Haushaltsfee-Blog-Leserin Anja hat die Checklisten vom Großen Putzpaket im Einsatz. Hier sind ihre Erfahrungen:

Liebes Haushaltsfee-Team,

heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit dem großen Putzpaket berichten! Ich bin Anja, 29 Jahre, und heimisch in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel. Und gleich zu Anfang muss ich hier etwas gestehen: Bis vor wenigen Wochen war ich der wohl größte Putzmuffel, den es gibt. Es hat mich ganz einfach noch nie wirklich motiviert, den Putzlappen oder das Staubtuch zu schwingen, wo man doch weiß, dass es schon wenige Tage später alles wieder genauso aussieht. Eine dumme Logik sicherlich, aber die Überwindung war bei mir einfach nicht da, diesen inneren Schweinehund zu besiegen. Dementsprechend sah es dann auch in meiner Wohnung aus. Als ich früher noch Single war, vermüllte immerhin nur mein eigenes Reich, aber seit ich bereits vor sechs Jahren meinen Schatz heiratete und einige Zeit später unser wunderbarer Sohn Kevin geboren wurde, wurde es mir doch zunehmend peinlich. Davon mal abgesehen, dass mein Mann auch nicht gerade begeistert von den Zuständen in unseren eigenen vier Wänden war. Ganz klar, das konnte nicht so bleiben! Es musste ein Masterplan für das Wohnung reinigen her!

Der Horror vor dem ersten Schritt

Ich begann also irgendwann, mir ausführliche Gedanken zu dieser Problematik zu machen. Während ich mich so selber analysierte, stellte ich fest, dass es bei mir vor allem der Horror vor dem ersten Schritt war, der mich immer wieder davon abhielt, mit dem Putzen zu beginnen. Hatte ich mich dann doch mal dazu überwunden, dann ging es letztendlich sogar. Auch wenn ich selbst dann kein wirklich klares Konzept bei der ganzen Putzerei hatte. Die Aufgabe unsere ganze Wohnung mit ihren vier Zimmern sauber zu machen, lag wie ein bleierner Ballast auf meinen Schultern. Selbst wenn ich in die Gänge kam, wie lang würde ich wohl für alles brauchen? An einem Tag war das doch niemals zu schaffen. Diese Gedankengänge führten leider in schöner Regelmäßigkeit dazu, dass ich schon vor dem Start kapitulierte und es mir lieber mit einer Packung Gummibärchen vor dem Fernseher gemütlich machte. Nicht ohne plagende Gewissensbisse.

Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut…

Ihr kennt das doch sicher auch. Wenn man vor einem riesigen Berg steht und einfach kein Land sieht. Der eine oder andere kämpft und wurschtelt sich dann dennoch irgendwie durch, doch so ein Typ war ich nie. Ich musste schon irgendwie vom Sinn und Zweck meines Handelns überzeugt sein und vor allem irgendwo auch ein Erfolgserlebnis in Sichtweite haben. Bei meiner Grübelei auf dem Sofa kam mir eines Tages der Gedanke, dass ich möglicherweise mit der völlig falschen Einstellung an die ganze Sache ran ging. Wer sagte eigentlich, dass ich die komplette Wohnung innerhalb von wenigen Stunden blitzblank haben muss? Diesen Druck machte ich mir ausschließlich selber. Und am Ende führte er wie gesagt dazu, dass ich gar nichts machte. Ich erinnerte mich an das berühmte Sprichwort „Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“. Da war wohl was dran! Aber einen wirklichen Plan hatte ich deshalb immer noch nicht. Doch zumindest schon mal einen gewisses Plus an Motivation.

Ein Checklisten-Download und seine Folgen

Es vergingen wieder einige Tage und in unserer Wohnung breiteten sich Schmutz, Spinnweben und Staub weiter aus. Ich wundere mich heute selber, wie ich und wie vor allem mein Mann und der Kleine es in diesen Zuständen über Jahre hinweg ausgehalten haben! Wieder lag ich wie gelähmt auf dem Sofa und surfte sinnlos im Netz herum. Ich weiß gar nicht mehr wie genau, aber irgendwie landete ich auf der Haushaltsfee-Facebook-Seite. Ich klickte mich durch die Beiträge und stellte schnell fest, dass hier ja eine ganze Menge los war! Nutzer stellten munter Fragen, die vom Team hinter der Seite auch gewissenhaft beantwortet wurden. Neugierig, wie ich nun mal bin, klickte ich nun auch die Webseite an. Und siehe da, hier wurde neben diversen anderen interessant klingenden Checklisten auch „das große Putzpaket“ zum Download angeboten. Im ersten Moment dachte ich, das ist aber gar nicht so billig, doch dann überlegte ich mir, wie viel Nutzen mir das Ganze möglicherweise bringen könnte. Die Entscheidung war gefallen. Ich bezahlte mit PayPal und konnte mir die Listen sofort auf mein Notebook ziehen. Es dauerte eine Weile, bis ich mich durch die 27 verschiedenen Blätter durchgearbeitet hatte. Doch es blieb nicht ohne Folgen! Denn hier bekam ich endlich eine Art „Masterplan“ an die Hand, wie man beim Putzen sinnvoll vorgeht und sich vor allem nicht selber unnötig überfordert und überlastet.

Endlich Motivation zum sauber machen

Die Kernaussage der Listen war für mich die folgende: Gehe Step by Step vor und schaffe Strukturen, die realistisch und zu bewältigen sind. Ich hätte zum Beispiel nicht geglaubt, was man alles in nur 15 bis 30 Minuten schaffen kann, wenn man konzentriert zu Werke geht. Eine tolle Motivation für mich persönlich sind auf jeden Fall auch die Abhaklisten, die bei uns seitdem in jedem Raum an der Tür hängen. So kann ich selber laufend einen Fortschritt erkennen und entwickele auf diese Weise Energien beim Putzen, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Aber auch die praktischen Tipps aus dem Checklisten-Paket, etwa wie oft wo geputzt werden sollte, waren für mich extrem hilfreich. Für zusätzliche Entlastung sorgt inzwischen übrigens sogar unser kleiner Kevin, den ich dank der Bonus-Checkliste „Putzaufgaben für Kinder und Jugendliche“ für kleinere Sachen beim Wohnung aufräumen häufiger mal mit einbinde. Es macht ihm Spaß und er freut sich jedes Mal anschließend über eine kleine Belohnung. Auf der anderen Seite bin ich weniger gestresst und wir alle haben etwas davon. Ich müsste jetzt lügen, wenn ich behaupten würde, dass seitdem alles reibungslos klappt und die Wohnung zu jeder Zeit nur so glänzt, aber es ist viel, viel besser geworden und mittlerweile fühlen wir uns alle auch wieder Wohl in unserem Heim. Dafür kann man an dieser Stelle ruhig mal DANKE sagen!

Beste Grüße aus dem hohen Norden,
Anja