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8 effektive Wege dein Kind zur Hausarbeit zu motivieren

Eltern möchten, dass die Kinder im Haushalt mitwirken. Doch häufig gestaltet sich dies problematisch, vor allem, je älter die Kinder werden. Dabei können Kinder von klein auf mit einbezogen werden, so dass es später in der Pubertät weniger Stress gibt.

Müssen Kinder im Haushalt mithelfen?

Kinder sind sogar gesetzlich zur Mithilfe verpflichtet. Dies regelt der Paragraf 1619 des BGB (Bürgerliche Gesetzbuch). Dort steht, dass Kinder, solange sie bei den Eltern wohnen, dazu verpflichtet sind, nach ihren Kräften und Möglichkeiten den Eltern im Hauswesen und Geschäft zu helfen. Wobei es wohl keine Eltern gibt, die ihre Kinder aufgrund dieses Paragrafen verklagen. Und mit dem Gesetz zu drohen, ist auch eher der falsche Weg, die Kinder zur Mitarbeit zu motivieren. Daher findest du nachfolgend ein paar Tipps, wie du deine Kinder dazu bewegen kannst mitzumachen bei Aufräumen und Putzen.

Frühes Einbinden der Kinder in die Hausarbeit

Kleine Kinder sind neugierig und möchten alles machen, was Mama und Papa auch machen. Dies kann wunderbar dafür genutzt werden, sie früh schon mit einzubeziehen. Mit vier Jahren können die Kleinen dabei helfen, den Tisch abzuräumen. Für sie ist das keine Arbeit und sie kennen es auch aus dem Kindergarten, wo sie ebenfalls ihr Geschirr selbst wegräumen müssen. Möchte dein Kind den Staubsauger nutzen, dann bremse es nicht aus und vermittle ihm damit, dass es dies nicht kann, sondern unterstütze es in seinem Tun. Durch diese Bestätigung entwickelt sich nebenbei ein gesundes Selbstvertrauen. Arbeite immer zusammen mit deinem Kind, beziehe es nebenbei mit ein und lasse es nur das machen, was es von alleine möchte. Du musst aufpassen, dein Kind nicht zu überfordern und mehr zu verlangen, als es geben kann. Eine große Rolle spielt hierbei auch das Lob, welches dein Kind in seinen Aufgaben bestärkt.

Mithilfe im Haushalt: Jedes Kind braucht seine Zeit

Kleine Kinder brauchen länger für die Aufgaben. Bei ihnen ist noch sehr viel Spiel mit dabei. Auch bei der Aufforderung nach einem aufgeräumten Zimmer kann es bei jüngeren Kindern länger dauern, da sie sich erst von ihrem Spiel lösen müssen. Jedes Alter benötigt daher so seinen eigenen Rhythmus und du solltest dich an den Rhythmus deines Kindes anpassen, anstatt Hektik zu verbreiten und es zum sofortigen Aufräumen zu drängen. Bei kleinen Kindern kannst du dies unterstützen, indem du mit gutem Beispiel voran gehst und deinem Kind hilfst.
Mit zunehmendem Alter wachsen auch die Aufgaben. Dabei solltest du immer im Blick haben, das Kind nicht zu überfordern. Überlege auch, ob die Aufgaben sich in den Alltag des Kindes integrieren lassen. Hat dein Kind einen langen Tag mit Schule, Hausaufgaben, Lernen und Freizeitaktivitäten, wird es an diesem Tag wohl nicht immer noch die Motivation aufbringen, das Zimmer aufzuräumen.

Hausarbeit: Aufgaben für ein Grundschulkind

Verschiedene Aufgaben können Grundschulkinder ohne Probleme bewältigen. Dazu gehört das Aufräumen des eigenen Zimmers, den Tisch decken, dreckige Wäsche einsammeln, sich um ein Haustier kümmern, den Müll rausbringen oder den Briefkasten leeren. Auch kann das Kind beim Putzen mit einbezogen werden und mit dir zusammen kleinere Aufgaben wie ein Tisch oder Regal abwischen erledigen. Im Grundschulalter kannst du einen Plan aufstellen, der in den alltäglichen Ablauf integriert werden kann. Erfüllt das Kind seine Aufgaben, können Lobpunkte oder Sterne verteilt werden. Die Haushaltsfee Checklisten helfen dir dabei. Ihr könnt absprechen, ob es bei einer bestimmten Anzahl eine Überraschung erhält. Grundschulkinder lassen sich sehr gut mit solch einem System motivieren.

Aufgaben für Jugendliche im Haushalt

Mit einem solchen Belohnungssystem lassen sich Teenager kaum noch motivieren (oder probiere es damit, das aktuelle WLAN-Passwort nur bekanntzugeben, wenn das Zimmer aufgeräumt ist, siehe nächster Absatz…). In ihrem Alter sollten ihnen die Aufgaben bereits ins Blut übergegangen sein, dass es auch nicht zu großen Diskussionen kommt. Jugendliche können mit Kochen oder Backen, auch mal auf jüngere Geschwister aufpassen oder mal die Wäsche waschen.

Beim Chaos im Jugendzimmer sollten die Eltern ein Auge zudrücken. Weise deinen Teenager ab und zu darauf hin, dass du die Wäsche mitwäschst, wenn sie im Wäschekorb liegt. Vermeide jedoch, selbst aufzuräumen und toleriere die Unordnung in dem Zimmer, so lange sich dein Teenager im restlichen Haushalt mit einbringt.
Beteiligen sich deine Kinder nicht, solltest du mit Konsequenzen drohen, aber diese müssen auch durchführbar sein. Dies kann Computer- oder Fernsehverbot sein oder Handyentzug. Fehlende Mitarbeit sollte nicht mit Taschengeldentzug bestraft werden.

Trick: WLAN-Passwort zeitlich begrenzen

Klare Regeln im Haushalt für alle

Von Anfang an sollten klare Regeln im Haushalt existieren.

  • Spielzeug wird nach dem Spielen direkt wieder weggeräumt
  • Schmutzige Kleidung kommt in den Wäschekorb
  • Beim nach Hause kommen werden die Schuhe ausgezogen und die Jacken aufgehängt

Die Regeln kannst du nach deinen Begebenheiten festlegen. Aber du solltest diese dann auch konsequent durchsetzen und auf ihre Einhaltung bestehen.
Und sei immer ein Vorbild für deine Kinder, dann werden sich diese bei dir auch einiges in Sachen Hausarbeit abschauen.

Kinder & Hausarbeit: 8 Tipps kurz zusammengefasst

  1. Fange früh an
  2. Sei ein Vorbild für deine Kinder
  3. Verlange Mithilfe dem Alter entsprechend
  4. Lasse deine Kinder die Aufgaben mit auswählen
  5. Sei flexibel
  6. Locke nicht mit Bezahlung
  7. Nimm dir Zeit mit der Familie, um Aufgaben zu verteilen
  8. Bleibe konsequent

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