Papiere hier, Dokumente da und wo war gleich nochmal die Rechnung die man unbedingt benötigt, um ein fehlerhaftes Kleidungsstück umtauschen zu können? Ein wenig Organisation wäre da nicht schlecht, aber wie bekommt man den Wust an Papieren denn nun in den Griff?

Checkliste Büroorganisation

Zunächst einmal ist es wichtig, festzustellen, welche Papiere rund um den Schreibtisch vorhanden sind. Rechnungen, Briefe der Bank und Auftragsbestätigungen fallen klar unter den Bereich Finanzen. Auch Papiere der Krankenkassen und Briefe von Ärzten dürften bei jedem vorhanden sein. Was darüber hinausgeht, liegt an den Lebensumständen jedes einzelnen. Ob Schule, Studium oder Beruf, die geregelte Tätigkeit eines jeden benötigt einen eigenen Raum rund um den Schreibtisch. Bei manchen treffen mehrere Kategorien zu, so kann es beispielsweise sein, dass neben dem Studium noch gejobbt wird oder die Unterlagen für das BAFöG gesammelt werden. Ein weiterer Bereich ergibt sich durch die eigenen Hobbys und Freizeitbeschäftigungen. Schriftverkehr mit einem Verein, Sammlungen von Anleitungen oder Rezepten, all dies will ebenfalls verstaut werden. Doch wie klappt das denn nun?

Ordnung ist das halbe Leben…

Zunächst einmal ist es wichtig, die vorhandenen Papiere gemäß den eben genannten Kategorien einzuteilen. Welche Bereiche wirklich benötigt werden, muss der Einzelne ganz gemäß seiner Lebensumstände entscheiden. Dann werden Hilfsmittel zur Ordnung benötigt. Zeitschriftensammler leisten hier gute Dienste. Sie haben gegenüber Ordnern den entscheidenden Vorteil, dass Papiere nicht gelocht werden müssen, um geordnet werden zu können. Allerdings ist die Aufbewahrung weniger übersichtlich. Worauf die Wahl fällt, ist Geschmackssache.

Von Nöten sind darüber hinaus Etiketten und mindestens ein Regal. In Bezug auf die Etiketten kann der Phantasie freier Lauf gelassen werden. Manch einem genügt es, die Ordner mit der Hand zu beschriften, sodass nur ein wasserfester Filzstift von Nöten ist. Andere ziehen gedruckte Etiketten vor. Hier kann mithilfe eines Klebstreifens und dem heimischen Drucker bereits ein gutes Ergebnis erzielt werden. Ausgefallener wird dieses, wenn Papier verwendet wird, das von einem Haftgrund abgezogen und im Anschluss auf den Ordner oder Zeitschriftensammler aufgebracht werden kann. Die ganz spezielle Variante bietet Tafelfolie. Diese wird auf der Rückseite mit einer Form versehen, beispielsweise ein Oval oder Rechteck. Dieses wird im Anschluss ausgeschnitten und mit Kleber aufgebracht. Die Beschriftung erfolgt mit Hand und Kreide, wobei sie bei Bedarf geändert werden kann.

To-Do im Büro

Eigentlich ist es ganz einfach: Papiere werden in Kategorien eingeteilt und im Anschluss in Ordner oder Stehsammler einsortiert. Diese werden beschriftet und finden ihren Platz in einem Regal oder zur Not ordentlich aufgereiht am Boden. Fertig ist das Home-Office!