Außerdem ist es auch ein körperlicher Ausgleich nach den Hausaufgaben oder Online-Klassenmeetings. Und es führt auch zu mehr Wertschätzung der Hausarbeit im Allgemeinen. Was wir als Frauen und Mütter dabei lernen dürfen ist einfach das „Loslassen“ unserer Gedanken, wie etwas zu sein hat. Nach welchem System geputzt werden sollte etc. Denn es gibt viele Wege, das Zuhause zu putzen.

Ordnung durch freie Flächen

Freie Flächen sind das Gegenteil von Unordnung. Sie wirken einfach Wunder. Stell dir vor, die Böden, Arbeitsflächen und Tische in deinem Zuhause wären frei. Keine Wäsche am Boden, keine Papierstapel auf dem Tisch, Schuhe und Jacken an ihrem Platz im Flur. Mit ein paar Handgriffen schaffst du schnell eine Grundordnung, die einfach mehr Klarheit in deine vier Wände bringt.

Ordnung durch festen Arbeitsplatz

Einige von uns arbeiten mittlerweile von zu Hause aus. Andere betreuen ihre schulpflichtigen Kinder, Hausaufgaben sind an der Tagesordnung. So fehlt manchmal der „Heimarbeitsplatz“ oder der Schreibtisch und wir fangen an zu improvisieren. Der Esstisch oder Gartentisch wird zum Arbeitsplatz umfunktioniert und die Unterlagen bleiben liegen. Wir räumen alles von links nach rechts und das Chaos breitet sich aus.

Wenn du keinen festen Heimarbeitsplatz für dich oder deine Kinder hast, dann kannst du dir ganz leicht einen schaffen. Lege ein „Modul“ für jeden Mitbewohner an. Das kann eine Box sein, der Schulranzen, ein Ordner oder ein Regalplatz. Dort gelangen die jeweiligen Arbeitsmaterialien hin, wenn Homeoffice oder Schularbeiten beendet sind. Haushaltschaos ade!

Dein nächster Schritt: Eine ideale Ergänzung dazu bieten Haushaltsroutinen für jeden Raum deines Zuhauses. So kannst du mit wenigen täglichen Handgriffen eine Grundordnung in deinem Zuhause schaffen und beibehalten. Der aufreibende Großputz und Unordnung wares gestern…

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Über den Autor

Claudia Windfelder (Haushaltsfee)

Ausmisten ist Claudias Leidenschaft. Nachdem sie sich selbst von Haus, Garten und viel Kram getrennt hat, fokussiert sie sich auf das, was ihr im Leben wirklich wichtig ist. Die Teilnehmer ihres einzigartigen Online-Kurses „Haushaltsheldinnen“ bekommen alles an die Hand, um ihren Haushalt zu entrümpeln, dauerhaft Ordnung zu halten, Klarheit zu gewinnen und ein befreiteres Leben zu führen. Wenn Claudia nicht am Arbeiten ist, genießt sie die Natur, ist sportlich aktiv, bereitet gesundes Essen zu und widmet sich ihrer persönlichen Entwicklung.

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