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Wie die Hausarbeits-Checkliste unseren Haussegen rettete

Haushaltsfee-Blog-Leserin Sandra hat die Checklisten für die Hausarbeit im Einsatz. Hier sind ihre Erfahrungen:

Ich möchte mich zunächst kurz vorstellen. Mein Name ist Sandra, ich bin 34 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Mann Markus und unseren beiden Kindern Finn (drei) und Anna (11 Monate) in einem gemütlichen Eigenheim unweit von Frankfurt am Main. Nach Jahren in beengten Mietwohnungen war es ein tolles Gefühl, endlich in unser wirklich „eigenes Reich“ zu ziehen. Vor allem haben wir jede Menge Platz und auch die Kleinen lieben es, im Garten herumzutollen. Doch wo viel Licht ist, findet man leider auch immer wieder Schatten. Da wir beide berufstätig sind, bleibt uns nur sehr wenig Freizeit – doch was heißt da „Freizeit“? Sicherlich kennst du es auch, wenn du abends total müde nach Hause kommst und dann nicht nur die Kids auf der Matte stehen, sondern auch noch jede Menge Hausarbeit zu erledigen ist. Bei uns zumindest war es dann so, dass weder Markus noch ich wirklich Lust darauf hatten.

Keine Zeit für Putzen und Abstauben?

Es blieb eine Menge liegen – und mit jedem Tag mehr, an dem die Hausarbeiten unerledigt blieben, verschlechterte sich auch unser Familienklima. Immer häufiger stritten mein Mann und ich uns, wer denn nun mit Abstauben dran sei oder wer den Rasen mähen müsse. Selbst solch einfache Tätigkeiten wie den Müll zur Tonne bringen sorgten auf einmal für Zündstoff – in unserer kleinen Wohnung vorher undenkbar! Doch ein eigenes Haus ist eben doch noch einmal eine Nummer größer, wie wir leidvoll erfahren mussten. Neben Job und Kindern blieb da einfach keine Zeit mehr für Putzen und Abstauben. Doch war dem wirklich so? Oder suchten wir vielleicht selber jeweils nach Möglichkeiten, um dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben? Fest stand, es musste etwas geschehen! Schließlich sollte weder unser Haus verwahrlosen noch unsere Ehe unter der Problematik leiden.

Klare Strukturen müssen her!

Doch was könnte die Lösung sein? Wir hätten es selbst vorher niemals geglaubt, dass uns ein solch scheinbar einfaches Thema einmal dermaßen überfordern würde. Ich verbrachte viele Abende im Internet und tippte bei Google diverse Suchbegriffe ein. Ich fand diverse Ratgeberartikel und ähnliches, doch wirklich weiter brachte mich das alles nicht. Schließlich wusste ich vom Grundsatz her ja schon, was zu tun war. Nur eine wirkliche Struktur fehlte uns. Ja klar, eine Struktur! Bei diesem Begriff klingelte es direkt bei mir. Das musste die Lösung sein. Bestimmt ist es dir im Leben auch schön häufiger so ergangen, dass du vor einer zunächst scheinbar leichten Aufgabe standest, die sich dann jedoch plötzlich als schier unüberwindbares Hindernis vor dir aufbaute? Oftmals machen wir uns das Leben einfach selber schwer, indem wir vor einem Berg von Aufgaben stehen, aber einfach nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Und dann bleibt im schlimmsten Falle sogar alles liegen. So zumindest erging es Markus und mir mit der Hausarbeit. Doch wie bekommen wir all die Dinge nun vernünftig strukturiert, so dass die Abläufe auch in unserem großen Haus zu bewältigen sind?

Checkliste für die Hausarbeit

Weiter suchte ich im Netz nach einer wirklich sinnvollen und hilfreichen Strategie. Wonach ich da genau suchte, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr sagen. Doch worauf ich dann stieß, hat nicht nur die lange ersehnte klare Linie in die Bewältigung unserer Hausarbeit gebracht, sondern letztendlich auch unseren Haussegen gerettet. Auch wenn es dramatisch klingen mag, aber manch eine Ehe ist schon daran zerbrochen, dass man sich ständig wegen kleinen Dingen in den Haaren lag. Doch zurück zum Eigentlichen. Ich war bei meiner Recherche auf die Website Haushaltsfee.org gestoßen. Was mich hier erwartete, klingt für dich möglicherweise erstmal sehr profan. Es wurde hier ein Checklisten-Paket für die Hausarbeit angeboten, das unter anderem eine Liste für die Grundorganisation der Hausarbeit enthielt. Für wenige Euro kann man ja nicht viel falsch machen, dachte ich mir, und lud die Liste als PDF auf meinen Laptop.

Wie simple Listen uns ein stressfreieres Leben ermöglichten

Ich muss ehrlich gestehen, dass Markus mich erst einmal auslachte und für verrückt erklärte, als ich ihm meine neueste Errungenschaft präsentierte. Doch weißt du was? Nachdem er sich das Ganze näher angeschaut hatte, fand er es auf einmal gar nicht mehr so albern. Denn hier wurde uns letztendlich das geboten, wonach wir die ganze Zeit gesucht hatten. Eine Auflistung aller im Haushalt notwendigen Tätigkeiten, vom Staubsaugen und Abstauben über das Reinigen von Fußböden und Teppichen bis hin zur Badreinigung. Auch „Kleinigkeiten“ wie den Müll zur Tonne bringen, den Hof kehren oder die Gartenmöbel reinigen wurden hier mit aufgeführt. Und dahinter jeweils Kästchen, wo vermerkt werden konnte, wer diese Aufgaben zu erledigen hatte. Anhand dieser Listen entwickelten wir also einen konkreten Plan, welche Tätigkeiten ich wann zu erledigen hatte und welche Dinge Markus übernehmen würde. Vielleicht geht es dir genauso, dass es ungemein hilfreich ist, solche Sachen einmal schwarz auf weiß fixiert zu haben? Uns jedenfalls hat genau das wahnsinnig geholfen. Endlich eierten wir nicht mehr in der Gegend herum, sondern es war ganz klar, was wann und von wem zu erledigen war. Wenn Linda und Finn ein wenig größer sind, werden wir sie für einfache Tätigkeiten auch mit einbinden. Doch schon jetzt ist unser Leben durch die Haushalts-Checklisten von Haushaltsfee.org deutlich stressfreier geworden. Wir zoffen uns deutlich weniger, bekommen den Haushalt auch im neuen Zuhause endlich vernünftig gemanagt und durch die klaren Strukturen bleibt nicht zuletzt auch mehr Freizeit und Zeit mit meinem Schatz. Daher möchte ich die Listen nicht mehr missen und kann sie auch dir nur wärmstens ans Herz legen, wenn du dich mit der Organisation der Hausarbeit überfordert fühlst und eine gut strukturierte Hilfe an die Hand bekommen möchtest.

Ich grüße dich,
Deine Sandra

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